{"id":10111,"date":"2021-03-18T12:18:04","date_gmt":"2021-03-18T11:18:04","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/?p=10111"},"modified":"2024-08-22T16:28:03","modified_gmt":"2024-08-22T14:28:03","slug":"clubhouse-metakommunikation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/2021\/03\/18\/clubhouse-metakommunikation\/","title":{"rendered":"Medien auf \u00abClubhouse\u00bb: Wie Metakommunikation die Sehnsucht nach Geschw\u00e4tzigkeit stillt."},"content":{"rendered":"\n<p style=\"font-size:20px\">\u00abClubhouse\u00bb ist die erste Social Media-App, bei der man ausschliesslich spricht. Journalistikprofessor Vinzenz Wyss sieht darin eine neue Qualit\u00e4t. F\u00fcr ihn trifft das \u00abRadio zum Mitreden\u00bb einen Nerv der Zeit und birgt Chancen f\u00fcr die Metakommunikation von Medienunternehmen. Er hat dazu mit \u00abEarly Adopters\u00bb gesprochen.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:14px\">Von <a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/ueber-uns\/person\/wysv\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Vinzenz Wyss,<\/a> Professor f\u00fcr Journalistik, Programmleiter CAS Innovation im Journalismus und CAS Community Communication, IAM Institut f\u00fcr Angewandte Medienwissenschaft an der ZHAW.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Journalistikprofessor beobachte ich mit grossem Interesse, was Medienunternehmen mit \u00abClubhouse\u00bb machen. Meine Begeisterung f\u00fcr die neue Plattform l\u00e4sst sich wohl auf meine fr\u00fchere T\u00e4tigkeit als Radiojournalist zur\u00fcckf\u00fchren. Aber mein leidenschaftlicher Eifer hat bei manchen Kolleginnen und Kollegen aus der Medienwissenschaft Kopfsch\u00fctteln ausgel\u00f6st. \u00abClubhouse\u00bb sei doch nichts weiter als ein kurzes Aufflackern in der Social Media Landschaft, wenden sie ein. Ich bleibe aber dabei: \u00abClubhouse\u00bb ist ganz im Sinne der Radiotheorie von Bertolt Brecht \u00abRadio zum Mitreden\u00bb und trifft heute einen Nerv der Zeit. Ich wollte darum von Early Adopters aus vier Medienh\u00e4usern wissen, welche Bilanz sie nach ersten Gehversuchen machen. Sie alle beobachten den Aufstieg und die Entwicklung von \u00abClubhouse\u00bb mit grossem Interesse.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Dialog mit dem Publikum steht f\u00fcr alle im Vordergrund<\/h2>\n\n\n\n<p>Arthur Honegger, Anchorman bei \u00ab10vor10\u00bb, betont die Verpflichtung zum Dialog insbesondere bei Service Public Medien. Die Plattform \u00abClubhouse\u00bb eigne sich beispielsweise in dem von ihm lancierten Format \u00abRundumfunk\u00bb geradezu ideal, direkt und unkompliziert mit den Menschen zu reden. Die Unkompliziertheit, mit der Leser- und H\u00f6rerschaft ins Gespr\u00e4ch zu kommen, betont auch Priska Amstutz, Co-Chefredaktorin beim Tages-Anzeiger. Sie beobachtet interessiert, \u00abwie und ob das funktioniert.\u00bb Wie gerufen scheint \u00abClubhouse\u00bb f\u00fcr ein Branchenmagazin wie \u00abpersoenlich.com\u00bb zu kommen. Die Redaktionsleiterin Edith Hollenstein erhofft sich nach einem ersten Experiment und ermunterndem Feedback mit dem \u00abFeierabend Talk\u00bb durch die Interaktion mit dem Publikum Inputs f\u00fcr die fachjournalistische Arbeit und Themen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Blick von aussen er\u00f6ffnet unerwartete Perspektiven<\/h2>\n\n\n\n<p>Die fr\u00fchzeitigen Anwender hatten im Vorfeld nicht allzu hohe Erwartungen; waren dann aber angesichts der regen Beteiligung positiv \u00fcberrascht. \u00abWir haben einfach mal losgelegt,\u00bb blickt Arthur Honegger zur\u00fcck. Dies sei gerade die St\u00e4rke eines solchen Talks, dass \u00abdie Teilnehmenden bestimmen k\u00f6nnen, wor\u00fcber gesprochen wird.\u00bb So w\u00fcrden sich auch unerwartete Perspektiven er\u00f6ffnen. Der Blick von aussen sei wichtig f\u00fcr die journalistische Arbeit. Auch Boas Ruh, Redaktor bei der NZZ am Sonntag, bilanziert nach einem ersten \u00abAudiorundgang durch die NZZ\u00bb positiv und freut sich \u00fcber die unmittelbaren, wertsch\u00e4tzenden R\u00fcckmeldungen, auch wenn er sich noch mehr konkrete Anregungen und W\u00fcnsche aus der LeserInnenschaft erhofft hat. \u00abDie beteiligten Redaktorinnen hatten Spass und bereits einige Learnings mitgenommen\u00bb, stellt Priska Amstutz fest. So sollten k\u00fcnftig die Podien diverser besetzt sein und die Moderation d\u00fcrfte sich noch klarer mit konkreten Fragen an das Publikum richten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Exklusivit\u00e4t von \u00abClubhouse\u00bb l\u00e4sst z\u00f6gern<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie beurteilen die Early Adopters den Umstand, dass Clubhouse bis jetzt nur f\u00fcr eingeladene iOS Nutzende zug\u00e4nglich ist? Dies sei \u00abin der Tat unsch\u00f6n\u00bb und \u00abnicht optimal\u00bb, weil ja so einige ausgegrenzt w\u00fcrden, heisst es etwa. Dennoch w\u00e4re es falsch, \u00abdie neuen Technologien zu ignorieren,\u00bb meint Arthur Honegger. Von den Erfahrungen k\u00f6nnten die Medienschaffenden wie auch das Publikum nur profitieren. Boas Ruh gibt zu bedenken, dass noch vieles unklar sei; etwa Fragen zum Datenschutz oder ob es sich nur um einen Hype handle. Edith Hollenstein sieht \u00abClubhouse\u00bb als ein vor\u00fcbergehendes Projekt \u2013 quasi als \u00abAlternative zu realen Branchenevents\u00bb zu Lockdown-Zeiten. F\u00fcr Priska Amstutz ist die eingeschr\u00e4nkte Zug\u00e4nglichkeit der Plattform der Grund, \u00abClubhouse\u00bb nur versuchsweise und zur\u00fcckhaltend zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz dieser Bedenken wollen die Befragten ihr Engagement fortsetzen. Allerdings \u00abim Freestyle-Modus\u00bb, wie es Arthur Honegger ausdr\u00fcckt. Er sieht die Gefahr, dass Regelm\u00e4ssigkeit Redundanz zur Folge haben k\u00f6nnte. Deshalb verfolgt er die Strategie, bewusst immer wieder neue G\u00e4ste aus \u00abdiversen Ecken des Hauses SRF\u00bb dazu zu holen, damit es \u00abnoch eine Zeit lang spannend bleibt\u00bb. Boas Ruh m\u00f6chte vorerst bei weiteren Testformaten blieben und Priska Amstutz will Ideen f\u00fcr einige regelm\u00e4ssige Formate pr\u00fcfen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00abClubhouse\u00bb bedient eine Sehnsucht nach Geschw\u00e4tzigkeit<\/h2>\n\n\n\n<p>Die neue Qualit\u00e4t und die bisherige Einzigartigkeit von \u00abClubhouse\u00bb liegt meines Erachtens tats\u00e4chlich im Ad-Hoc-Charakter und in der M\u00fcndlichkeit und damit auch in einer suggerierten Unverbindlichkeit dieser neuen Plattform. Es gibt kaum H\u00fcrden, auf Augenh\u00f6he mit Menschen live ins \u00f6ffentliche Gespr\u00e4ch zu kommen, denen man sonst nur auf Podien zuh\u00f6ren kann. Nur ein Mausklick entfernt bietet sich die Chance, unterschwellig dabei zu sein und doch spontan auf der B\u00fchne mitzureden, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Kommt dazu, dass offiziell nichts aufgezeichnet werden darf.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00abClubhouse\u00bb bedient aus meiner Sicht auch eine neue Sehnsucht nach Geschw\u00e4tzigkeit. In der Internet\u00f6ffentlichkeit geraten institutionelle Hierarchien von Wissensproduzenten und Deutungshoheiten durcheinander, was auch Unsicherheiten hinsichtlich der G\u00fcltigkeit von Normen und Werten nach sich ziehen kann. Kommt dazu, dass meiner Meinung nach Kommunikationsabteilungen von Organisationen sehr stark die Wirkung einzelner Aussagen auf die \u00d6ffentlichkeit kontrollieren. Da trifft \u00abClubhouse\u00bb mit der M\u00f6glichkeit zum unverbindlichen Geschw\u00e4tz mit dem Ziel der Verst\u00e4ndigung \u00fcber G\u00fcltiges einen Nerv der Zeit. F\u00fcr Medienunternehmen bietet sich hier eine noch nie da gewesene Chance zur Metakommunikation mit dem Publikum; also erkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen, wie journalistisch gearbeitet wird, welche Regeln beachtet werden oder wie man Entscheidungen begr\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine neue Chance zur Metakommunikation<\/h2>\n\n\n\n<p>Diese Chance sehen auch die von mir befragten Early Adopters. F\u00fcr Priska Amstutz hat zwar die M\u00f6glichkeit, den \u00abberuflichen Alltag zu erkl\u00e4ren oder zu rechtfertigen, keine Priorit\u00e4t\u00bb. Sie findet jedoch, dass Formate, die \u00abEinblicke in den Redaktionsalltag geben, durchaus auf Interesse stossen\u00bb. Auch Boas Ruh h\u00e4lt es f\u00fcr wichtig, \u00fcber die redaktionelle Arbeit zu sprechen, weil Transparenz Vertrauen f\u00f6rdere. F\u00fcr Arthur Honegger ist das Potential zur Metakommunikation enorm. Er stellt dieses Bem\u00fchen in den Kontext einer drohenden Vertrauenskrise: \u00abWir sehen ja teils einen Vertrauensverlust gegen\u00fcber dem Journalismus, weil gewisse Zerrbilder kolportiert werden, die Medienmacher als manipulative Kr\u00e4fte darstellen, welche eine geheime Agenda verfolgen.\u00bb Solchen Verschw\u00f6rungs-Phantasien w\u00fcrde man am besten mit Transparenz begegnen: \u00abWer sieht, dass wir professionell arbeiten, unser Bestes geben, der verzeiht auch eher mal einen Fehler.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Im Konflikt mit der Organisationskommunikation?<\/h2>\n\n\n\n<p>Bleibt zum Schluss noch die Frage, ob eine sich m\u00f6glicherweise rasch verselbst\u00e4ndigende Geschw\u00e4tzigkeit auf \u00abClubhouse\u00bb nicht mit den Erwartungen der Kommunikationsabteilungen von Medienh\u00e4usern in Konflikt geraten k\u00f6nnte. Diese Gefahr sehen die JournalistInnen nicht. \u00abWir stellen uns den Fragen des Publikums als MacherInnen und nicht als Vertreterinnen des Unternehmens SRF\u00bb antwortet Arthur Honegger. Die Kommunikationsbeauftragten seien informiert, eine Abstimmung brauche es nicht. Auch Boas Ruh betont, dass die Initianten des \u00abAudiorundgangs\u00bb nicht als MediensprecherInnen, sondern als JournalistInnen auftreten, \u00abdie ehrlich \u00fcber ihre Arbeitsweise berichten\u00bb. Selbstverst\u00e4ndlich w\u00fcrde aber die Kommunikationsabteilung auf dem Laufenden gehalten. <\/p>\n\n\n\n<p>Alles bestens also. Spontan kommt da bei mir dann aber doch der Gedanke auf, wie sich wohl ein Schwatz \u00fcber irritierende&nbsp;Personalentscheide von Medienunternehmen anh\u00f6ren w\u00fcrde.&nbsp;Solche wichtigen Entscheide&nbsp;sind immer auch von \u00f6ffentlichem Interesse.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die durch \u00abClubhouse\u00bb erm\u00f6glichte Geschw\u00e4tzigkeit hat also durchaus ihre Funktion in der Organisationskommunikation von Medienunternehmen. Ich sehe als Journalismustheoretiker vor allem die Chance zur Metakommunikation f\u00fcr JournalistInnen sowie f\u00fcr Medienorganisationen. Eine Praktik, die im \u00abpostfaktischen Zeitalter\u00bb wichtiger ist denn je und die mir noch nicht so eingeschliffen zu sein scheint.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Statements von Vinzenz Wyss zu \u00abClubhouse\u00bb:<\/h2>\n\n\n\n<p><em>Rendez-vous, SRF vom 9.3.2021: \u00abClubhouse\u00bb &#8211; eine unverbindliche Schwatz-App? <\/em><a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/audio\/rendez-vous\/clubhouse-eine-unverbindliche-schwatz-app?partId=11946217\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>https:\/\/www.srf.ch\/audio\/rendez-vous\/clubhouse-eine-unverbindliche-schwatz-app?partId=11946217<\/em><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>News plus, SRF vom 25.1.2021 <\/em><a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/play\/radio\/news-plus\/audio\/die-jagd-auf-die-krawallbrueder-ist-eroeffnet?id=97938af1-75cb-48a5-8398-1bbb07bba2fb&amp;startTime=455\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>https:\/\/www.srf.ch\/play\/radio\/news-plus\/audio\/die-jagd-auf-die-krawallbrueder-ist-eroeffnet?id=97938af1-75cb-48a5-8398-1bbb07bba2fb&amp;startTime=455<\/em><\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/linguistik\/studium\/bachelor-kommunikation\/?utm_source=google-search-ads&amp;utm_medium=bachelor%20in%20kommunikation&amp;utm_campaign=L_BAJO&amp;utm_content=bachelor%20in%20kommunikation&amp;gclid=Cj0KCQjwi7yCBhDJARIsAMWFScNENJS4qQv3hP96Eh-Zr6ytf7_8Fu0-ER4gNvmTYs-9cV0bM7J_Cv8aAmLNEALw_wcB\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"273\" src=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2020\/08\/2020_02_Blogfooter_BA-JO_2-1024x273.gif\" alt=\"Bachelor-Kommunikation-Studiengang-ZHAW\" class=\"wp-image-8981\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2020\/08\/2020_02_Blogfooter_BA-JO_2-1024x273.gif 1024w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2020\/08\/2020_02_Blogfooter_BA-JO_2-300x80.gif 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/files\/2020\/08\/2020_02_Blogfooter_BA-JO_2-768x205.gif 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00c4hnliche Beitr\u00e4ge:<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/2021\/02\/02\/praktikum-kommunikationsstudium\/\" target=\"_blank\">TV-Luft schnuppern \u2013 das Kommunikationsstudium macht es m\u00f6glich<\/a><\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/2020\/10\/29\/traumberuf-sportjournalist\/\" target=\"_blank\">\u00abMein Traumberuf war schon immer Sportjournalist\u00bb<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/2020\/06\/24\/den-bachelor-kommunikation-in-der-tasche-und-dann\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Den Bachelor Kommunikation in der Tasche \u2013 und dann?<\/a><\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/2020\/11\/19\/jugendliche-newsformate\/\" target=\"_blank\">Jugendliche sind offen f\u00fcr neue Newsformate<\/a><\/li><\/ul>\n<div class=\"pt-sm\">Schlagw\u00f6rter: <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/iam\/\">IAM Institut f\u00fcr Angewandte Medienwissenschaft<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/journalismus\/\">Journalismus<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/languagematters\/tag\/organisationskommunikation\/\">Organisationskommunikation<\/a><br><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abClubhouse\u00bb ist die erste Social Media-App, bei der man ausschliesslich spricht. 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