{"id":1168,"date":"2016-08-26T15:22:39","date_gmt":"2016-08-26T13:22:39","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/?p=1168"},"modified":"2022-04-13T18:19:05","modified_gmt":"2022-04-13T16:19:05","slug":"jugendliche-staerken-wirkfaktoren-in-beratung-und-therapie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/2016\/08\/26\/jugendliche-staerken-wirkfaktoren-in-beratung-und-therapie\/","title":{"rendered":"Jugendliche st\u00e4rken \u2013 Wirkfaktoren in Beratung und Therapie"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Gespr\u00e4che mit Jugendlichen werden oft als besondere Herausforderung erlebt. Jetzt ist ein neues Buch erschienen, das die Wirkfaktoren in der therapeutischen Arbeit mit Jugendlichen beleuchtet und Fachpersonen dabei unterst\u00fctzt, Jugendliche zu st\u00e4rken und ihre Motivation zur Ver\u00e4nderung zu wecken.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Pubert\u00e4t ist schwierig. Das weiss jeder, der seine eigene Jugend nicht ganz vergessen hat. Da ist die Abgrenzung von den Eltern, die Nerven kostet, das Erwachen unbekannter Gef\u00fchle, das unsicher macht, der Schul\u00fcbergang in die Mittelstufe, der geschafft werden muss. Man muss neue Freundschaften aufbauen, weil sich die Wege durch neue Klassenverteilungen manchmal trennen. Und was, wenn dann noch die Scheidung der Eltern dazu kommt und sich die Loyalit\u00e4t innerhalb der eigenen Familie zur Zerreissprobe entwickelt? Was wenn die beste Freundin sich den Ex-Freund angelt und man nicht nur das Vertrauen in das andere Geschlecht, sondern auch die Basis von Freundschaft in Frage stellen muss? Wie entwickelt man ein Gef\u00fchl f\u00fcr die eigene Identit\u00e4t, wenn man von allen Seiten h\u00f6rt, man sei zu dick, die Noten zu schlecht und die Leistungsbereitschaft immer ein wenig unter dem, was Lehrer, Eltern, Trainer und Freunde erwarten?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Unsicherheit und Unfreiwilligkeit<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das Jugendalter ist in vielerlei Hinsicht eine besondere Entwicklungsphase. Selten greifen die Ver\u00e4nderungen im sp\u00e4teren Leben so stark und in so kurzen zeitlichen Abst\u00e4nden von innen und aussen in das Leben ein. Die Anforderungen und die Erwartungen sind hoch: Man muss mit den Ver\u00e4nderungen zurechtkommen, sich dem Leben und der Gesellschaft anpassen und sich gleichzeitig inmitten der Adaptionsphase von den Eltern emanzipieren und die eigene Pers\u00f6nlichkeit entwickeln. Da f\u00e4llt es nicht schwer zu verstehen, dass Jugendliche manchmal verunsichert sind. Verunsicherung ist oft der Anlass f\u00fcr Beratungen. Auch bei Erwachsenen. Was die Sache f\u00fcr die Arbeit mit Jugendlichen schwierig macht, ist, dass Jugendliche meist nicht von selbst in die Beratung oder die Therapie kommen. Viele wissen nicht einmal, dass so eine \u00abDienstleistung\u00bb zur Verf\u00fcgung steht. Meist wird der Erstkontakt mit einem Therapeuten oder einer Beraterin deshalb von anderen initiiert. Ein Schulvertreter r\u00e4t zu diesem Schritt oder die Eltern schicken ihren Sohn oder ihre Tochter zur Therapie, weil sie selbst verunsichert sind und die Situation nicht mehr bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen. Der erste Kontakt ist daher aus Sicht der Jugendlichen meist unfreiwillig. Das macht die therapeutische Arbeit besonders schwierig, weil die Motivation, sich zu ver\u00e4ndern, nicht vorausgesetzt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ohne Motivation keine Bewegung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Motivation (von lat. movere = bewegen) ist aber genau die Kraft, die es zur Ver\u00e4nderung braucht. Hier setzt das Buch \u00abJugendliche st\u00e4rken\u00bb an. Die Autoren gehen dabei der Frage nach, wie sich die allgemeinen Wirkfaktoren der Psychotherapie auf die Beratung von Jugendlichen \u00fcbertragen lassen. Drei Aspekte erhalten dabei besondere Aufmerksamkeit: Die therapeutische Beziehung, die Motivation und die Umsetzung von L\u00f6sungsschritten, die von allen beteiligten Personen (also von Jugendlichen, Eltern, Beratenden etc.) akzeptiert und als sinnvoll erachtet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch basiert auf den neusten Erkenntnissen der Psychotherapieforschung, welche die Bedeutung allgemeiner Wirkfaktoren f\u00fcr den Therapieerfolg betonen. Aus dieser Perspektive r\u00fccken \u00fcbergreifende Aspekte in der Therapie und der Beratung in den Vordergrund, die unabh\u00e4ngig von den g\u00e4ngigen Therapieschulen sind. Die therapeutische Beziehung sowie die Motivation sind dabei wesentliche Wirkfaktoren. Wichtiger noch als Techniken und Methoden. Diese Idee ist nicht neu. Schon Saul Rosenzweig beschrieb 1936 die Bedeutung der allgemeinen Wirkfaktoren und die Wichtigkeit von Vertrauen f\u00fcr den Erfolg. Der amerikanische Psychotherapieforscher Bruce E. Wampold und sein Team haben dies in ihrer Forschung 2011 best\u00e4tigt und ein \u00abKontextmodell\u00bb f\u00fcr die Psychotherapie erarbeitet. In diesem Modell beschreiben er und sein Team drei zentrale Komponenten, die Vertrauen und Verst\u00e4ndnis als Grundlage voraussetzen. F\u00fcr die Arbeit mit Jugendlichen haben die Buchautoren Imke Knafla, Marcel Sch\u00e4r und Christoph Steinebach dieses Kontextmodell nun spezifisch auf die Arbeit mit Jugendlichen und die anfangs oft fehlende Motivation zur Zusammenarbeit angewendet.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/Kontextmodell-in-der-Beratung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"836\" height=\"319\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/Kontextmodell-in-der-Beratung.jpg\" alt=\"Kontextmodell in der Beratung\" class=\"wp-image-1170\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/Kontextmodell-in-der-Beratung.jpg 836w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/Kontextmodell-in-der-Beratung-300x114.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/Kontextmodell-in-der-Beratung-768x293.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 836px) 100vw, 836px\" \/><\/a><figcaption>Kontextmodell in der Beratung: Erst \u00fcber eine gute Basis von Vertrauen, Verst\u00e4ndnis und Expertise k\u00f6nnen die Wirkfaktoren (das Miteinander, die Motivation und die Umsetzung der Beratungsziele) ihre Wirkung entfalten.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Vertrauen, Verst\u00e4ndnis und Expertise bilden auch nach ihrem Modell die Basis der Zusammenarbeit. Doch um das n\u00f6tige Vertrauen \u00fcberhaupt aufbauen zu k\u00f6nnen, setzen die Autoren bei einem Grundbed\u00fcrfnis an, das allen Menschen von Geburt an gemeinsam ist: Das Bed\u00fcrfnis, eine Bindung aufzubauen. Menschen wollen in Beziehung treten. Sei es mit anderen Menschen oder generell mit ihrer Umwelt. Mit praktischen Tipps aus dem Therapiealltag zeigen Knafla, Sch\u00e4r und Steinebach auf, wie man Jugendliche dazu motivieren kann, in Bewegung zu kommen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Von der Theorie in die Praxis<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-medium\"><a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/Cover.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"206\" height=\"300\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/Cover-206x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1171\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/Cover-206x300.jpg 206w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/Cover-768x1120.jpg 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/Cover-702x1024.jpg 702w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/Cover.jpg 945w\" sizes=\"auto, (max-width: 206px) 100vw, 206px\" \/><\/a><figcaption>  <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Wenn die Motivation der Jugendlichen erst einmal geweckt ist, kann ihrer Energie eine Richtung gegeben werden. Eigentlich eine einfache Idee: In die G\u00e4nge kommen und vorw\u00e4rts gehen. Hier kommt der dritte Wirkfaktor neben der Beziehung und der Motivation zum Tragen: Die Umsetzung der Beratungsziele. In der Anpassung des Modells heisst dieses Ziel \u00abins Handeln kommen\u00bb. Knafla, Sch\u00e4r und Steinebach setzen auf die Eigenwirksamkeit der Jugendlichen und darauf, sie zu bef\u00e4higen, ihr Leben in die Hand zu nehmen und zu ver\u00e4ndern. Das Buch beschreibt Fallgruben in der Arbeit mit Jugendlichen, gibt n\u00fctzliche Tipps f\u00fcr schwierige Situationen und erkl\u00e4rt praxisbezogene \u00dcbungen, die man in der Arbeit mit Jugendlichen einsetzen kann. Die einfache verst\u00e4ndliche Sprache und die anschaulichen Metaphern helfen, Konzepte, Modelle und Anschauungen zu verstehen. Das macht dieses Buch nicht nur f\u00fcr Therapeuten interessant, sondern f\u00fcr alle Menschen, die mit Jugendlichen arbeiten, und deren Ziel es ist, Jugendliche zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch \u00abJugendliche st\u00e4rken &#8211; Wirkfaktoren in Beratung und Therapie\u00bb ist im August 2016 im <a href=\"https:\/\/www.beltz.de\/fachmedien\/psychologie\/buecher\/produkt_produktdetails\/32452-jugendliche_staerken.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Belz-Verlag<\/a> erschienen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:29px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Die Autoren des Buches:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/Imke_Knafla-2782.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1174\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/Imke_Knafla-2782.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/Imke_Knafla-2782-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p style=\"font-size:10px\"><strong><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/ueber-uns\/person\/knaf\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dr. Imke Knafla<\/a><\/strong> war nach ihrem Psychologiestudium an der Universit\u00e4t Trier als Assistentin am Psychologischen Institut der Universit\u00e4t Z\u00fcrich t\u00e4tig. Dort promovierte sie im Bereich der Verhaltensmedizin. Im Anschluss bildete sie sich parallel zu ihrer T\u00e4tigkeit als Weiterbildungskoordinatorin an der Universit\u00e4t Bern als eidgen\u00f6ssisch anerkannte Psychotherapeutin aus. Nach mehrj\u00e4hriger psychotherapeutischer T\u00e4tigkeit im station\u00e4ren und ambulanten Bereich ist sie seit 2012 Beraterin, Psychotherapeutin und Dozentin am IAP Institut f\u00fcr Angewandte Psychologie der ZHAW. Zudem leitet sie die Psychologische Beratungsstelle f\u00fcr Studierende und Mitarbeitende der ZHAW. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/MarcelSchaer_8966_300x300px.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/MarcelSchaer_8966_300x300px.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1175\" width=\"255\" height=\"255\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/MarcelSchaer_8966_300x300px.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/MarcelSchaer_8966_300x300px-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p style=\"font-size:10px\"><strong><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/ueber-uns\/person\/shma\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Prof. Dr. Marcel Sch\u00e4r<\/a><\/strong> studierte Psychologie und Philosophie an der Universit\u00e4t Fribourg. Sein Doktorat absolvierte er am Psychologischen Institut der Universit\u00e4t Z\u00fcrich und seine Psychotherapieausbildung machte er an der Universit\u00e4t Bern. Seine Forschungen befassten sich unter anderem mit der Wirksamkeit und den Wirkungsweisen von Psychotherapie. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt in der Paartherapie sowie der Kinder- und Jugendpsychotherapie. Seit 2010 ist er als Psychotherapeut und Dozent am IAP Institut f\u00fcr Angewandte Psychologie der ZHAW t\u00e4tig. Seit 2012 leitet er dort zudem das Zentrum Klinische Psychologie &amp; Psychotherapie. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/Christoph-Steinebach_v1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/Christoph-Steinebach_v1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1173\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/Christoph-Steinebach_v1.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/files\/2016\/08\/Christoph-Steinebach_v1-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p style=\"font-size:10px\"><strong><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/ueber-uns\/person\/seit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Prof. Dr. Christoph Steinebach<\/a> <\/strong>ist Diplompsychologe, approbierter Psychotherapeut und Direktor des Departements Angewandte Psychologie sowie des IAP Institut f\u00fcr Angewandte Psychologie der ZHAW. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen unter anderem Resilienzf\u00f6rderung, Jugendberatung und Positive Peer Culture. Bevor er zur ZHAW kam war er viele Jahre in der Diagnostik und Beratung von Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsproblemen in einem sozialp\u00e4diatrischen Zentrum t\u00e4tig und leitete eine interdisziplin\u00e4re Beratungsstelle f\u00fcr entwicklungsauff\u00e4llige Kinder. Zudem war er Professor f\u00fcr Rehabilitationspsychologie an der Katholischen Hochschule Freiburg i.Br. <\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"pt-sm\">Schlagw\u00f6rter: <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/tag\/jugendliche\/\">Jugendliche<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iap\/tag\/psychotherapie\/\">Psychotherapie<\/a><br><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gespr\u00e4che mit Jugendlichen werden oft als besondere Herausforderung erlebt. 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