Mentales Training to go: Unsere Finisher 2018!

Bei strahlendem Sonnenschein schafften es Pascal und Ephraim am Zürich Marathon 2018 mit einem Lächeln ins Ziel! Ein halbes Jahr lang hatten sich unsere beiden Läufer mit dem Mentalen Training to go auf den 22. April 2018 vorbereitet. An diesem Sonntag stimmte für die beiden einfach alles, das Wetter, die Beine und nicht zuletzt der Kopf! 😉

Wir haben die stolzen Finisher im Ziel getroffen und wollten natürlich wissen, wie es ihnen gelaufen ist:

Pascals Ziel war es die 3-Stunden-Marke zu knacken. Mit 2:59.21 gelang ihm das souverän. Herzliche Gratulation zu diesem beeindruckenden Erfolg!

 

Ephraims Ziel war primär ein positives Lauferleben und mit einem Lächeln das Ziel zu erreichen. Das ist ihm zweifellos gelungen, wie das Video zeigt. Herzliche Gratulation zu dieser starken mentalen und auch körperlichen Leistung!

 

Und was meint Jan?
Herzliche Gratulation euch beiden zu diesen grossen Leistungen!

Bei dir Pascal war von Anfang an klar, dass das Leistungsziel von 3 Stunden im Vordergrund steht, das hast du auch in deinen Video-Blogs immer wieder erwähnt. Dass du dann mit 2:59:21 ins Ziel kommst, ist natürlich der Wahnsinn – was für eine Zeit! Da hättest du ja sogar noch ein bisschen spatzig gehabt…;). Dass dir das Mentale Training to go in der Vorbereitung geholfen hat und du dieses unter anderem dank den Plakaten am Marathon nutzen konntest, freut uns besonders. Toll ist natürlich, wenn du diese ganze mentale Vorbereitung und die Erkenntnisse daraus nun in dein nächstes Projekt, den Scenic Trail, mitnehmen und dort anwenden kannst! Den Fokus richtig zu setzen bzw. zu wechseln (z.B. in der Dunkelheit) und deine Kräfte durch gute Laufökonomie zu schonen (lächeln!), dürfte an einem solchen Event noch grössere Bedeutung zukommen.

Bei Ephraim stand das mentale Ziel im Zentrum – ein gutes Lauferleben, keine Verfluchungen, den Fokus aufs Geniessen ausgerichtet. Dies hast du schon in deinem allerersten Video so formuliert. Dass dir das nun gelungen ist, ist überhaupt nicht selbstverständlich: Zielkonflikte mit dem Leistungsziel scheinen da vorprogrammiert. Vor allem wenn man bereits einmal einen Marathon absolviert hat, ist der Vergleich mit der damaligen Zeit kaum auszublenden. Im Lauf dann aber bewusst das Leistungsziel „gehen“ zu lassen und sich auf das Mentale zu konzentrieren, hat bestimmt einiges an Energie gekostet. Dass Du aber unmittelbar nach dem Lauf im Interview mit „wer weiss“ auf die Frage nach einem weiteren Marathon antworten konntest, ist eindeutiger Indikator, dass dir das gelungen ist! Und es scheint auch kein Zufall, dass dir vor allem die positiven Selbstgespräche und das Lächeln für das Erreichen dieses Ziels zugesagt haben. Entscheidend dürfte aber auch gewesen sein, dass du das so explizit in deinem Rennplan verbaut hattest.

Es ist sehr wichtig, sich nach grossen Anstrengungen zu belohnen: Das habt ihr ja beide eingeplant und beschreibt das auch in den Interviews. Das ist eine sehr wichtige und häufig unterschätzte motivationale Komponente, vor allem wenn man plant, vielleicht wieder einmal eine grosse Herausforderung anzunehmen. Und was besonders schön ist: Nach einem so grossen Projekt, in dem man grundsätzlich alleine unterwegs ist und sich auch schon im Vorfeld sehr stark mit sich selber beschäftigt, ist es umso wichtiger, den Fokus danach auch wieder auf Aktivitäten zu richten, welche eine soziale Eingebundenheit betonen: Freunde, Familie, sozialer Austausch sind wichtige Erholungsfaktoren! Dass ihr euch also mit Freunden bei Grill und Bier von den Strapazen erholt habt, ist auch aus sportpsychologischer Sicht durchaus sinnvoll.

Gratuliere euch beiden noch einmal ganz herzlich und vielen Dank für eure Bereitschaft, eure Erlebnisse und persönlichen Gedanken mit uns zu teilen!

 


Im Marathonlauf spielt neben der körperlichen auch die mentale Fitness eine entscheidende Rolle. Für den Zürich Marathon 2018 vom 22. April bot das IAP das «Mentale Training to go» an, um Läuferinnen und Läufer in ihrem Vorbereitungstraining zu unterstützen. Während einem halben Jahr gaben wir alle zwei Wochen auf unserer Webseite nützliche Inputs und erfuhren im Blog von unseren Läufern Pascal und Ephraim, wie sie diese ins Training einbauen konnten. Jan Rauch, Leiter Sportpsychologie am IAP, beantwortete ihre Fragen und Feedbacks. Weitere Informationen unter: «Mentales Training to go».


 

 


1 Kommentar


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.