{"id":1144,"date":"2016-11-28T13:59:36","date_gmt":"2016-11-28T12:59:36","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/angewandte-sprachen\/?p=1144"},"modified":"2019-01-22T11:42:06","modified_gmt":"2019-01-22T10:42:06","slug":"zeitmanagement","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/2016\/11\/28\/zeitmanagement\/","title":{"rendered":"3 Schritte zum perfekten Zeitmanagement"},"content":{"rendered":"<p><em>Vorlesungen, Seminare, Hausaufgaben, Lekt\u00fcren, Nebenjob, Privatleben. Das Leben von Studentinnen und Studenten kann man \u00f6fters in drei Worten zusammenfassen: der pure Stress. Deshalb entstand im Rahmen einer Studierendenarbeit des Moduls \u201eProjektmanagements\u201c die Idee f\u00fcr einen neuen Workshop.<\/em><\/p>\n<p>Aus der Idee wurde Wirklichkeit: F\u00fcr Montag, 14. November 2016, organisierte die Studiengangleitung des Bachelor Angewandte Sprachen einen Workshop zum Thema \u201eArbeitsorganisation im Studium\u201c. Dr. phil. Alba Polo, Psychologin an der Psychologischen Beratungsstelle der Universita\u0308t und der ETH Zu\u0308rich sowie in eigener Praxis, \u00fcbernahm die Leitung. Das Pilotprojekt lockte zahlreiche Studentinnen und Studenten in den Vorlesungssaal, alle mit der brennenden Erwartung, als Organisationsgenies den Saal wieder verlassen zu k\u00f6nnen. Mit den folgenden drei Punkten, zusammengestellt aus dem Referat von Frau Polo, sollte euch da auch nichts mehr im Weg stehen.<\/p>\n<p><strong>Punkt eins: Grundeinstellung<\/strong><\/p>\n<p>Alles beginnt mit der geistigen Grundeinstellung. Nehmt euch einen Moment Zeit und werdet euch bewusst, was genau ihr lernen wollt und welche St\u00f6rfaktoren euch daran hindern, dies erfolgreich zu meistern. Vergesst nicht: Jeder Mensch funktioniert anders. Versucht herauszufinden, wie ihr am produktivsten sein k\u00f6nnt. Vielleicht habt ihr eine geistige Prime-Time, also eine Tageszeit, in der ihr besonders gut arbeiten k\u00f6nnt. Eventuell ist Color-Coding euer Ding? Oder kommt ihr am besten in Gesellschaft einer Lerngruppe weiter? Hier gilt: Probieren geht \u00fcber Studieren.<\/p>\n<p><strong>Punkt zwei: Planen<\/strong><\/p>\n<p>Planung ist der Schl\u00fcssel zu einem stressfreien und so auch zu einem zufriedenen Studierendenleben. \u201eSie sind Ihr eigener Manager und entscheiden, wann Sie was tun\u201c, betonte Frau Polo mehrmals im Verlaufe des Abends. Empfohlen wird, einen Semesterplan zusammenzustellen, welcher auf eurem Lernprozess basiert. Dieser kann in sieben Teile aufgeteilt werden: Lernziele setzen, Material sammeln, Erarbeitung, Strukturierung, Memorierung, Repetition und Pufferzeit. Sch\u00f6n und gut, das macht alles Sinn. Dennoch liess der letzte Punkt viele Studierende stutzen. Pufferzeit? Viele vergessen diese oft, jedoch hat sie eine wichtige Funktion: Die Pufferzeit ist ein kleiner eingeplanter Zeitraum vor den Pr\u00fcfungen, der f\u00fcr lerntechnische Notf\u00e4lle vorgesehen ist; der eigentliche Lernprozess sollte aber bis dahin schon erledigt sein. Dies sollte in erster Linie Sicherheit vermitteln, und so l\u00e4sst sich auch n\u00e4chtelanges B\u00fcffeln vor den Pr\u00fcfungen vermeiden.<\/p>\n<p><strong>Punkt drei: Priorisieren und Ziele setzen<\/strong><\/p>\n<p>Trotz all der Planung k\u00f6nnen Momente auftreten, in denen man sich \u00fcberrumpelt f\u00fchlt von all den Anforderungen, die einem das Leben stellt. Priorisieren ist hier das Zauberwort. Konzipiert eine To-do-Liste aus euren anstehenden Aufgaben und \u00fcberlegt euch, was wirklich Priorit\u00e4t hat und was ihr auch aufschieben k\u00f6nnt. Ja, ihr habt richtig geh\u00f6rt. Prokrastination, \u00abAufschieberitis\u00bb, ist trotz ihrem schlechten Ruf sehr n\u00fctzlich, denn Triviales, das nicht unbedingt dringend ist, kann auch f\u00fcr sp\u00e4ter aufgehoben werden, damit Platz f\u00fcr die wichtigeren und dringenderen Angelegenheiten entsteht. Und denkt daran: Besonders wichtig ist es auch, sich konkrete Ziele zu setzen. Mit einem Ende vor Augen scheint die Herausforderung schon viel realistischer zu meistern, und das Erreichen eines Ziels, sei es auch noch so klein, kann nur motivieren.<\/p>\n<p>Diese und weitere grundlegende Tipps wie Lernstrategien hat Frau Polo mit viel Humor pr\u00e4sentiert. Und die Diskussion in Kleingruppen unter den Studierenden erm\u00f6glichte zu erfahren, wie sich die Kommilitonen organisieren.&nbsp; Mir pers\u00f6nlich, als frisch immatrikulierte Studentin, hat der Workshop sehr geholfen. Mir wurde bewusst, wie wichtig Arbeitsorganisation bzw. Planung sein kann, und viele der vorgestellten Tipps bin ich schon gespannt am Ausprobieren.<\/p>\n<p><em>Unser Redaktionsteam hat Zuwachs erhalten. Seit dem Herbstsemester schreiben auch Studierende des Bachelor Angewandte Sprachen f\u00fcr unseren Blog. Thuy Chau ist die erste aus dem neuen Redaktionsteam, die \u00fcber das Studentenleben an der ZHAW und in Winterthur berichtet.<\/em><\/p>\n<div class=\"pt-sm\">Schlagw\u00f6rter: <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/bachelor-mehrsprachige-kommunikation\/\">Bachelor Mehrsprachige Kommunikation<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/imk\/\">IMK Institut f\u00fcr Mehrsprachige Kommunikation<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/studibeitrag\/\">Studibeitrag<\/a><br><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorlesungen, Seminare, Hausaufgaben, Lekt\u00fcren, Nebenjob, Privatleben. 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