{"id":96,"date":"2015-12-02T11:17:14","date_gmt":"2015-12-02T10:17:14","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/?p=96"},"modified":"2016-07-27T14:42:15","modified_gmt":"2016-07-27T12:42:15","slug":"der-feine-unterschied-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/2015\/12\/02\/der-feine-unterschied-2\/","title":{"rendered":"Der feine Unterschied"},"content":{"rendered":"<p><strong>Reisebericht der interkulturellen Studienreise nach Mannheim und Berlin<\/strong><!--more--><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #000000\">von Stefan Spiegelberg, Student MAS Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung <\/span><\/em><\/p>\n<p>OK, ich gebe zu: Ein Grund daf\u00fcr, dass meine St\u00e4dtewahl f\u00fcr die Studienreise auf Mannheim\/Berlin gefallen ist \u2013 und nicht auf Boston oder Aix-en-Provence \u2013 war sicher mein Antitalent f\u00fcr Fremdsprachen. Auf Englisch kann ich mich ja noch mehr oder weniger verst\u00e4ndlich ausdr\u00fccken, aber mit meinem Franz\u00f6sisch komme ich schon lange nicht mehr \u00fcber die Essensbestellung hinaus. Beides reichte nicht aus f\u00fcr vertiefte Diskussionsrunden im Gastland. Also: Deutschland. Nat\u00fcrlich war dies nicht der einzige Grund, warum ich mich f\u00fcr dieses Land entschieden habe. Da wir im Zentrum f\u00fcr Berufs-, Studien- &amp; Laufbahnberatung am IAP immer wieder auch deutsche Klientinnen und Klienten beraten, war ich auch neugierig darauf, etwas tiefer in das Bildungs- und Sozialsystem des Landes einzutauchen.<\/p>\n<p><strong><strong>Erste Vorurteile?<br \/>\n<\/strong><\/strong>Bereits bei der Reise nach Mannheim wurden wir mit dem ersten Klischee konfrontiert: Wir waren keine halbe Stunde \u00fcber der Grenze, als die Deutsche Bahn uns dar\u00fcber informierte, dass wir mit einer l\u00e4ngeren Zugsversp\u00e4tung rechnen m\u00fcssten. Wir machten das Beste daraus und nutzten die verl\u00e4ngerte Reisezeit, um uns gegenseitig kennenzulernen. Insgesamt waren die Teilnehmenden aus drei verschiedenen Weiterbildungsstudieng\u00e4ngen zusammengew\u00fcrfelt; eine spannende Ausgangslage also, um auch die (kulturellen) Unterschiede zwischen den Studieng\u00e4ngen zu beleuchten. Und schneller als erwartet kamen wir dann beim Bahnhof Mannheim an.<\/p>\n<p><strong><strong>Mannheim \u2013 die Industriestadt<br \/>\n<\/strong><\/strong>In Mannheim besuchten wir die Hochschule der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit (HdBA). In einem Vortrag erfuhren wir mehr \u00fcber das deutsche Bildungssystem, was mich als angehender Berufs-, Studien- und Laufbahnberater nat\u00fcrlich besonders interessierte. Beeindruckt hat mich auch unser Besuch bei der BASF in Ludwigshafen. An diesem Standort befindet sich auf einer Fl\u00e4che von mehr als zehn Quadratkilometern das gr\u00f6sste zusammenh\u00e4ngende Chemieareal der Welt. Wir starteten im \u201eBASF Visitor Center\u201c.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_98\" aria-describedby=\"caption-attachment-98\" style=\"width: 550px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Pressefoto_BASF.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-98 size-large\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Pressefoto_BASF-1024x768.jpg\" alt=\"Eine Fl\u00e4che von rund 64.000 Quadratmetern - das entspricht 13 Fu\u00dfballfeldern - umfasst der Steamcracker II, die gr\u00f6\u00dfte einzelne Anlage am Standort Ludwigs\u00adhafen der BASF. Der Cracker ist auch das &quot;Herzst\u00fcck&quot; der Verbundproduktion. Seit 1981 ist dieser Gigant in Betrieb und spaltet unter Zusatz von Wasserdampf bei etwa 850 Grad Celsius Rohbenzin auf. Dabei entstehen im wesentlichen Ethylen und Propylen, beides unverzichtbare Grundstoffe f\u00fcr die Herstellung vieler Produkte in Ludwigshafen. Abdruck honorarfrei. Copyright by BASF. Steam cracker II, the largest individual plant at BASF's Ludwigshafen site, covers a surface area of about 64,000 square meters, which is about the size of 13 soccer fields. The steam cracker is also the heart of BASF's Verbund production strategy. This giant plant has been operating since 1981 and uses steam to crack naphtha at about 850\u00b0C [1,562\u00b0F]. This process leads primarily to ethylene and propylene, both indispensable feedstocks for manufacturing numerous products in Ludwigshafen.Print free of charge. Copyright by BASF.\" width=\"550\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Pressefoto_BASF-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Pressefoto_BASF-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Pressefoto_BASF-400x300.jpg 400w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Pressefoto_BASF.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-98\" class=\"wp-caption-text\">Eine Fl\u00e4che von rund 64&#8217;000 Quadratmetern &#8211; das entspricht 13 Fussballfeldern &#8211; umfasst der Steamcracker II, die gr\u00f6sste einzelne Anlage am Standort Ludwigs\u00adhafen der BASF. Copyright by BASF.<\/figcaption><\/figure>Auf 2&#8217;000 Quadratmetern Ausstellungsfl\u00e4che konnten wir anhand vieler kleiner Experimente entdecken, welchen grossen Einfluss die Chemie in unserem Alltag hat. Ich f\u00fchlte mich hier in meine Kindheit zur\u00fcckversetzt, in der ich \u00f6fters das Technorama in Winterthur besucht hatte und dort experimentierte. Publikumsmagnet im Visitor Center war sicher der \u201eSelfie-Fotokasten\u201c, mit dem man verschiedene Frisuren \u00fcber das eigene Bild legen und sich diese kreativen Passbilder dann ausdrucken lassen konnte &#8211; wie fr\u00fcher beim Fotokasten im Einkaufszentrum. Im Anschluss machten wir mit einem Car eine Werkrundfahrt durch das riesige BASF-Gel\u00e4nde. Erst jetzt wurde mir die Gr\u00f6sse dieses Chemieareals wirklich bewusst. Auf dem ganzen Gel\u00e4nde ragten riesige Fabrikgeb\u00e4ude in die Luft. \u00dcber der Strasse hielten starke Stahltr\u00e4ger duzende von Rohrleitungen zusammen, welche die verschiedenen Fl\u00fcssigkeiten zu den einzelnen Fabrikgeb\u00e4uden leiten. Die Gesamtl\u00e4nge der Leitungen betr\u00e4gt unglaubliche 2\u2018800 Kilometer. Teilweise liegen sie so dicht bei einander, dass die Sonnenstrahlen nicht durchkommen und die Strasse darunter im Schatten liegt. W\u00e4hrend wir ganz nahe an grossen Chemiespeichern vorbeifuhren, in denen gef\u00e4hrliche Stoffe wie Ammoniak gelagert werden, wurde uns allen etwas mulmig. Welche Auswirkungen hat ein Unfall in diesen Gefahrenbereichen? Wie sch\u00fctzt sich die BASF vor Terroranschl\u00e4gen? Unser Guide versicherte uns, dass das ganze Gel\u00e4nde extrem gut gesichert sei. Hoffen wir, dass die Terroristen das auch wissen&#8230;. Am Abend ging es dann mit dem Zug weiter nach Berlin. Nat\u00fcrlich mit einer gr\u00f6sseren Versp\u00e4tung. Irgendwie hatten wir es ja bereits geahnt.<\/p>\n<p><strong><strong>Berlin \u2013 die Stadt mit den vielen Gesichtern<br \/>\n<\/strong><\/strong>Auf Berlin freute ich mich besonders. Ich hatte diese Stadt bereits vor einem Jahr f\u00fcr ein verl\u00e4ngertes Wochenende besucht und verliebte mich sofort in sie. Jedes Mal, wenn ich damals aus der U-Bahn oder aus dem Zug stieg, hatte ich das Gef\u00fchl, ein neues Gesicht dieser Stadt zu sehen: Die modernen Hochh\u00e4user am Potsdamer Platz, die Plattenbauten im ehemaligen Osten, die gr\u00fcne Parkanlage Tiergarten, die Museumsinsel mit ihren eindr\u00fccklichen Geb\u00e4uden &#8211; diese Gegens\u00e4tze fand ich spannend, und ich wollte sie noch einmal neu entdecken. In Berlin besuchten wir die BSP Business School Berlin, den Deutschen Bundestag, das Verwaltungsgeb\u00e4ude der Firma Siemens sowie den Deutschen Gewerkschaftsbund. Ausserdem konnten wir uns f\u00fcr eine Besichtigungstour nach Neuk\u00f6lln oder Kreuzberg entscheiden.<\/p>\n<p><strong><strong>Putzrunde im Bundestag<br \/>\n<\/strong><\/strong>Speziell freute ich mich auf den Besuch des Reichstagsgeb\u00e4udes, insbesondere auf die Besichtigung der gl\u00e4sernen Kuppel. Leider wurde sie zu diesem Zeitpunkt gerade gereinigt und der Zugang blieb uns verwehrt. Aufgrund der Reinigungsarbeiten waren auch die St\u00fchle und Tische im Plenarsaal mit Plastikfolie \u00fcberdeckt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_99\" aria-describedby=\"caption-attachment-99\" style=\"width: 550px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Bundestag.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-99\" src=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Bundestag.jpg\" alt=\"Bundestag\" width=\"550\" height=\"751\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Bundestag.jpg 1172w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Bundestag-220x300.jpg 220w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Bundestag-750x1024.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-99\" class=\"wp-caption-text\">Der Bundestag mit plastikbezogenen St\u00fchlen und Reinigungsvorrichtung f\u00fcr die grosse Glaskuppel<\/figcaption><\/figure>\n<p>So brauchte es etwas mehr Fantasie, um sich die heftigen Debatten der Abgeordneten vorzustellen.\u00a0Einzige Akteurin im Saal war eine Putzfrau, die &#8211; von uns beobachtet &#8211; ihre Putzrunde drehte. Trotz allem war der Saal aber sehr beeindruckend und als wir dann auf das Dach des Reichstagsgeb\u00e4udes durften, wurden wir f\u00fcr die\u00a0verpasste Kuppel mit einer einmaligen Aussicht \u00fcber Berlin entsch\u00e4digt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_112\" aria-describedby=\"caption-attachment-112\" style=\"width: 169px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Werner_von_Siemens_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-112 size-medium\" src=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Werner_von_Siemens_400-169x300.jpg\" alt=\"Werner von Siemens\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Werner_von_Siemens_400-169x300.jpg 169w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Werner_von_Siemens_400.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-112\" class=\"wp-caption-text\">Werner von Siemens (1816-1892)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong><strong>Stete Anpassung bei Siemens<br \/>\n<\/strong><\/strong>Spannend war auch der Firmenbesuch bei Siemens. Die Begr\u00fcssung war allerdings etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig: Im Eingangsbereich blickte uns grimmig die steinerne B\u00fcste des Firmengr\u00fcnders Werner von Siemens entgegen. Ich fragte mich, ob man damit wohl Einbrecher abwehren oder die Konkurrenz einsch\u00fcchtern wollte. Ich wollte aber nicht schon zu Beginn mit skurrilen Fragen auffallen, und so liess ich meine Frage unausgesprochen. Nach der Begr\u00fcssung erkundeten wir das Verwaltungsgeb\u00e4ude. Es wurde in den letzten Jahrzehnten nach und nach modernisiert. Am Beispiel des \u201eEichensaals\u201c, dem grossen Sitzungszimmer der Gesch\u00e4ftsleitung, war dies besonders gut zu erkennen: Die dunklen M\u00f6bel und Teppiche sowie der schwere Kronleuchter mussten einem hellen Tisch, cremefarbenen Ledersesseln und einem weissen Teppich weichen; und an der dunklen Eichenwand prangt nun ein riesiger moderner Flachbildschirm. Nach der F\u00fchrung nahmen wir an einem spannenden Vortrag mit anschliessender Diskussionsrunde zum Thema Energy Management teil. Im Vortrag wurde klar, dass sich auch ein grosses Unternehmen wie Siemens immer wieder der neusten Entwicklung anpassen muss, um den Anschluss nicht zu verlieren. Vor Anpassung kann also auch eine lange und erfolgreiche Firmengeschichte nicht bewahren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_113\" aria-describedby=\"caption-attachment-113\" style=\"width: 550px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Eichensaal_650.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-113\" src=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Eichensaal_650.jpg\" alt=\"Der Eichensaal\" width=\"550\" height=\"310\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Eichensaal_650.jpg 650w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Eichensaal_650-300x169.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Eichensaal_650-500x282.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-113\" class=\"wp-caption-text\">Der Eichensaal. Sitzungszimmer der Gesch\u00e4ftsleitung von Siemens<\/figcaption><\/figure>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Eichensaal_650.jpg\"><br \/>\n<\/a><strong><strong>Berliner Nachtleben<br \/>\n<\/strong><\/strong>Nat\u00fcrlich planten wir, nach den Firmenbesuchen das Nachleben von Berlin zu erleben. Den einen oder anderen Abend hatten wir zur freien Verf\u00fcgung, und wir hatten grosse Pl\u00e4ne. Die Gruppe, die rund einen Monat vor uns ihre Studienreise nach Berlin gemacht hatte, hatte fleissig Ausgangsfotos in der WhatsApp-Gruppe der MAS-Klasse gepostet. Diese Eindr\u00fccke wollten wir nat\u00fcrlich auf jeden Fall \u00fcbertreffen. Leider mussten wir sehr schnell feststellen, dass es nach einem langen Tag unterwegs in der Stadt, den verschiedenen Vortr\u00e4gen und intensiven Fachdiskussionen gar nicht so einfach war, noch die Energie f\u00fcr den Ausgang zu finden. Besonders da wir wussten, dass der Tag am n\u00e4chsten Morgen wieder fr\u00fch starten und ebenso intensiv werden w\u00fcrde. Die kalten Temperaturen in Berlin machten es uns nicht einfacher. Und so blieb es oft nur bei einem feinem Abendessen und einem anschliessenden \u201eSchlummi\u201c in einer der tollen Bars. W\u00e4hrend wir m\u00fcde an unserem Drink nippten, \u00fcberlegten wir kurz, ob wir ein Foto schiessen und dieses anschliessend posten sollten. Zur Umsetzung kam es dann aber jeweils doch nicht\u2026 daf\u00fcr waren wir einfach zu m\u00fcde!<\/p>\n<p><strong><strong>Und wo ist jetzt der feine Unterschied?<br \/>\n<\/strong><\/strong>Bei den vielen Eindr\u00fccken, welche die beiden St\u00e4dte zu bieten hatten, vergass ich manchmal fast, mich mit der Frage nach den Unterschieden zu befassen. Im Vergleich zu den anderen Studienreisen nach Boston oder Aix-en-Provence sind diese sicher nicht ganz so offensichtlich. Mir pers\u00f6nlich sind nat\u00fcrlich die Unterschiede im Bildungssystem besonders ins Auge gestochen. In Deutschland liegt z.B. die Verantwortung f\u00fcr die Berufsbildung st\u00e4rker bei den Bundesl\u00e4ndern, w\u00e4hrend in der Schweiz der Bund die F\u00fchrungsrolle hat. Interessant ist auch, dass in Deutschland duale Studieng\u00e4nge (Studium plus Berufspraxis) auch an der Universit\u00e4t angeboten werden und nicht nur an Fachhochschulen. Auch bei den Firmenbesuchen und beim Besuch des Deutschen Gewerkschaftsbunds kamen Unterschiede zu Tage: Die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen (k\u00fcrzere Wochenarbeitszeit in Deutschland und oft mehr Ferientage als in der Schweiz) sind sicher naheliegend. Aber auch die St\u00e4rke der Gewerkschaften in Deutschland ist klar erkennbar. Sie sind in vielen Unternehmen verankert und treten auch viel st\u00e4rker in den Vordergrund als in der Schweiz. Dies sind nur einige Unterschiede, dir mir auf dieser Studienreise aufgefallen sind. Im Reflexionsnachweis habe ich nun in den kommenden Wochen die M\u00f6glichkeit, mich vertiefter mit diesen Themen auseinanderzusetzen.<\/p>\n<hr \/>\n<figure id=\"attachment_103\" aria-describedby=\"caption-attachment-103\" style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Stefan_Spiegelberg-4532.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-103 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Stefan_Spiegelberg-4532-150x150.jpg\" alt=\"Stefan_Spiegelberg\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Stefan_Spiegelberg-4532-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/11\/Stefan_Spiegelberg-4532.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-103\" class=\"wp-caption-text\">Stefan Spiegelberg ist Student im MAS Berufs-, Studien- &amp; Laufbahnberatung und Mitarbeiter am IAP Institut f\u00fcr Angewandte Psychologie.<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Interkulturelle Kompetenz<br \/>\n<\/strong><em>Das IAP hat vor rund einem Jahr das neue Modul \u201eInterkulturelle Kompetenz\u201c in die Weiterbildungs-Curricula eingebaut. Ziel der Studienreise ist, dass sich die Studierenden \u00fcber Einblicke in Unternehmen und Institutionen mit den kulturellen Gegebenheiten des Landes auseinandersetzen. Im September und Oktober 2015 reisten zwei Gruppen mit je 26 Studierenden nach Mannheim und Berlin.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reisebericht der interkulturellen Studienreise nach Mannheim und Berlin<\/p>\n","protected":false},"author":223,"featured_media":1130,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1,50,66],"tags":[],"features":[],"class_list":["post-96","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berufs-studien-laufbahnberatung","category-interkulturelle-kompetenzen"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v27.2 (Yoast SEO v27.2) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Der feine Unterschied - Psychologie im Alltag nutzen<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/2015\/12\/02\/der-feine-unterschied-2\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Der feine Unterschied\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Reisebericht der interkulturellen Studienreise nach Mannheim und Berlin\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/2015\/12\/02\/der-feine-unterschied-2\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Psychologie im Alltag nutzen\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2015-12-02T10:17:14+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2016-07-27T12:42:15+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/12\/Brandenburger_Tor-Kopie-1.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1024\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"576\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Redaktion\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Redaktion\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"8\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/2015\/12\/02\/der-feine-unterschied-2\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/2015\/12\/02\/der-feine-unterschied-2\/\"},\"author\":{\"name\":\"Redaktion\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/#\/schema\/person\/4d4e456db800b0dcc51526c3417f57ed\"},\"headline\":\"Der feine Unterschied\",\"datePublished\":\"2015-12-02T10:17:14+00:00\",\"dateModified\":\"2016-07-27T12:42:15+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/2015\/12\/02\/der-feine-unterschied-2\/\"},\"wordCount\":1572,\"commentCount\":0,\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/2015\/12\/02\/der-feine-unterschied-2\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2015\/12\/Brandenburger_Tor-Kopie-1.jpg\",\"articleSection\":{\"1\":\"Berufs-, Studien- &amp; Laufbahnberatung\",\"2\":\"Interkulturelle Kompetenzen\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/2015\/12\/02\/der-feine-unterschied-2\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/2015\/12\/02\/der-feine-unterschied-2\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/2015\/12\/02\/der-feine-unterschied-2\/\",\"name\":\"Der feine Unterschied - 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