{"id":1505,"date":"2016-11-29T14:37:50","date_gmt":"2016-11-29T13:37:50","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/?p=1505"},"modified":"2016-11-29T14:37:50","modified_gmt":"2016-11-29T13:37:50","slug":"plaedoyer-fuer-das-alter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/2016\/11\/29\/plaedoyer-fuer-das-alter\/","title":{"rendered":"Pl\u00e4doyer f\u00fcr das Alter"},"content":{"rendered":"<p><em>Von G\u00e9rard Wicht, Dozent an der ZHAW<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Kaum eine Woche vergeht, ohne dass das Top Topic \u00abDemographie\u00bb in den Medien breit geschlagen wird, sei es unter den Titeln \u00abAbbau von Sozialleistungen\u00bb, \u00ab\u00dcberalterung und steigende Gesundheitskosten\u00bb oder \u00abFachkr\u00e4ftemangel\u00bb. Die Tonalit\u00e4t der Beitr\u00e4ge ist durchgehend d\u00fcster bis apokalyptisch: man fragt sich, ob Demographie beste Aussichten hat, zum Unwort des Jahres gek\u00fcrt zu werden.<!--more--><\/p>\n<p>Rita S\u00fcssmuth, die fr\u00fchere Bundesministerin und Pr\u00e4sidentin des deutschen Bundestages, erz\u00e4hlte zum Thema am <a href=\"http:\/\/www.der-demografiekongress.de\/\">Demografiekongress 2016<\/a> in Berlin folgende Geschichte: Sie war zum Geburtstag einer 100-j\u00e4hrigen Dame eingeladen worden und hatte sich dabei nach deren Befinden erkundigt, worauf diese antwortete: \u00abAch wissen Sie, seitdem ich meine beiden S\u00f6hne im Altersheim untergebracht habe, geht es mir wieder blendend!\u00bb Das liess mich schmunzeln, auch wenn die Botschaft der Geschichte keine neue ist, der mitschwingende Ton jedoch schon: Wir werden immer \u00e4lter und im Alter immer fitter, sodass in manchen F\u00e4llen gar die Eltern die Altersversorgung f\u00fcr ihre Kinder \u00fcbernehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Jedes zweite Kind kann 100 werden<\/strong><\/p>\n<p>Zur demographischen Entwicklung liegen eindrucksvolle Zahlen vor: Die Zahl der 100-J\u00e4hrigen in Deutschland ist von 2\u2018616 im Jahre 1990 auf 13\u2018198 im Jahre 2010 angestiegen. Das entspricht einer Zunahme von 405 Prozent. Gem\u00e4ss einer Studie der Charit\u00e9 in Berlin empfinden die meisten 100-J\u00e4hrigen ihr Leben als lebenswert. Jedes Kind, das heute in der Schweiz zur Welt kommt, hat eine 50-prozentige Chance, 100-j\u00e4hrig zu werden. Vor 15 Jahren betrug die mittlere Lebenszeit f\u00fcr M\u00e4nner in der Schweiz noch 77 Jahre, heute sind es 81. Bei den Frauen stieg die Lebenserwartung von 82,6 auf 85,2 Jahre. Und: 80 Prozent der heute 65+-J\u00e4hrigen sind <em>nicht<\/em> pflegebed\u00fcrftig. Diese Entwicklung f\u00fchrt dazu, dass heute in der Altersforschung der Eintritt ins tats\u00e4chliche \u00abAlter\u00bb auf das 80. Lebensjahr veranschlagt wird. Die 70 bis 80-J\u00e4hrigen befinden sich demzufolge heute im \u00abmittleren Alter\u00bb, die 60 bis 69-J\u00e4hrigen sogar im \u00abjungen Alter\u00bb. Was das aus den noch j\u00fcngeren Menschen macht, frage ich an dieser Stelle lieber nicht.<\/p>\n<p><strong>Gl\u00fccklich nach 60<\/strong><\/p>\n<p>Eine kanadische L\u00e4ngsschnittstudie zeigt auf, dass die Befragten das Lebensjahrzehnt zwischen 60 und 70 als das bisher zweitgl\u00fccklichste ihres Lebens bezeichnen (das gl\u00fccklichste liegt zwischen 40 und 50). Die Statistiken in der Schweiz und in Deutschland weisen zudem darauf hin, dass die Gesundheitskosten erst gegen das 80. Lebensjahr ansteigen, das dann aber steil. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr, dass die 60 \u2013 80-J\u00e4hrigen sich gl\u00fccklicher und ges\u00fcnder f\u00fchlen als noch eine Generation vorher, sind auch bekannt: Fortschritte in der Medizin, ges\u00fcndere Ern\u00e4hrung, Zunahme der sportlichen T\u00e4tigkeiten sowie zum Teil weniger anstrengende Arbeiten. Ein Teilnehmer der oben erw\u00e4hnten Tagung in Berlin schlug deshalb augenzwinkernd vor, k\u00fcnftig nicht mehr von \u00dcberalterung der Gesellschaft zu reden, sondern vielleicht eher von \u00dcberj\u00fcngung. Viele der hier aufgef\u00fchrten Zahlen sind dem Essay von Peter Gross mit dem programmatischen Titel <a href=\"https:\/\/www.herder.de\/leben-shop\/wir-werden-aelter.-vielen-dank.-aber-wozu-taschenbuch\/c-28\/p-1463\/\">\u00abWir werden \u00e4lter. Vielen Dank. Aber wozu?\u00bb<\/a> entnommen. Gross ist emeritierter Soziologieprofessor der Universit\u00e4t St. Gallen und in den letzten Jahren Vortragsreisender in Sachen \u00abgl\u00fcckliches Alter\u00bb. Er streicht in seinem Essay mit Recht heraus, dass es seltsam anmutet, wenn in der Schweiz wohl eine Anhebung des Frauenrentenalters von 64 auf 65 erwartet werden kann, einer generellen Erh\u00f6hung des Rentenalters auf zum Beispiel 67 Jahren aber immer noch massiver Widerstand entgegen schl\u00e4gt.<\/p>\n<p><strong>Und die Wirtschaft?<\/strong><\/p>\n<p>Das Verdienst von Gross ist, dass er das ungeheure Potential \u00e4lterer Menschen (gemeint sind hier Pension\u00e4re) betont: Potential an Erfahrung, an Wissen, an Kreativit\u00e4t, an Sozialkompetenzen, ja an Leistungs- und Erfahrungsbereitschaft, immer wieder neue Projekte anzugehen. W\u00fcrde man den volkswirtschaftlichen Beitrag an Enkelbetreuung und vor allem an geleisteter ehrenamtlicher Arbeit beziffern, so k\u00e4me man auf Milliardenbetr\u00e4ge! Nur: Die Arbeitgeber nehmen davon aktuell immer noch keine Kenntnis, was nicht nur volks-, sondern in Zeiten des Fachkr\u00e4ftemangels auch betriebswirtschaftlich ein Skandal ist. Die Werbung ist da kl\u00fcger, denn sie hat die Senioren als kaufkr\u00e4ftige Zielgruppe l\u00e4ngst entdeckt. Mit Ausnahme weniger Grossfirmen, die sogenannte 55+-Programme entwerfen, in denen auch Pension\u00e4re punktuell weiter besch\u00e4ftigt werden, sieht die Realit\u00e4t immer noch so aus, dass Arbeitnehmende \u00fcber 55 kaum eine Stelle finden und 60-J\u00e4hrige von Firmen mit dem Hinweis ausgemustert werden, dass ihr Wissen veraltet und sie ohnehin zu teuer sind. Wie teuer Entlassungsprogramme und Wiedereinstellungen zu stehen kommen, wird in diesem Zusammenhang nie erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p><strong>Nichtstun nach 65 ist \u00about\u00bb<\/strong><\/p>\n<p>Nun galt es vor vielleicht 20 Jahren als chic, sich mit 60 aus dem stressigen Arbeitsleben zur\u00fcckzuziehen und sich fortan den Enkeln, dem Garten oder \u2013 wenn man es sich leisten konnte \u2013 dem riesigen Angebot an Kreuzfahrten zu widmen. Seit 10 Jahren ist jedoch zum Gl\u00fcck ein neuer Trend erkennbar. So titelte die NZZ am Sonntag in ihrer Ausgabe vom 25. Januar 2015: \u00abNichtstun nach 65 ist out. Die Arbeit jenseits der Pensionierung h\u00e4lt fit und erfreut Chefs, Kunden \u2013 und vor allem die Werkt\u00e4tigen selbst\u00bb. In der Tat hat sich die Zahl der \u00e4lteren Erwerbst\u00e4tigen gem\u00e4ss Bundesamt f\u00fcr Statistik im Inland von ca. 85\u2018000 im Jahr 2005 auf 175\u2018000 im Jahr 2014 mehr als verdoppelt. Die R\u00fcckmeldungen aus den Firmen sind durchwegs positiv. Die \u00e4lteren Kolleginnen und Kollegen bringen ihr Know-how ein, betreuen weiterhin \u00e4ltere Firmenkunden und geben ihr Wissen in altersdurchmischten Teams als Mentorinnen oder Tutoren an J\u00fcngere weiter. Viele sind dabei auch bereit, zu geringeren L\u00f6hnen zu arbeiten, ein Ansatz, der wohl Zukunftspotential hat. Dass \u00e4ltere Menschen ausserdem noch lernf\u00e4hig und in den Bereichen Teamf\u00e4higkeit, Ankn\u00fcpfungsf\u00e4higkeit an Erfahrungswissen und Urteilsverm\u00f6gen den J\u00fcngeren gar \u00fcberlegen sind, weiss man sp\u00e4testens seit den Erkenntnissen der Neuropsychologie.<\/p>\n<p>Was mich pers\u00f6nlich freut ist, dass durch diese Trendwende das \u00abAlter\u00bb seine negative Konnotation langsam verliert, die \u00e4lteren Menschen nicht nur als vollwertige, sondern vor allem auch als bereichernde Mitglieder unserer Gesellschaft angesehen werden. Weshalb mich dies freut? Ich werde bald selbst Mitglied dieser verkannten Bev\u00f6lkerungsgruppe sein: In zwei Jahren bin ich 65 und lasse mich n\u00e4chstes Jahr beim IAP fr\u00fchpensionieren. Richtig: Ich werde dann nicht \u00abnichts tun\u00bb, sondern weiterhin Mandate wahrnehmen k\u00f6nnen und mich auch an anderer Stelle einsetzen. Ich freue mich, auf diese Weise meine Erfahrung und mein Know-how zusammen mit den \u00e4lteren und j\u00fcngeren Kolleginnen und Kollegen einbringen zu k\u00f6nnen. Meine beiden erwachsenen S\u00f6hne ermuntere ich deshalb (noch) nicht, an meine Enkelkinder denken: F\u00fcr mich hat das noch Zeit!<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/11\/Wicht_G\u00e9rard-8405.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1506\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/11\/Wicht_G\u00e9rard-8405.jpg\" alt=\"wicht_gerard-8405\" width=\"275\" height=\"275\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/11\/Wicht_G\u00e9rard-8405.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/11\/Wicht_G\u00e9rard-8405-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 275px) 100vw, 275px\" \/><\/a>\u00dcber den Autor:<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/ueber-uns\/person\/wige\/\">G\u00e9rard Wicht<\/a> studierte Literaturwissenschaft, P\u00e4dagogik und Sozialpsychologie in Fribourg, Saarbr\u00fccken, Giessen und Wien. Er war Senior Training Consultant bei Swiss Reinsurance Company. Seine langj\u00e4hrige Erfahrung in den Bereichen Change Management, Einf\u00fchrung von e-Learning-Szenarien, Entwicklung von internationalen Ausbildungsprogrammen, Bildungsmanagement und F\u00fchrung bringt er in den Weiterbildungslehrgang MAS Ausbildungsmanagement und diverse weitere Lehrg\u00e4nge am IAP ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von G\u00e9rard Wicht, Dozent an der ZHAW Kaum eine Woche vergeht, ohne dass das Top Topic \u00abDemographie\u00bb in den Medien breit geschlagen wird, sei es unter den Titeln \u00abAbbau von Sozialleistungen\u00bb, \u00ab\u00dcberalterung und steigende Gesundheitskosten\u00bb oder \u00abFachkr\u00e4ftemangel\u00bb. 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