{"id":1340,"date":"2016-09-23T09:40:29","date_gmt":"2016-09-23T07:40:29","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/?p=1340"},"modified":"2022-04-04T12:57:17","modified_gmt":"2022-04-04T10:57:17","slug":"humor-in-der-psychotherapie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/2016\/09\/23\/humor-in-der-psychotherapie\/","title":{"rendered":"Humor in der Psychotherapie"},"content":{"rendered":"<p><strong>Psychotherapie ist eine ernste Sache. Es geht um ernsthafte Probleme. Die Psychotherapeuten Peter Hain und Franz Dumbs setzen&nbsp;aber auf Humor. Stellt sich die Frage: Was&nbsp;hat Humor in der Psychotherapie verloren? Am IAP referierten sie \u00fcber wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse und plauderten aus dem N\u00e4hk\u00e4stchen ihres psychotherapeutischen Alltags.<\/strong><\/p>\n<p><em>von Joy Bolli, Redaktion ZHAW Angewandte Psychologie<\/em><\/p>\n<p>Ende der 1990er-Jahre waren noch mehr als 90 Prozent aller Therapeutinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum der Meinung, Humor geh\u00f6re nicht in die Psychotherapie. Vereinzelte Stimmen, die das Gegenteil beschrieben, waren zwar schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts vernehmbar. So lachte zum Beispiel der Arzt und Psychotherapeut Alfred Adler schon 1910 mit seinen Patienten in der Therapie. Sp\u00e4ter erkl\u00e4rte der Neurologe und Psychiater Victor Frankl, wie hilfreich Humor als Rettungsanker f\u00fcr das \u00dcberleben von traumatischen Erlebnissen sein kann. Er selbst war in drei Konzentrationslagern inhaftiert gewesen und versicherte, dass er den Alltag im KZ niemals \u00fcberlebt h\u00e4tte, wenn er und seine Mitinsassen nicht immer wieder auf den Humor als \u00dcberlebensstrategie h\u00e4tten zur\u00fcckzugreifen k\u00f6nnen. Und auch in der Medizin war man schon lange darauf gekommen, dass ein humorvoller Blick auf die Dinge, das eigene Leid relativieren, den Schmerz ertr\u00e4glicher machen und die Heilung f\u00f6rdern kann. Doch die Vorstellung, dass man es in der Psychotherapie nicht lustig haben sollte, hielt sich hartn\u00e4ckig &#8211; vor allem unter Therapeuten selbst. \u201eWahrscheinlich war es ihnen wichtig, sich selbst und der Welt zu best\u00e4tigen, dass auch Psychotherapeuten ihr Geld ernsthaft verdienen\u201c, scherzt <a href=\"http:\/\/www.drhain.ch\/\">Peter Hain<\/a>. Der in Z\u00fcrich praktizierende Psychotherapeut ist einer der wenigen Spezialisten auf dem Gebiet der humorvollen Intervention. Als Gast am diesj\u00e4hrigen IAP Kongress lieferte er dem Publikum einen umfassenden Abriss \u00fcber die Geschichte und die wissenschaftlichen Erkenntnisse von Humor im psychotherapeutischen Berufsalltag.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1361\" aria-describedby=\"caption-attachment-1361\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Peter-Hain_Humor.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1361 size-medium\" title=\"Peter Hain\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Peter-Hain_Humor-300x206.jpg\" alt=\"Peter Hain auf der B\u00fchne\" width=\"300\" height=\"206\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Peter-Hain_Humor-300x206.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Peter-Hain_Humor-768x528.jpg 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Peter-Hain_Humor.jpg 872w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1361\" class=\"wp-caption-text\">Peter Hain erkl\u00e4rt wie Humor in der Psychotherapie wirken kann.<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Humor hilft beim Reframing<\/strong><\/p>\n<p>Heute weiss man, dass sich vor allem \u00c4ngste mit Humor gut &#8218;umdrehen&#8216; lassen. Humor kann die Angst in einen neuen Kontext, in einen neuen Rahmen setzen. Zum Beispiel die Angst vor Hunden: \u201eMan muss verstehen, dass Angst sehr anziehend auf Hunde wirkt &#8211; vor allem auf die Kleinen&#8220;, meint Peter Hain. Auf der grossen B\u00fchne des Konzertsaals im Toni-Areal wirkt der Therapeut eher ernst, sein Humor trocken. Nur selten zieht er die Mundwinkel in ein sichtbares L\u00e4cheln. &#8222;Stellen Sie sich vor, was f\u00fcr ein Gef\u00fchl von St\u00e4rke das f\u00fcr die kleinen Hunde ist: Die haben es heutzutage so schwer, sich ein gesundes Selbstwertgef\u00fchl zu erarbeiten. Und da kommt jemand, der panische Angst vor ihnen hat. Dieser Mensch gibt ihnen das Gef\u00fchl, stark und m\u00e4chtig zu sein. Wer also Angst vor Hunden hat, der \u00fcbernimmt eine sehr wichtige und ehrenvolle Aufgabe &#8211; als Therapeut f\u00fcr Hunde&#8220;. Dieses Umdrehen einer Situation, vom &#8222;ich habe Angst vor Hunden&#8220; zum &#8222;ich therapiere Hunde ehrenamtlich&#8220;, dreht die Rollen um. Reframing nennt man eine solche Neubetrachtung des Kontextes. F\u00fcr Klientinnen und Klienten kann ein Reframing ein Umdenken bewirken. Denn ein neuer Blick auf die Situation kann helfen, das Problem aus einer anderen Perspektive zu sehen und mit neuem Mut anzugehen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1353\" aria-describedby=\"caption-attachment-1353\" style=\"width: 240px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Positionen_1_small.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1353\" title=\"Franz Dumbs\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Positionen_1_small.jpg\" alt=\"Franz Dumbs zwischen zwei St\u00fchlen\" width=\"240\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Positionen_1_small.jpg 1000w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Positionen_1_small-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Positionen_1_small-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1353\" class=\"wp-caption-text\">Die Position&#8230;<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1354\" aria-describedby=\"caption-attachment-1354\" style=\"width: 240px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Positionen_2_small.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1354\" title=\"Franz Dumbs\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Positionen_2_small.jpg\" alt=\"Franz Dumbs sitzt auf dem linken Stuhl.\" width=\"240\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Positionen_2_small.jpg 1000w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Positionen_2_small-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Positionen_2_small-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1354\" class=\"wp-caption-text\">&#8230;bestimmt die Perspektive.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1355\" aria-describedby=\"caption-attachment-1355\" style=\"width: 240px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Positionen_3_small.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1355\" title=\"Franz Dumbs\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Positionen_3_small.jpg\" alt=\"Franz Dumbs geht zum rechten Stuhl\" width=\"240\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Positionen_3_small.jpg 1000w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Positionen_3_small-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Positionen_3_small-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1355\" class=\"wp-caption-text\">Man muss sich selbst bewegen&#8230;<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1356\" aria-describedby=\"caption-attachment-1356\" style=\"width: 240px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Positionen_4small.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1356\" title=\"Franz Dumbs\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Positionen_4small.jpg\" alt=\"Franz Dumbs sitzt auf dem rechten Stuhl.\" width=\"240\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Positionen_4small.jpg 1000w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Positionen_4small-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Positionen_4small-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1356\" class=\"wp-caption-text\">&#8230;um den Blickwinkel zu ver\u00e4ndern.<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Humor lebt von der herzlichen Beziehung<\/strong><\/p>\n<p>Die meisten Menschen, die heute im Publikum sitzen, kennen verfahrene Situationen im therapeutischen Alltag. Viele von ihnen sind selbst Psychotherapeuten. Aber auch Sozialarbeiter, \u00c4rztinnen und Physiotherapeuten sind darunter. Am IAP absolvieren sie eine zus\u00e4tzliche Weiterbildung, die sich stark am Praxisalltag ausrichtet.<\/p>\n<p>Der IAP Kongress wird alle zwei Jahre speziell f\u00fcr diese Weiterbildungsteilnehmenden durchgef\u00fchrt. Behandelt werden aktuelle Themen, die hier direkt mit Spezialisten aus den jeweiligen Fachgebieten diskutiert werden k\u00f6nnen. Dieses Jahr geht es um das Thema Humor, und so l\u00e4sst die wichtigste Frage nicht lange auf sich warten: Wie kann man lernen, Humor in der Therapie einzusetzen? Der Grad zu Missverst\u00e4ndnissen oder gar Verletzungen ist oft gef\u00e4hrlich schmal. Franz Dumbs gibt Antwort: &#8222;Humor ist ein Plus, kein Muss&#8220;. Der erfahrene Psychotherapeut und Autor des Buches <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Psychotherapie-explorative-intentionalen-Humorverwendung-Verhaltenstherapie\/dp\/3936142920\">\u201eHumor in der Psychotherapie\u201c<\/a> hat sich viele Jahre mit dem Thema besch\u00e4ftigt. Weder k\u00f6nne man Humor erzwingen, noch erlernen, wenn man ihn selbst nicht besitze, erkl\u00e4rt er. &#8222;Man muss sich schon erst einmal selbst auf die Schippe nehmen k\u00f6nnen. Nur dann kann man dem Gegen\u00fcber einen Boden bereiten, dies auch zu tun.&#8220;<\/p>\n<p>Auch Dumbs arbeitet erfolgreich mit humorvoller Intervention. Das Geheimnis von gutem Humor liegt seiner Ansicht nach in der Liebe zum Menschen. Humor lebe immer von der herzlichen Beziehung zum Gegen\u00fcber und zu dessen Macken. Es gehe darum, den Klientinnen und Klienten zu helfen, ihren Blick liebevoller auf das eigene Menschsein zu richten. Vom Film \u00fcber das Cabaret, von Slapstick bis zur humorvollen Selbstbetrachtung: Immer ist der herzliche Blick auf den Menschen die Voraussetzung f\u00fcr guten Humor. Eine humorvolle Intervention macht sich also niemals \u00fcber den Menschen selbst lustig. Auch die Dinge, die das Gegen\u00fcber nicht ver\u00e4ndern kann, wie zum Beispiel eine Spastik, bleiben Tabu f\u00fcr den Humor. Darin sind sich Dumbs und Hain einig. Unver\u00e4nderliche Realit\u00e4ten m\u00fcsse man einfach anerkennen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1346\" aria-describedby=\"caption-attachment-1346\" style=\"width: 240px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/IAP-Kongress_4_zugeschnitten.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1346\" title=\"IAP Kongress 2016\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/IAP-Kongress_4_zugeschnitten-300x147.jpg\" alt=\"Teilnehmende und Experten diskutieren auf der B\u00fchne.\" width=\"240\" height=\"118\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/IAP-Kongress_4_zugeschnitten-300x147.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/IAP-Kongress_4_zugeschnitten-768x377.jpg 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/IAP-Kongress_4_zugeschnitten.jpg 959w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1346\" class=\"wp-caption-text\">Psychotherapeutin Imke Knafla leitet die Runde, in der die Teilnehmenden Detailfragen f\u00fcr die Experten ausgearbeitet haben.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&#8222;Wichtig ist, dass man die Realit\u00e4t in ihrer Ganzheit wirklich sehen will &#8211; und zwar humorvoll anerkennend&#8220;, erkl\u00e4rt Hain. &#8222;Wenn also jemand sagt: Ich habe Angst davor, in die Migros zu gehen, dann ist es meine Aufgabe, diese Angst ernst zu nehmen und den Boden zu bereiten, dass der Klient oder die Klientin mit der Zeit ihrer eigenen Angst den Ernst nehmen kann&#8220;. Hain vergleicht diese Arbeit mit dem kreativen Prozess des Filmemachens. Er spinnt die Geschichte einfach weiter. Was w\u00fcrde passieren, wenn man doch in die Migros geht? Wovor genau hat der Klient oder die Klientin Angst? Und wie w\u00fcrde es aussehen, wenn alle \u00c4ngste eintreffen w\u00fcrden? Was, wenn alle \u00c4ngste gleichzeitig und in ihrer schlimmsten Form wahr w\u00fcrden? Das Ausmalen solch einer Situation grenzt an das Malen grotesker Bilder. In Hains Erz\u00e4hlungen und Beispielen liegt so viel Lust an \u00fcberspitzten und verr\u00fcckten Bildern, dass man als Zuh\u00f6rer am liebsten selbst dabei w\u00e4re. &#8222;Wenn man das Filmskript lange genug weiter schreibt, kommt man an den Punkt, an dem das Gegen\u00fcber sich fragt, wer hier eigentlich verr\u00fcckt ist, der Klient oder der Therapeut&#8220;, grinst Hain. &#8222;Wenn die Realit\u00e4ten sich verschieben, kann die Angst kippen, und es entsteht zum ersten Mal Raum f\u00fcr einen freieren Blick auf sich selbst&#8220;.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1349\" aria-describedby=\"caption-attachment-1349\" style=\"width: 240px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Dumbs_1_small.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1349\" title=\"Humor in der Psychotherapie\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Dumbs_1_small.jpg\" alt=\"Franz Dumbs zeigt einen Trick mit einem Farbstift.\" width=\"240\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Dumbs_1_small.jpg 1000w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Dumbs_1_small-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Dumbs_1_small-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1349\" class=\"wp-caption-text\">Lachen kann man lernen: Franz Dumbs zeigt vor&#8230;<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1350\" aria-describedby=\"caption-attachment-1350\" style=\"width: 240px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Dumbs_2_small.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1350\" title=\"Humor in der Psychotherapie\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Dumbs_2_small.jpg\" alt=\"Franz Dumbs gibt Anweisungen mit dem Farbstift zwischen den Lippen. \" width=\"240\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Dumbs_2_small.jpg 1000w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Dumbs_2_small-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/Dumbs_2_small-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1350\" class=\"wp-caption-text\">&#8230;wie man seine eigenen Perspektiven sehr schnell \u201everr\u00fcckt\u201c&#8230;<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1351\" aria-describedby=\"caption-attachment-1351\" style=\"width: 240px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/IAP-Kongress_Lachen_small.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1351\" title=\"Humor in der Psychotherapie\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/IAP-Kongress_Lachen_small.jpg\" alt=\"Das lachende Publikum mit Stiften zwischen den Lippen.\" width=\"240\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/IAP-Kongress_Lachen_small.jpg 1000w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/IAP-Kongress_Lachen_small-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/09\/IAP-Kongress_Lachen_small-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1351\" class=\"wp-caption-text\">&#8230;und sich mit Lachen aus dem Moment \u201eentr\u00fccken\u201c kann.<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Neuer Blick, neuer Ansatz<\/strong><\/p>\n<p>Besonders bei Jugendlichen, die bereits viele Stationen der Beratung hinter sich und alle Einw\u00e4nde von Erwachsenen, Beratern und Therapeuten schon geh\u00f6rt haben, setzt Hain Humor immer wieder konstruktiv ein. &#8222;Wenn mir ein Jugendlicher erz\u00e4hlt, dass seine Eltern \u201aeinfach Scheisse\u2018 sind, dann ist f\u00fcr mich klar: Du hast deine Eltern eben nicht richtig erzogen&#8220;. Der ver\u00e4nderte Blickwinkel l\u00e4sst aufhorchen. Meint er das ernst? &#8222;Nat\u00fcrlich&#8220;, entgegnet Hain. &#8222;Erst wenn man den Klienten ernster nimmt als er sich selbst, kann er in eine fragende Haltung kommen. Er bekommt die Freiheit, sich selbst ernsthaft zu reflektieren und gedanklich in eine andere Richtung zu bewegen&#8220;. Im Falle der eben beschriebenen Jugendlichen, ist also Erziehungsarbeit angesagt. Wohlverstanden, die Jugendlichen m\u00fcssen lernen, ihre Eltern richtig zu erziehen. Das bedeutet im Klartext: Sie m\u00fcssen Wege finden, wie sie ihre Eltern zu den Reaktionen bringen k\u00f6nnen, die sie gerne sehen m\u00f6chten. Der Weg zu diesem Resultat f\u00fchrt \u00fcber einfache und klare Erziehungsaufgaben: Mit den Eltern reden, ihnen offen und ehrlich erkl\u00e4ren, warum dies oder jenes f\u00fcr das gemeinsame Zusammenleben wichtig ist, gemeinsame Richtlinien finden und die Eltern zwingen, diese auch einzuhalten. Die Jugendlichen m\u00fcssen dann ihren Eltern Grenzen aufzeigen und die gemeinsam getroffenen Abmachungen selbst einhalten, damit ihre Eltern lernen, dass sie sich entspannen und sich auf die gesetzten Regeln verlassen k\u00f6nnen. Also alles eine Frage der Erziehung? \u201eUnd der Empathie\u201c, f\u00fcgt Hain hinzu. &#8222;F\u00fcr Einzelkinder ist diese Aufgabe n\u00e4mlich besonders schwierig. Schliesslich sind sie alleinerziehend&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Provokation \u2013 die hohe Kunst der humorvollen Intervention<\/strong><\/p>\n<p>Lange wurden Therapeuten darauf trainiert, ihre Klientinnen und Klientin mit Empathie zu begleiten. &#8222;Born to be mild&#8220; nennt Hain diese Haltung ironisch. Doch Empathie \u00e4ussert sich nicht nur in mildem Verst\u00e4ndnis eines Problems. Manchmal \u00e4ussert sich Empathie darin, dass man einem Klienten etwas zumutet, von dem er oder sie selbst glaubt, es nicht zu k\u00f6nnen. &#8222;Ein Beinbruch braucht Schonung und Pflege \u2013 jedenfalls in den ersten Wochen&#8220;, macht Hain ein einfaches Beispiel. &#8222;Doch wenn man den Gips sechs Monate lang draufl\u00e4sst und den Patienten auch danach nie mit Physiotherapie \u00fcber die anf\u00e4nglich sp\u00fcrbaren Grenzen hinaus fordert, dann bleibt die Muskulatur schwach, das Bein lahm und man schadet seinem Patienten mehr als man ihm hilft&#8220;. Ein einleuchtendes Beispiel. In der Zumutung liegt also die Annahme von St\u00e4rke und F\u00e4higkeiten, welche die Klienten selbst vergessen haben, oder aus Bequemlichkeit und Angst ignorieren. Auch nach einem Beinbruch muss man schliesslich die Angst vor dem Schmerz beim ersten normalen Auftreten \u00fcberwinden. Es ist der Moment, in dem das Gehirn verstehen muss, dass der K\u00f6rper weit genug gesundet ist, dass man ihm das Wiedererlangen der alten F\u00e4higkeit zumuten kann. Manchmal geht das besser mit ein bisschen Humor. Und manchmal braucht es mehr. Anfang der 1960er Jahre entwickelte der amerikanische Psychotherapeut <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frank_Farrelly\">Frank Farrelly<\/a> deshalb die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Provokative_Therapie\">Provokative Therapie<\/a>, die sp\u00e4ter in Deutschland zum provokativen Stil weiterentwickelt wurde. Diese Form der humorvollen Intervention nutzt die Provokation, um Klientinnen und Klienten aus der &#8222;Komfortzone&#8220; zu holen. Die Krux dabei: Wenn die Humorf\u00e4higkeit von Klient und Therapeut nicht auf derselben Flugh\u00f6he sind, kann es zu ernsthaften psychischen Verletzungen kommen. Peter Hain, der viele Jahre mit Farrelly zusammengearbeitet hat und die Provokation als Stilmittel sehr h\u00e4ufig einsetzt, erkl\u00e4rt die Schwierigkeit so: &#8222;Man muss die Dinge derart \u00fcberbetonen, dass es auch f\u00fcr den Klienten oder die Klientin klar ist, dass man das nicht ernst meinen kann. Gleichzeitig muss man die Person emotional ber\u00fchren und sie aufr\u00fctteln, damit sie die eigene Position verlassen und somit die Perspektive wechseln kann. Es ist eine heikle Gratwanderung, die man beherrschen sollte, bevor man einen Menschen auf diesen Weg mitnimmt.&#8220; Auch hier bleibt die kritische Frage des Fachpublikums nicht aus: Ist es nicht Anmassung, zu denken, man wisse, was dem Gegen\u00fcber zumutbar ist? &#8222;Der Schl\u00fcssel liegt in der Empathie, nicht im Wissen,&#8220; erkl\u00e4rt Franz Dumbs. Wenn man nicht erf\u00fchlen k\u00f6nne, welche F\u00e4higkeit sich das Gegen\u00fcber selbst versage, dann solle man diese Form der therapeutischen Intervention lieber bleiben lassen. Und wenn man einen Fehler gemacht und das eigene Gef\u00fchl einen getr\u00fcgt hat? &#8222;Dann entschuldigt man sich und bringt die Beziehung wieder auf eine stabile Basis,&#8220; meint Dumbs. &#8222;Diese einfache Regel gilt \u00fcberall im Leben &#8211; und auch in jedem anderen Job.&#8220;<\/p>\n<hr>\n<p><strong>IAP Kongress<\/strong><\/p>\n<p>Der IAP Kongress f\u00fcr Psychotherapie und Beratung greift spezifische Themen aus dem therapeutischen Praxisalltag auf. Ins Leben gerufen wurde er speziell f\u00fcr die Weiterbildungsteilnehmenden der MAS-Lehrg\u00e4nge f\u00fcr Systemische Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychotherapie und Systemische Beratung am IAP. Hier treffen die Teilnehmenden auf internationale Gast-Referenten, sowie Expertinnen und Experten aus disziplin\u00fcbergreifenden Fachgebieten. Durch den intimen Rahmen ist ein detaillierter Austausch \u00fcber Herausforderungen im Praxisalltag m\u00f6glich. Die zus\u00e4tzlichen Workshops geben Gelegenheit, Neues auszuprobieren und sich fach\u00fcbergreifend zu vernetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Psychotherapie ist eine ernste Sache. Es geht um ernsthafte Probleme. Die Psychotherapeuten Peter Hain und Franz Dumbs setzen&nbsp;aber auf Humor. Stellt sich die Frage: Was&nbsp;hat Humor in der Psychotherapie verloren? 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