{"id":2193,"date":"2017-06-22T13:01:07","date_gmt":"2017-06-22T11:01:07","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/?p=2193"},"modified":"2017-06-27T15:45:48","modified_gmt":"2017-06-27T13:45:48","slug":"kreativ-fuehren-mit-humorvoller-provokation-und-improvisation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/2017\/06\/22\/kreativ-fuehren-mit-humorvoller-provokation-und-improvisation\/","title":{"rendered":"Kreativ f\u00fchren mit humorvoller Provokation und Improvisation"},"content":{"rendered":"<p><strong>Je h\u00f6her der Druck in der Arbeitswelt, desto schwieriger wird es, gelassen zu bleiben. Besonders die Flexibilit\u00e4t und die Kreativit\u00e4t werden dadurch blockiert. <\/strong><strong>Dr. Charlotte Cordes bietet Seminare an, in denen F\u00fchrungspersonen und Coachs Tools an die Hand bekommen, wie sie auf etwas ungew\u00f6hnliche Art und Weise solche Blockaden l\u00f6sen und wieder mehr Gelassenheit in ihr Leben holen k\u00f6nnen. Im Interview erz\u00e4hlt sie von ihrer Arbeit.<\/strong><\/p>\n<p><em>Interview mit Dr. Charlotte Cordes<\/em><\/p>\n<p>Von F\u00fchrungspersonen und Coachs wird heutzutage verlangt, dass sie durch und durch perfekt sind. Neben fachlicher Kompetenz sollen sie sehr gute \u00abSoft Skills\u00bb besitzen, mit denen sie ihren Mitarbeitenden oder Klienten helfen, sich durch ihr Berufsleben zu man\u00f6vrieren. Ausserdem wird verlangt, dass sie ein ausgepr\u00e4gt harmonisches Privatleben f\u00fchren. Wohlgeratene Kinder nat\u00fcrlich inklusive. Gleichzeitig ist es essentiell, dass sie sich gesund ern\u00e4hren und Sport treiben, um schlank und fit zu bleiben. Was f\u00fcr ein Stress! Ergebnis ist ein immens hoher Druck auf allen Ebenen, der die geforderte Gelassenheit, Flexibilit\u00e4t und Kreativit\u00e4t stark blockieren kann.<\/p>\n<p><strong>Charlotte, deine Seminare sind nicht nur in Deutschland, sondern auch bei uns in der Schweiz sehr begehrt. Was genau lernt man bei dir?<br \/>\n<\/strong>Mein Background sind das Provokative Coaching und das&nbsp; Improvisationstheater. Die Haltung hinter diesen beiden Ans\u00e4tzen ist sehr \u00e4hnlich. Wenn es gelingt, diese zu verinnerlichen, ver\u00e4ndert sich die Wirkung jedes Einzelnen auf sein Umfeld. Die Arbeit mit Mitarbeitern und Klienten wird dann wesentlich lustvoller und effizienter. Deshalb vermittle ich in meinen Kursen die Schwerpunkte, die hinter dem Provokativen Ansatz und hinter Impro stecken. Mir ist es dabei wichtig, neben dem Theoriebezug einen starken Fokus aufs \u201aMachen\u2018 zu legen. Denn, wie schon Erich K\u00e4stner sagte: Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es. Durch Ausprobieren begreifen die Teilnehmer bestimmte Dinge nicht nur rational, sondern sie sp\u00fcren und erleben sie auch. Dadurch bleibt vieles nachhaltiger h\u00e4ngen und hat oft langfristige Verhaltens\u00e4nderungen zur Folge. &nbsp;<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2017\/06\/Lotte-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2196 size-medium\" title=\"Fotograf: Sebastian Schulz\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2017\/06\/Lotte-1-225x300.jpg\" alt=\"Fotograf: Sebastian Schulz\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2017\/06\/Lotte-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2017\/06\/Lotte-1-768x1023.jpg 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2017\/06\/Lotte-1-769x1024.jpg 769w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2017\/06\/Lotte-1.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Was ist die Basis deiner Arbeit?<br \/>\n<\/strong>Das Herzst\u00fcck meiner gesamten Arbeit ist der Humor. Ich meine damit die Art von Humor, die wir im Provokativen Ansatz verwenden. Ein Humor, der nichts mit Schadenfreude und Zynismus zu tun hat, sondern mit dem humorvollen Umgang mit uns selbst und unseren Mitarbeiterinnen, Partnern, Klientinnen, Kindern, Chefs, Eltern\u2026 Wir alle stecken immer wieder fest und machen uns selbst das Leben mit den absurdesten Verhaltensweisen zur H\u00f6lle. Wir haben das Gef\u00fchl, auf der Stelle zu treten und nicht mehr alleine aus der Sackgasse herauszukommen. Wenn es uns gelingt, auch in diesen Situationen \u00fcber uns selbst und unsere Stolpersteine zu lachen und m\u00f6glicherweise auch die Mitarbeiterin oder den Klienten dazu zu bringen, ihre fixen Ideen humorvoll zu relativieren, erzeugt das Befreiung und Entspannung und erweitert den Handlungsspielraum. Das ist oft leichter gesagt als getan. Denn gerade in Stressituationen ist es oft enorm schwer, den Humor zu behalten. Doch ich traue jedem zu, dass wir in der Lage sind, unseren Selbst-Humor im Laufe des Lebens zu erweitern. Frank Farrelly, der Erfinder der Provokativen Therapie, aus dem wir das Provokative Coaching entwickelt haben, sagte immer: \u00abDie ersten 10\u2018000 Versuche sind die schwierigsten!\u00bb Helfen kann dabei das Motto: \u00abstay happy when you fail\u00bb, die sogenannte \u00abLust am Scheitern\u00bb.<\/p>\n<p><strong>Was bedeutet \u00abstay happy when you fail\u00bb?<br \/>\n<\/strong>Ich selbst h\u00f6rte diesen Satz zum ersten Mal von Keith Johnstone &#8211; einem der Wegbereiter des Improvisationstheaters &#8211; als ich 1998 meinen ersten Impro-Workshop bei ihm besuchte. Viele Menschen geisseln sich selbst, wenn sie einen Fehler machen. Dadurch werden sie immer blockierter und unkreativer. Die Ursache entsteht meines Erachtens bereits in der Schule. Fehler werden rot angestrichen und man wird daf\u00fcr bestraft, entweder durch eine Strafarbeit oder eine schlechte Note. Das erzeugt Stress. Keith Johnstone sagte einmal: Kinder kommen als grosses Fragezeichen in die Schule. Sie sind neugierig, kreativ, stellen Fragen und haben keine Angst, Fehler zu machen. Wenn sie mit der Schule fertig sind, sind sie ein grosses Ausrufezeichen. Sie trauen sich kaum noch, Fragen zu stellen, weil sie denken, dass die Frage falsch oder bl\u00f6d sein k\u00f6nnte. Die Kreativit\u00e4t ist tot. Wenn es uns als Erwachsener gelingt, das kindliche Fragezeichen wieder hervorzuholen, erleichtert uns das das Leben ungemein und macht uns wesentlich kreativer. Wir schaffen es dann, im Moment des Scheiterns gelassen zu bleiben und uns nicht zu verkrampfen. Das \u00fcbertr\u00e4gt sich wiederum sofort auf die Zuh\u00f6rer, Klienten oder Mitarbeiter.<\/p>\n<p><strong>Wie kann man lernen, sich nicht zu \u00e4rgern, wenn man einen Fehler gemacht hat?<br \/>\n<\/strong>In meinen Seminaren mache ich zum Beispiel \u00dcbungen, bei denen die Teilnehmer Applaus bekommen, wenn sie Fehler machen. In solchen \u00dcbungen wird sofort sichtbar, dass alle Menschen kreativer werden, wenn sie merken, dass sie nach einem Fehler nicht bestraft werden. Manchmal entsteht in der kurzen Pause bis zum Applaus ein Moment, in dem man den Akteuren ihre Gedanken ansieht, wie zum Beispiel: \u00abOh, shit, das war nicht gut!\u00bb oder \u00abSo ein Mist, ich hab schon wieder einen Fehler gemacht!\u00bb. Sobald dann aber der Applaus ert\u00f6nt, kann man beobachten, wie ein L\u00e4cheln ins Gesicht tritt und Entspannung den K\u00f6rper durchfliesst. Das \u00fcbertr\u00e4gt sich sofort auf das Umfeld, das heisst die Zuschauer, Seminarteilnehmer, Klienten, Mitarbeiter oder sogar die Schwiegermutter.<\/p>\n<p><strong>Kann man das so einfach lernen, wenn man 30 Jahre lang gedacht hat, man d\u00fcrfe keine Fehler machen, nicht scheitern?<br \/>\n<\/strong>Die Antwort ist: Ja. So lange man lebt, kann man lernen und selbst im hohen Alter kann jeder Mensch noch Dinge ver\u00e4ndern. Frank Farrelly sagte einmal: \u00abSo lange der K\u00f6rper warm ist, kann man Therapie machen.\u00bb Das gilt auch f\u00fcr die Haltung zum Scheitern, f\u00fcr die F\u00fchrung von Mitarbeitern, f\u00fcrs Coaching und f\u00fcr sich selbst.<\/p>\n<p><strong>Sind deine Seminare deshalb so beliebt bei F\u00fchrungspersonen und Coachs?<br \/>\n<\/strong>Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen, gerade im Businessbereich, gewohnt sind, alles zu planen und einer inneren Agenda zu folgen. Sie werden dadurch immer verkopfter und sehen im entscheidenen Moment nicht mehr genau hin. Das Ergebnis: Sie nehmen oft nicht mehr wahr, was der Augenblick ihnen gerade bietet. So fokussiert auf ein Ziel, bemerken sie wichtige verbale wie nonverbale zwischenmenschliche Interaktionen immer weniger und verlieren den Moment aus den Augen. Basierend auf dem Provokativem Ansatz und dem Improtheater gibt es eine Reihe von \u00dcbungen, mit denen man das \u201aIm Hier und Jetzt sein\u2019 von verschiedenen Seiten wieder neu beleuchten und trainieren kann.&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2017\/06\/Titel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2200 size-medium\" title=\"Fotograf: Sebastian Schulz\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2017\/06\/Titel-300x221.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"221\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2017\/06\/Titel-300x221.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2017\/06\/Titel.jpg 499w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein weiterer Aspekt, auf den ich ein starkes Augenmerk richte ist das Thema Status.&nbsp;In Abwandlung von Watzlawicks ber\u00fchmtem Satz \u00abMan kann nicht nicht kommunizieren\u00bb, k\u00f6nnte man erg\u00e4nzen \u00abMan kann nicht ohne Status kommunizieren.\u00bb Denn sobald wir verbal oder nonverbal mit anderen Menschen in Beziehung treten, spielt, ob wir das wollen oder nicht, das Thema Status eine Rolle. Begegnen wir jemandem mit aufrechter Haltung oder leicht geb\u00fcckt? Gibt uns ein anderer zur Begr\u00fcssung mit einem kr\u00e4ftigen oder leichten H\u00e4ndedruck die Hand? Schauen wir jemandem bei einem Gespr\u00e4ch in die Augen oder vermeiden wir jeglichen Blickkontakt? Spricht ein anderer laut oder leise mit uns? Wenn wir nicht in der Lage sind, uns aus einem bestimmten Status heraus zu bewegen, kriecht uns schnell die l\u00e4hmende Angst den Nacken hinauf, sobald wir gezwungen werden, unseren bevorzugten Status zu verlassen. Aus dieser Angst-Sackgasse kommen wir nur heraus, wenn wir ein Gesp\u00fcr f\u00fcr Status entwickeln und lernen, mit verschiedenen Status-Ebenen zu spielen. Dieses Bewusstsein hilft uns auch immens, wenn wir Menschen f\u00fchren oder coachen.<\/p>\n<p><strong>Inwiefern fliesst der Provokative Ansatz hierbei in deine Arbeit ein?<br \/>\n<\/strong>Der Provokative Ansatz ist die Basis aller meiner Seminare, da er f\u00fcr mich die Grundlage f\u00fcr gute F\u00fchrung und gutes Coaching ist. Beim Provokativen Ansatz spielt der eingangs erw\u00e4hnte Humor eine wichtige Rolle. Vereinfacht ausgedr\u00fcckt praktiziert man das LKW, das Liebevolle Karikieren des Weltbildes des Klienten. Nonverbal ist man wohlwollend und empathisch, das heisst, man traut der Klientin oder dem Mitarbeiter zu, dass sie oder er aus seiner Sackgasse wieder herauskommt. Verbal behauptet man genau das Gegenteil, indem man die selbstsch\u00e4digenden Verhaltensweisen karikiert, um den nat\u00fcrlichen Widerstand dagegen hervorzurufen. Man lacht gemeinsam mit dem Klienten oder der Mitarbeiterin \u00fcber seine und ihre fixen Ideen. Klienten sollten dabei immer etwas mehr lachen als Coach oder Chef. Das funktioniert in der Regel wunderbar und hat oft langanhaltende Verhaltens\u00e4nderungen zur Folge. Allerdings nur, wenn der Anwender zielfrei ist. Ansonsten wird die Vorgehensweise manipulativ und der Schuss geht nach hinten los.<\/p>\n<p><strong>Wie kamst du darauf, mit Provokation zu arbeiten?<br \/>\n<\/strong>Urspr\u00fcnglich wurde dieser Ansatz von Frank Farrelly in der Psychatrie entwickelt. Am <a href=\"http:\/\/www.provokativ.com\">Deutschen Institut f\u00fcr Provokative Therapie<\/a>, das meine Mutter Dr. E. Noni H\u00f6fner in den 80er-Jahren gegr\u00fcndet hat, haben wir diesen Ansatz zur Provokativen Systemarbeit, dem Provokativen Coaching und dem Provokativen Stil weiterentwickelt. Dabei haben wir schon vor fast zwanzig Jahren festgestellt, dass die Philosophie, die hinter den Impro-Techniken steht, sehr \u00e4hnlich zu der ist, die den Provokativen Ansatz ausmacht und beides in unsere Aus- und Weiterbildungen integriert.&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2017\/06\/Lotte-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2198 size-medium\" title=\"Fotograf: Sebastian Schulz\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2017\/06\/Lotte-3-223x300.jpg\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2017\/06\/Lotte-3-223x300.jpg 223w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2017\/06\/Lotte-3-768x1035.jpg 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2017\/06\/Lotte-3-760x1024.jpg 760w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2017\/06\/Lotte-3.jpg 950w\" sizes=\"auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px\" \/><\/a>Nun gibt es viele Menschen, die mit provokanten Bemerkungen andere ver\u00e4rgern, obgleich sie eigentlich nur den Trotz wecken wollen, um zu motivieren\u2026.<br \/>\n<\/strong>Ja, das ist die klassische Krux. Es ist keine Nummer-Sicher-Variante, die ein festes Schema vorgibt, wie man produktiv mit Menschen umgehen kann und sollte, um dann als gl\u00fcckliche F\u00fchrungsperson oder gl\u00fccklicher Coach die absolute Erleuchtung zu erlangen. Es kommen sehr viele Menschen zu uns in die Einsteigerseminare, die schon einmal vom Provokativen Ansatz geh\u00f6rt haben oder mal eine DVD von Frank Farrelly in den Fingern hatten. Sie sagen uns oft: \u00abAch, das. Das mache ich schon lange.\u00bb Sie merken meist sehr schnell (von Ausnahmen abgesehen), dass das, was sie als provokativ bezeichnen, nicht das ist, was wir darunter verstehen. Diese unerfahrenen Provokateure provozieren oft ohne die wohlwollende Grundhaltung. Ihre Provokationen werden dann zynisch und \u00e4tzend und stossen Klienten und Mitarbeiter vor den Kopf. Das ist nicht das, was wir unter dem Provokativem Ansatz verstehen. Das Provokative Coaching und Impro sehen locker aus, sind aber sehr komplex und erfordern \u00dcbung. Ein zweit\u00e4giges Seminar bietet einen Einstieg, um vieles auszuprobieren und m\u00f6glicherweise f\u00fcr sich festzustellen \u00abHey, das gef\u00e4llt mir, davon m\u00f6chte ich mehr\u00bb. Dann kann man es nach dem Seminar erst einmal in der eigenen Praxis \u00fcben. Ich bin kein Missionar, aber wenn es mir gelingt, die Begeisterung, die ich f\u00fcr dieses grosse Feld schon seit fast 20 Jahren hege, weiterzugeben, freue ich mich umso mehr.<\/p>\n<p><strong>F\u00fchrungspersonen und Coachs m\u00fcssen bei dir also nicht zu Schauspielern mutieren?<br \/>\n<\/strong><em>(lacht)<\/em><em>.<\/em> Oh nein. Das ist jedoch die Angst, die viele haben, vor allem, wenn sie Improtheater oder Improtechniken h\u00f6ren. Die tiefere Bedeutung dieser Arbeit hat aber nichts mit Schauspiel und Theater zu tun. Keith Johnstone, der einer der Wegbereiter des modernen Improvisatonstheaters ist, hat diese Techniken in den 60er-Jahren entwickelt, um seine eigenen Blockaden zu l\u00f6sen und wieder kreativer zu werden. Er war damals ein bekannter Dramaturg in England, der immer erfolgreicher wurde und irgendwann massive Blockaden entwickelte. Aufgrund des zunehmenden Drucks von aussen fiel ihm einfach nichts mehr ein. Die Improtechniken halfen ihm, wieder kreativ zu werden und seinen Beruf weiter erfolgreich auszu\u00fcben. Diese Situation kennen auch Fach- und F\u00fchrungspersonen gut. Wird der Druck zu gross, setzen L\u00e4hmungserscheinungen ein. Nichts geht mehr. Die B\u00fchne war f\u00fcr Keith Johnstone dabei nie das Ziel, sondern nur ein Nebeneffekt, der einfach passiert ist. Deshalb geht es mir in meinen Seminaren nicht darum, den n\u00e4chsten Impro-B\u00fchnen-Star zu produzieren, sondern um die Vermittlung der inneren Haltung, die hinter Impro und dem Provokativen Ansatz stecken, um den Umgang mit Mitarbeitern und Klienten zu erleichtern, vor allem in Situationen, die auf den ersten Blick ausweglos erscheinen.<\/p>\n<p><strong>Ist man nach deinem Seminar eine bessere F\u00fchrungsperson?<br \/>\n<\/strong>Ich glaube, die ganz klassische Vorstellung von F\u00fchrung weicht im Moment etwas auf. Fr\u00fcher konnte man sich auf rein technische Verhaltensmuster verlassen. Es war in Ordnung, mit messbaren Daten Kopfentscheidungen zu f\u00e4llen. Es gibt aber heute nicht umsonst so viele Coaching- und andere psychologische Zusatzausbildungen f\u00fcr F\u00fchrungspersonen. Denn es reicht nicht mehr, nur Inhalte zu vermitteln. F\u00fchrungspersonen m\u00fcssen sich auch mit dem Zwischenmenschlichen auskennen und damit umgehen k\u00f6nnen. Ein Patentrezept, wie man das am besten macht, gibt es leider nicht. Es kommt sehr auf die innere Haltung an, die Wahrnehmung und das wohlwollende, wertsch\u00e4tzende Aussprechen von offensichtlichen Dingen, die einem auffallen. Genau das kann man trainieren, und das tue ich in den Seminaren. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.<\/p>\n<hr>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2017\/06\/Lotte-1-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2199 size-full\" title=\"Fotograf: Sebastian Schulz\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2017\/06\/Lotte-1-1.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"163\"><\/a>Dr. Charlotte Cordes<\/strong> hat Kommunikationswissenschaft und Psychologie studiert und f\u00fchrt seit Jahren Seminare zum Provokativen Ansatz, Einzelcoachings und Improseminare f\u00fcr unterschiedliche Zielgruppen durch. Sie ist Teil der Institutsleitung des <a href=\"https:\/\/provokativ.com\/\">Deutschen Institutes f\u00fcr Provokative Therapie (DIP)<\/a> und hat eine private Coachingpraxis in M\u00fcnchen. Ausserdem spielt sie seit 1998 aktiv <a href=\"http:\/\/www.improgoesloose.de\">Improvisationstheater<\/a>. Wer seinen F\u00fchrungs- und Coachingstil mit ungew\u00f6hnlichen Techniken anreichern und lernen will, seine eigenen Grenzen zu sprengen, der kann ihre Arbeit auch in Z\u00fcrich kennenlernen. Am 20. und 21. Januar 2018 findet der neue Kurs <a href=\"https:\/\/weiterbildung.zhaw.ch\/de\/iap-institut-fuer-angewandte-psychologie\/programm\/wbk-haltung-und-wirkung-in-anspruchsvollen-fuehrungs-und-coaching-situationen.html\">\u00abHaltung und Wirkung in anspruchsvollen F\u00fchrungs- und Coaching-Situationen\u00bb<\/a> am IAP Institut f\u00fcr Angewandte Psychologie im Toni-Areal in Z\u00fcrich statt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Je h\u00f6her der Druck in der Arbeitswelt, desto schwieriger wird es, gelassen zu bleiben. Besonders die Flexibilit\u00e4t und die Kreativit\u00e4t werden dadurch blockiert. 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