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Attraktives Auslandsemester mit “Bahntechnologie und Mobilität”

Partnerhochschule FH St. Pölten bietet noch attraktivere Auslandssemester

Worldwide aviation programmes join forces

Eleven aviation programmes in Europe and across the globe are now working closely together in the areas of education, research and partnerships with the aviation industry. This collaboration has created a powerful network of like-minded Aviation universities; the ZHAW School of Engineering with its Centre for Aviation being one of them. The new network is called the Air Transport and Aeronautics Education and Research Association (ATAERA). ATAERA officially started with the signing of a Memorandum of Understanding by all eleven institutions.

Today’s aviation industry is internationally oriented and organized, making it impossible for an individual Aviation institution to cover all aeronautical and air transport developments. Joining forces with similar institutions is therefore necessary to a) create and maintain full knowledge partnerships for the aviation industry and b) to provide the industry with well-trained young professionals. This new network has done just that, with a unique program that places intense focus on an aeronautics and air transport-centred curricula.

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The signing of the Memorandum of Understanding with representatives of all eleven institutions

Joining forces for international impact

The Memorandum of Understanding has joined participating universities from Belgium, Germany, Great Britain, Ireland, Mexico, Portugal, Slovakia, the United States, Switzerland and the Netherlands. This international network brings an opportunity for professors and lecturers to increase – and then share – their own international experience. This in turn will help prepare students for international career, giving them experience and training that they can bring with them into a global working environment.

Opportunities for international cooperation

Every participating university brings its own areas of expertise to the table, creating new opportunities for international cooperation.  Faculty members and students will now be able to combine their various strengths to create joint educational programs with a focus on innovative applications, as well as develop and run joint research activities. Exchange programs between the participating programmes will provide extra training for both staff members and students. The institutions will also work together to bring in international funds for research and to develop partnerships with the aviation industry – including aircraft manufacturers, airports, airlines, air navigation organizations and aircraft maintenance companies.

Participation from a Bachelor’s Degree and up

The new network is also open to other aviation universities. And instead of the usual Master’s Degree restrictions, this new partnership opens up cooperation to those from a Bachelor’s Degree level and up. The focus of applied research will focus on issues with concrete solutions that can be quickly introduced into the workplace.

ATAERA Participating Institutions
  • Amsterdam University of Applied Sciences, Amsterdam (The Netherlands)
  • University of Zilina, Zilina (Slovakia)
  • Vives University College, Oostende (Belgium)
  • Zurich University of Applied Sciences, Zurich (Switzerland)
  • IUBH International University of Applied Sciences Bad Honnef –School of Business and Management, Bad Honnef (Germany)
  • Aeronautical University on Querétaro, Querétaro (México)
  • Coventry University, Coventry (United Kingdom)
  • Instituto Superior Técnico, Lisboa (Portugal)
  • Purdue University, West Lafayette, Indiana (United States of America)
  • Institute of Technology Carlow, Carlow (Ireland)
  • Embry-Riddle Aeronautical University – Worldwide, Daytona Beach, Florida (United States of America)

Originally published on the website of the Amsterdam University of Applied Sciences.

Wie die chinesische Wirtschaft tickt

Eine Woche lang bereisten Studierende des MAS Wirtschaftsingenieurwesen die grossen Wirtschaftszentren in Chinas Osten: Peking und Shanghai – mit den benachbarten Städten Suzhou, Hangzhou und Wuxi. Besuche bei Firmen und Universitäten sensibilisierten die Studentinnen und Studenten für die Herausforderungen des chinesischen Marktes.

Produkte, Dienstleistungen, Wissen – all dies ist dank Globalisierung und Digitalisierung längst nicht mehr an Landesgrenzen gebunden. Doch um im Ausland erfolgreich zu sein, ist das Wissen über fremde Kulturen unerlässlich. Im besonderen Masse gilt das für China. Um sich für eine internationale Karriere zu wappnen und ihren persönlichen Horizont zu erweitern, besuchten Studierende des MAS Wirtschaftsingenieurwesens im Rahmen einer Exkursion darum das „Reich der Mitte“. Unter der Leitung von Professor Dr. Udo Müller, der am MAS Wirtschaftsingenieurwesen unterrichtet, fand die Exkursion bereits zum zweiten Mal statt.

Die Gruppe zu Besuch bei Hörgerätehersteller Sonova.

Die Gruppe zu Besuch bei Hörgerätehersteller Sonova.

In Shanghai, dem ersten Stopp der einwöchigen Reise, waren die Studentinnen und Studenten in chinesischen Niederlassungen von Schweizer Firmen zu Gast und wurden aus erster Hand darüber informiert, wie Produkte beschaffen sein müssen, um auf dem chinesischen Markt bestehen zu können. Studienleiter Franz Badertscher, der die Studentinnen und Studenten ebenfalls nach China begleitete, berichtet: „Vielfach sind Produkte zu teuer oder verfügen über umfangreiche Leistungsmerkmale, die der chinesische Markt nicht braucht und die Kosten darum unnötig in die Höhe treiben. Neben der Produktgestaltung ist auch die Kommunikation am chinesischen Markt ganz anders, wie uns erfahrene Manager in China aufzeigten.“

Wissen wird zu wenig genutzt

Sich das Wissen über den chinesischen Markt und die Kultur anzueignen, ist die eine Sache. Weitaus schwieriger, so zeigen Studien, ist es hingegen, das Wissen aus fremden Märkten im heimischen Unternehmen einzubringen. „Forschungen zeigen, dass dieses Wissen in den Unternehmenszentralen zu wenig genutzt wird. Manager, die von einem längeren Einsatz im Ausland zurückkehren, fühlen sich entsprechend unverstanden – die Wahrscheinlichkeit, dass sie das Unternehmen verlassen, steigt“, erklärt Udo Müller. Das Wissen darum ermöglicht es den Unternehmen, konkrete Gegenmassnahmen zu ergreifen und die Mitarbeiterbindung zu verstärken.

Wirtschaftliche Entwicklung im Fokus

Da die Teilnehmenden neben ihrem Studium in den Bereichen Qualitätssicherung, Forschung & Entwicklung, Produktion, Logistik tätig sind, waren auch die Firmenbesuche auf die Businessoperation und Technik ausgerichtet. Beim Besuch der renommierten Tongji-Universität in Shanghai wurde der Fokus aber nochmals erweitert. „Der Besuch lehrte unsere Studierenden, die gesamtwirtschaftliche Situation Chinas kritisch zu betrachten“, berichtet Franz Badertscher. „Professor Zheng Han zeigte auf, wie die Entwicklung des Bruttoinlandprodukts der vergangenen Jahrzehnte zu werten ist – und relativierte auch die Dramatik, mit der von sinkenden chinesischen Wirtschaftszahlen berichtet wird.“

„Der Besuch lehrte unsere Studierenden, die gesamtwirtschaftliche Situation Chinas kritisch zu betrachten“
Franz Badertscher, Studienleiter MAS Wirtschaftsingenieurwesen

Neben dem straffen Besuchsprogramm blieb auch Zeit, um die Verbotene Stadt und die Chinesische Mauer zu besuchen, den chinesischen Alltag kennenzulernen sowie die wirtschaftlichen und kulturellen Inputs der Firmenbesuche bei regen Diskussionen untereinander revuepassieren zu lassen. Am Schluss setzte sich die Erkenntnis durch, die einer der besuchten Topmanager in seiner Präsentation bereits vorwegnahm: „Ganz gleich ob ein Schweizer Unternehmen nach China expandieren will oder nicht: Jedes Unternehmen muss sich Gedanken dazu machen, wie es mit China und chinesischen Produkten umgehen will.“

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Fluglotsen-Training in Luxemburg

Jeden Sommer reisen Aviatik-Studierende nach Luxemburg und setzt sich im Rahmen der ATM Summer School mit Theorie und Praxis des Flugverkehrsmanagements auseinander. Flavio Ferrari war schon zweimal mit dabei.

Immer mehr Passagiere, immer dichtere Flugpläne, Bedrohungen durch Kriege oder Naturkatastrophen, die sich auf den Luftraum auswirken: Dem Flugverkehrsmanagement geht die Arbeit nicht aus. Seine Aufgabe ist es – je nach Einsatzgebiet – Starts und Landungen zu koordinieren und zu überwachen, die Nutzung des verfügbaren Luftraums zu planen und entsprechende Informationen und Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen Das Flugverkehrsmanagement ist denn auch ein wichtiges Arbeitsfeld für Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudienganges Aviatik. Mit einer Summer School in Luxemburg trägt der Studiengang dem Rechnung: Jeden Sommer reist eine Handvoll Studierende nach Luxemburg und setzt sich im Rahmen der ATM Summer School mit Theorie und Praxis des Flugverkehrsmanagements auseinander.

atm_summer_school_kInternationale Atmosphäre

Flavio Ferrari, Aviatik-Student im fünften Semester, war schon zweimal mit dabei – und ist begeistert: «Ich konnte vom Aufenthalt in Luxemburg sehr viel profitieren – nicht nur, was die Vertiefung meines theoretischen Wissens betrifft. Besonders toll fand ich die internationale Atmosphäre, den Austausch mit Studierenden, Expertinnen und Experten aus der ganzen Welt.» Die Summer School findet jeweils am IANS statt, am Institute of Air Navigation Services. «In einem ersten Teil führen uns ausgewiesene Fachleute des IANS in die Theorie des Flugverkehrsmanagements ein. Diese Themen werden zwar auch im Studiengang Aviatik behandelt, allerdings ist es dort wegen der Fülle an Unterrichtsthemen gar nicht möglich, so sehr in die Tiefe zu gehen», berichtet Flavio Ferrari. «Anschliessend können wir uns im Simulator selber als Fluglotsen üben – eine Möglichkeit, die wir sonst im Rahmen des Studiums leider nicht haben.»

Sicherheit im Krisenfall

Die Summer School beginnt mit einem vorbereitenden E-Learning wärend dem Frühlingssemester und endet nach der Woche in Luxemburg mit dem Schreiben und Präsentieren eines Papers. Flavio Ferrari hat sich eines besonders aktuellen Themas angenommen: «Zusammen mit einem Kollegen habe ich mich dem Thema Krisenmanagement gewidmet und untersucht, wie der Flugverkehr auf Grossereignisse wie eine nukleare Katastrophe reagieren muss.» Weil viele Informationen zur Kernkraft geheim sind, haben die beiden Studenten das Wissen, das beim Ausbruch des Eyjafjallajökull gesammelt wurde, auf den Fall eines zweiten Fukushima angewandt. «Schwierig ist vor allem, dass man sich auf etwas Unbekanntes vorbereiten muss. Man muss Fachkräfte aus anderen Disziplinen beiziehen und den Kontakt pflegen, damit die Kommunikation im Krisenfall funktioniert.»

Präsentation vor Experten

Mitte Oktober haben die beiden Studierenden ihre Arbeit vor einem Fachpublikum präsentiert – Vertreterinnen und Vertreter der Flugsicherung Skyguide, des Bundesamts für Zivilluftfahrt BAZL und selbstverständlich auch Dozierende der ZHAW School of Engineering waren vor Ort. Flavio Ferrari indes legt eine Teilnahme an der ATM Summer School allen Interessierteren Studentinnen und Studenten ans Herz: «Man kann sein Wissen vertiefen und aus dem Unterricht Bekanntes repetieren. Das ist nicht nur an sich interessant, sondern hilft auch für die Vorbereitung auf Prüfungen. Und nicht zuletzt verbringt man mit Kommilitoninnen und Kommilitonen, die sich für das gleiche Thema interessierten, eine spannende Woche im Ausland.»

Very interesting and pretty challenging

«This summer I took the chance and went to Seoul for an IAESTE Internship. I worked at the ACE Lab at Hanyang University. This laboratory is one of the leading automotive R&D centers in Korea.

During the two month I stayed there, I developed an application to visualize the data of a LiDAR (Light detection and ranging) sensor. It was a very interesting and a pretty challenging project. At the beginning I got some time for studying the basics, so that I could get familiar with the programs and programming languages that I had to use. Everyone at the office was very friendly and helpful.

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I went to Seoul with IAESTE. This was a huge advantage. The local committee organized my room, picked me up at the airport and helped me to get along with the unknown culture. Every weekend they planed as well some activities for the IAESTE trainees and foreign students.

It was an amazing time and I learned a lot about the Koreans, their culture and how they work. It was great to build up friendships with plenty of international students. Finally I’m absolutely glad that I used this unique chance.»

Simon Ritzmann, Student Bachelor’s degee programme Engineering and Managment

Feierlicher Abschluss des ersten Masterjahrgangs “Europäische Bahnsysteme”

absolventen_ebDebrotschi_ebr trinationale Weiterbildungsmaster Europäische Bahnsysteme hat seine ersten Absolventen. Zwischen Bahnfahrzeugen aller Epochen bekamen die neuen Master of Science in der Fahrzeughalle I im DB Museum ihre Zeugnisse überreicht. Mitbegründer des Weiterbildungsangebots ist der ehemalige Leiter des ZHAW-Studiengangs Verkehrssysteme Urs Brotschi.

Einen ausführlichen Bericht über die Abschlussfeier und weitere Informationen zum MAS Europäische Bahnsysteme finden Sie auf dem Blog des Studiengangs Verkehrssysteme.

Hochrangige Delegation aus Hongkong in Winterthur

delegation_hongkongEine achtköpfige Delegation des Legislative Council von Hongkong liess sich an der ZHAW School of Engineering die Umsetzung des erfolgreichen, dualen Bildungssystems an einer Fachhochschule erklären. Die Vertreter des Panel on Education waren äussert beeindruckt bei der Präsentation einer Bachelorarbeit am Zentrum für Signalverarbeitung und Nachrichtentechnik. Auch der im Wesentlichen von Studierenden mitproduzierte Flugsimulator im Zentrum für Aviatik entlockte den Besuchern lobende Worte.

Der Panel on Education des Legislative Council verband mit diesem Besuch die Absicht zu prüfen, ob ein ähnliches System wie das erfolgreiche duale Schweizer Modell auch in Hongkong eingeführt werden könnte.

ZHAW and IAESTE Switzerland: A precious partnership in many ways

The ZHAW is one of the leading universities of applied sciences in Switzerland. For many years IAESTE Switzerland has been working closely together with ZHAW as one of their premium partners. The cooperation between the two institutions is wide ranging – each year IAESTE sends ZHAW students on internships abroad and in turn ZHAW provides many interesting placements for overseas exchange students who come to Switzerland. Here, teaching, research, continuing education, consulting and other services are both scientifically based and practice-oriented.

We have interviewed Prof. Dr. Thomas Michael Bohnert, Head of Focus Area Service Engineering & Head of ICCLab at ZHAW Winterthur about his cooperation with IAESTE.

What is the importance of international mobility for ZHAW in general and for your research group specifically?

International mobility is important in a great manner for our research group and our university, as we believe in the globalised scientific community. In terms of technology and research, there are no boundaries. We like to get people from different nations to have their perspective and inputs in our research. They share their valuable experiences from their countries and we not only build a foundation for robust research but also make valuable contacts through them.

How many students have you supervised so far and from where have they been?

So far I have supervised eight students, coming from such various countries as Ukraine, Macedonia, India, Czech Republic, Albania, Brazil and Democratic People’s Republic of Korea (DPRK).

What is your experience with the IAESTE exchange programme?

We have had only good experiences with the IAESTE exchange programme. The students are very motivated in their work and career. They are young and open to accept new challenges and learn as much as they can. It’s a win-win situation for both parties.

What is most important for you while selecting an international student?

While selecting a candidate to be hired for the exchange program we foremost look at their academic excellence, accomplishments and any contribution/involvement to scientific research in the form of a hobby or side business etc. But what is also very crucial, and equally important, is the motivation, dedication and willingness to be part of our team. In my opinion, a highly motivated candidate makes an extra step further in getting a task done.

What is the main benefit for you and your team when hiring an IAESTE student?

IAESTE students not only deliver to the task provided to them, but also add a lot of value to our team in the sense of the cultural variety. We have had the chance to work with several IAESTE students from several countries and I can confirm that the learning is always mutual.

Originally published in the IAESTE Annual Rewiew 2015.

Partnerschaft mit China

Die ZHAW School of Engineering will ihr Netzwerk auch in Fernost ausbauen. Dazu ist Adrian Fassbind, stellvertretender Leiter des Zentrums für Produkt- und Prozessentwicklung, nach Peking und Qingdao gereist und hat potenzielle Partnerinstitutionen besucht.

Immer mehr Studentinnen und Studenten entscheiden sich für das Internationale Profil und absolvieren einen Teil ihres Studiums in englischer Sprache. Zum Internationalen Profil gehört auch ein längerer Auslandaufenthalt.

“Die Hochschulen suchen die Zusammenarbeit mit uns und sind an einem Studentenaustauschprogramm sehr interessiert.”
Adrian Fassbind

Bald könnte die ZHAW School of Engineering ihren Studierenden mit zwei Hochschulen weitere spannende Partnerinstitutionen für einen Austausch anbieten: die Chinesisch-Deutsche Technische Fakultät (CDTF) in Qingdao und die North China University of Technology (NCUT) in Peking. „Beide Hochschulen suchen die Zusammenarbeit mit uns und sind an einem Studentenaustauschprogramm sehr interessiert“, sagt Adrian Fassbind, stellvertretender Leiter des Zentrums für Produkt- und Prozessentwicklung. Er ist nach Nordchina gereist und hat die beiden Hochschulen besucht.

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Campus der North China University of Technology (NCUT)

Praxisbezug zählt

Die Studienmodelle in der Schweiz und in China unterscheiden sich zwar, dennoch spielt auch in China der Praxisbezug eine grosse Rolle. Adrian Fassbind erklärt: „Die Chinesinnen und Chinesen beginnen mit rund 18 Jahren ihre universitäre Ausbildung. Da die Studierenden zu diesem Zeitpunkt noch keinerlei Berufserfahrung haben, ist quasi eine Grundausbildung – im entferntesten Sinne eine Berufslehre – ins Studium integriert.“ Vier Jahre dauert die Ausbildung insgesamt.

Fachlich und kulturell bereichernd

Auf den, wie Adrian Fassbind berichtet, eindrücklich grossen Campus der Chinesischen Hochschulen sind derzeit noch keine Studentinnen und Studenten aus Winterthur unterwegs, allerding viele Deutsche Studierende – gerade an der Chinesisch-Deutschen Technische Fakultät, die eng mit der Universität Paderborn zusammenarbeitet. „Ich konnte an der CDTF mit deutschen Studierenden sprechen. Sie haben nebst dem fachlichen auch den kulturellen Lerneffekt sowie den Kontakt zu chinesischen Studierenden sehr gelobt.“

“Eine völlig andere Hochschulkultur”

Diesen Sommer verbrachten Austauschstudenten aus Indien und Thailand mehrere Wochen an der School of Engineering. Der Aufenthalt erweiterte ihren Horizont – akademisch und persönlich.

Teurer als zu Hause sei es in der Schweiz, meint Napa Chantakulchan. Das ist aber auch die einzige Kritik, welche die thailändische Studentin über ihr Gastland äussern kann. Von der Natur, den Menschen und dem akademischen Programm an der School of Engineering ist sie begeistert: „Es ist so sauber in der Schweiz. Und die Leute sind so hilfsbereit“, schwärmt sie. „Und im Unterricht wird uns hier nicht gesagt, was wir tun sollen. Hier lernen wir, wie man an Probleme herangeht, wie man denken soll.“

„Das ist eine völlig andere Hochschulkultur als bei uns in Thailand“, ergänzt ihre Kommilitonin Paramee Yancharoen, die ebenfalls acht Wochen an der School of Engineering verbringt. Die Zeit zwischen den praxisorientierten Kursen nutzten die beiden zusammen mit ihrem Kollegen Thanapat Leelertkij, um die Schweiz und Europa kennenzulernen: mit Reisen nach Interlaken, Genf, Basel, Luzern und Lausanne sowie nach Rom, Mailand, Amsterdam und Brüssel.

“Hier lernen wir, wie man an Probleme herangeht, wie man denken soll.”
Napa Chantakulchan, Gaststudentin aus Thailand

Für Puneet Singh aus Indien, der ebenfalls mehrere Wochen an der School of Engineering verbrachte, war vor allem der enge Praxisbezug und die Zusammenarbeit mit Wirtschaftspartnern eine bereichernde Erfahrung. „Dass ich direkt an Forschungsprojekten mit renommierten Unternehmen mitarbeiten konnte, hat mir besonders gut gefallen“, sagt er. Nicht nur von seiner Heimuniversität, dem Indian Institute for Technology in Kanpur, kennt er das nicht. „Auch von anderen Summer Schools kenne ich das in diesem Umfang nicht.“

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