Tag: Wirtschaftsingenieurwesen

About the ups and downs of studying abroad

My name is Silas Rudolf, I am from Switzerland and I study at the ZHAW School of Engineering. My field of study is Engineering and Management with the specialization Business Mathematics. The exchange semester took place during the 4th semester of my bachelors’ studies. Some of my hobbies are climbing, hiking and kickboxing. In winter I spend most of the time in the mountains (one of the reasons to choose an exchange semester during summer) and work part-time as a snowboard instructor.

When checking for the available options, one of my priority was to visit a country where speaking German was no option. With addition to that, there were things like affordable living costs and a good University reputation, so that the Charles University in Prague suited best for my requirements.

As first impression upon arrival, people can be quite rude and unfriendly (this needs some time to get used to in shops and restaurants) and the farther away you get from main touristic areas, the less they are willing to speak any other language than Czech. However, after my experience, most of this applies to the older generation. Almost all of the young local people and students speak English and are very friendly after you get to know them. Other than that, their culture is very similar to our Swiss culture.

Silas Rudolf and friends visiting the St. Vitus Cathedral.

The first impressions of the school were already before my arrival in Prague. After countless emails to the local Erasmus coordinator about my Learning agreement and the “student residence”, which I chose to stay in, it was the weekend before start of the semester and I still had no definite confirmation of anything. So, I just took a flight and hoped for the best. Upon arriving at the “student residence” (which was literally in a construction site) and talking with the receptionist, which spoke no word English, I received a document for an Introduction day later that week. There, we all found out that lectures had already started and we missed most of the first lectures. Summarized, I had not the very best impressions about the organization and flow of information of this school.

On my arrival I was very impressed of the architecture and the public transportation of Prague. With Metro, Bus and Tram available almost every 5 minutes, this still is one of my favorite things about this city.

The architecture of Prague is very impressive.

One of my most memorable experiences was the yearly Ball of the Charles University which I could visit due to some Czech friends that I got to know here.

The Charles university helds a yearly ball.

Academically, this exchange semester helped me a lot to work on my discipline in studying (most of the information of subjects here are obtained with reading books). The more theoretical teaching style of Charles University forced me to go deeper into topics which I otherwise wouldn’t have, which in hindsight was a good thing. Personally, I enjoyed getting to know many people from different backgrounds and cultures. This exchange definitely helped me to get more independent, able to handle situations with language barriers and managing time and budget.

I think one of the things I liked most about living in Prague is that, if you want, there is always something to do. Shops, restaurants and bars are open from Monday to Sunday, there are activities organized from the university and Erasmus groups every other day and sport centers (like climbing gyms) are open till 24:00 or longer every day. Another thing I really enjoyed is that there is almost no commuting time to get to the university or other locations. With metro and tram, you can get from one part of the City to the other end in minutes. And of course, there is the Czech beer. With prices at about 1.- for a beer in a restaurant, this is definitely something everyone remembers from Prague.

The only thing that was at times quite unpleasant for me was the “theory-only” teaching of the university. Coming from the ZHAW I was quite used to being able to utilize the learned topics in practical projects, so learning mostly proof of formulas and theorems with no connection to real-world problems was exhausting at times.

In general, I would definitely recommend this experience to everyone for getting to know a new environment and culture, learning about other education systems, improving languages and finding new friendships and maybe even career opportunities.

Horizonterweiterung in den Niederlanden

Mit der Universität Windesheim in Zwolle unterhält die ZHAW School of Engineering eine enge Beziehung. Studierende können in den Niederlanden ein einfaches Austauschsemester verbringen oder – indem sie ihre Bachelorarbeit dort schreiben – einen schweizerisch-niederländischen Doppelabschluss erwerben.

«Ich würde jedem, der gerne ein Auslandssemester in einem anderen Land machen möchte, Zwolle und die Windesheim University of Applied Sciences  sehr empfehlen»
Raphael Schurtenberger, Schweizer Austauschstudent in Zwolle

«Mein Auslandssemester war für mich eine Bereicherung, sowohl in akademischer als auch persönlicher Hinsicht», sagt Raphael Schurtenberger. Der angehende Wirtschaftsingenieur hat das vergangene Semester an der Universität Windesheim im niederländischen Zwolle verbracht und ist begeistert von seinem Aufenthalt: Der Austausch mit Studierenden aus der ganzen Welt, der spannende, anwendungsorientierte Unterricht und die erstklassigen Sportmöglichkeiten auf dem Campus sind ihm in besonders guter Erinnerung geblieben. «Ich würde jedem, der gerne ein Auslandssemester in einem anderen Land machen möchte, Zwolle und die Windesheim University of Applied Sciences  sehr empfehlen», sagt er, wieder zurück in Winterthur.

Doppelter Hochschulabschluss

Raphael Schurtenberger hat sich für ein einfaches Austauschsemester entschieden. Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen haben darüber hinaus auch die Möglichkeit, ihre Bachelorarbeit an der Universität Windesheim zu schreiben. Das hat verschiedene Vorteile, wie Studiengangleiter Richard Bödi erklärt: «Die Studierenden aus Winterthur verbringen ein Jahr in Zwolle: ihr letztes Semester und ein zusätzliches siebtes Semester. Während des ganzen Jahres können sie sich der Bachelorarbeit widmen.» Das Zusatzsemester bedeute natürlich einen Zusatzaufwand – der allerdings belohnt werde. «Die Studentinnen und Studenten haben anschliessend einen schweizerischen und einen niederländischen Hochschulabschluss. So können sie ihr Studium nicht nur in der Schweiz, sondern auch im Ausland problemlos weiterführen», so Richard Bödi.

Aktuell und anwendungsorientiert

Windesheim ist mit über 20‘000 Studierenden eine der grössten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften der Niederlande. Studiengangleiter und Student sind sich einig, dass die mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen, die an der ZHAW School of Engineering vermittelt werden, mehr als ausreichend sind, um das dortige Studium zu meistern. «Die Anforderungen und der zeitliche Aufwand sind in Zwolle tiefer als in Winterthur», sagt Raphael Schurtenberger. Die Uni Windesheim trumpft mit anderen Angeboten:

Internationale Partnerschaften als Strategie

Die Zusammenarbeit mit Windesheim ist bei weitem nicht die einzige Hochschulpartnerschaft der School of Engineering. Internationalisierung gehört denn auch zu den wichtigen strategischen Stossrichtungen des technischen Departements und der ZHAW insgesamt. Die School of Engineering baut derzeit ihre strategischen Partnerschaften mit internationalen Hochschulen aus. Diese Partnerschaften beinhalten neben der Möglichkeit des Studierendenaustauschs auf Bachelor-Level auch Auslandsaufenthalte oder ein Double-Degree-Abkommen auf Master-Stufe sowie Forschungskooperationen

Wie die chinesische Wirtschaft tickt

Eine Woche lang bereisten Studierende des MAS Wirtschaftsingenieurwesen die grossen Wirtschaftszentren in Chinas Osten: Peking und Shanghai – mit den benachbarten Städten Suzhou, Hangzhou und Wuxi. Besuche bei Firmen und Universitäten sensibilisierten die Studentinnen und Studenten für die Herausforderungen des chinesischen Marktes.

Produkte, Dienstleistungen, Wissen – all dies ist dank Globalisierung und Digitalisierung längst nicht mehr an Landesgrenzen gebunden. Doch um im Ausland erfolgreich zu sein, ist das Wissen über fremde Kulturen unerlässlich. Im besonderen Masse gilt das für China. Um sich für eine internationale Karriere zu wappnen und ihren persönlichen Horizont zu erweitern, besuchten Studierende des MAS Wirtschaftsingenieurwesens im Rahmen einer Exkursion darum das „Reich der Mitte“. Unter der Leitung von Professor Dr. Udo Müller, der am MAS Wirtschaftsingenieurwesen unterrichtet, fand die Exkursion bereits zum zweiten Mal statt.

Die Gruppe zu Besuch bei Hörgerätehersteller Sonova.

Die Gruppe zu Besuch bei Hörgerätehersteller Sonova.

In Shanghai, dem ersten Stopp der einwöchigen Reise, waren die Studentinnen und Studenten in chinesischen Niederlassungen von Schweizer Firmen zu Gast und wurden aus erster Hand darüber informiert, wie Produkte beschaffen sein müssen, um auf dem chinesischen Markt bestehen zu können. Studienleiter Franz Badertscher, der die Studentinnen und Studenten ebenfalls nach China begleitete, berichtet: „Vielfach sind Produkte zu teuer oder verfügen über umfangreiche Leistungsmerkmale, die der chinesische Markt nicht braucht und die Kosten darum unnötig in die Höhe treiben. Neben der Produktgestaltung ist auch die Kommunikation am chinesischen Markt ganz anders, wie uns erfahrene Manager in China aufzeigten.“

Wissen wird zu wenig genutzt

Sich das Wissen über den chinesischen Markt und die Kultur anzueignen, ist die eine Sache. Weitaus schwieriger, so zeigen Studien, ist es hingegen, das Wissen aus fremden Märkten im heimischen Unternehmen einzubringen. „Forschungen zeigen, dass dieses Wissen in den Unternehmenszentralen zu wenig genutzt wird. Manager, die von einem längeren Einsatz im Ausland zurückkehren, fühlen sich entsprechend unverstanden – die Wahrscheinlichkeit, dass sie das Unternehmen verlassen, steigt“, erklärt Udo Müller. Das Wissen darum ermöglicht es den Unternehmen, konkrete Gegenmassnahmen zu ergreifen und die Mitarbeiterbindung zu verstärken.

Wirtschaftliche Entwicklung im Fokus

Da die Teilnehmenden neben ihrem Studium in den Bereichen Qualitätssicherung, Forschung & Entwicklung, Produktion, Logistik tätig sind, waren auch die Firmenbesuche auf die Businessoperation und Technik ausgerichtet. Beim Besuch der renommierten Tongji-Universität in Shanghai wurde der Fokus aber nochmals erweitert. „Der Besuch lehrte unsere Studierenden, die gesamtwirtschaftliche Situation Chinas kritisch zu betrachten“, berichtet Franz Badertscher. „Professor Zheng Han zeigte auf, wie die Entwicklung des Bruttoinlandprodukts der vergangenen Jahrzehnte zu werten ist – und relativierte auch die Dramatik, mit der von sinkenden chinesischen Wirtschaftszahlen berichtet wird.“

„Der Besuch lehrte unsere Studierenden, die gesamtwirtschaftliche Situation Chinas kritisch zu betrachten“
Franz Badertscher, Studienleiter MAS Wirtschaftsingenieurwesen

Neben dem straffen Besuchsprogramm blieb auch Zeit, um die Verbotene Stadt und die Chinesische Mauer zu besuchen, den chinesischen Alltag kennenzulernen sowie die wirtschaftlichen und kulturellen Inputs der Firmenbesuche bei regen Diskussionen untereinander revuepassieren zu lassen. Am Schluss setzte sich die Erkenntnis durch, die einer der besuchten Topmanager in seiner Präsentation bereits vorwegnahm: „Ganz gleich ob ein Schweizer Unternehmen nach China expandieren will oder nicht: Jedes Unternehmen muss sich Gedanken dazu machen, wie es mit China und chinesischen Produkten umgehen will.“

Shanghai - Gegensätze_k

Very interesting and pretty challenging

«This summer I took the chance and went to Seoul for an IAESTE Internship. I worked at the ACE Lab at Hanyang University. This laboratory is one of the leading automotive R&D centers in Korea.

During the two month I stayed there, I developed an application to visualize the data of a LiDAR (Light detection and ranging) sensor. It was a very interesting and a pretty challenging project. At the beginning I got some time for studying the basics, so that I could get familiar with the programs and programming languages that I had to use. Everyone at the office was very friendly and helpful.

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I went to Seoul with IAESTE. This was a huge advantage. The local committee organized my room, picked me up at the airport and helped me to get along with the unknown culture. Every weekend they planed as well some activities for the IAESTE trainees and foreign students.

It was an amazing time and I learned a lot about the Koreans, their culture and how they work. It was great to build up friendships with plenty of international students. Finally I’m absolutely glad that I used this unique chance.»

Simon Ritzmann, Student Bachelor’s degee programme Engineering and Managment