{"id":1975,"date":"2017-04-27T02:45:54","date_gmt":"2017-04-27T00:45:54","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iam\/?p=1975"},"modified":"2017-05-02T17:09:17","modified_gmt":"2017-05-02T15:09:17","slug":"ein-journalistisches-morgenrot-im-verregneten-mediengrauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iam\/ein-journalistisches-morgenrot-im-verregneten-mediengrauen\/","title":{"rendered":"Ein journalistisches Morgenrot im verregneten Mediengrauen"},"content":{"rendered":"<pre>von <a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/ueber-uns\/person\/wysv\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Prof. Dr. Vinzenz Wyss<\/a>, Professor f\u00fcr Journalistik am IAM<\/pre>\n<p>Was f\u00fcr ein warmes Morgenrot leuchtete da an diesem verregneten Mittwochmorgen des 26. April, der in die Deutschschweizer Journalismusgeschichte eingehen wird. Euphorisiert strahlende Gesichter erleuchteten die d\u00fcsteren Redaktionsstuben des Hotels Rothaus im Z\u00fcrcher Langstrassenquartier. Das lange, mit geschickter Kommunikationsstrategie angek\u00fcndigte Journalismusprojekt <a href=\"https:\/\/www.republik.ch\">\u201eRepublik\u201c<\/a>&nbsp;kann Realit\u00e4t werden. Es brauchte keine acht Stunden, bis das Ziel der beiden Pioniere Constantin Seibt und Christof Moser per Crowdfunding erreicht wurde: 750&#8217;000 Franken und 3000 Mitglieder f\u00fcr einen demokratierelevanten Journalismus.<\/p>\n<p>Klar wollte ich da auf jeden Fall vor Ort dabei sein, der Crew der \u201eRepublik\u201c um sieben Uhr die Daumen dr\u00fccken und Mut zusprechen, wenn sie \u00fcber die alles entscheidende Crowdfunding-Klippe springt. Und so h\u00fcpfte ich auch schon nach f\u00fcnf Uhr beim ersten Weckersound aus dem Bett und sass kurz darauf im Zug Richtung Z\u00fcrich.<\/p>\n<p><strong>Optimismus im Bauch und Realismus im Kopf<br \/>\n<\/strong>Mein optimistisches Interesse am Projekt \u201eRepublik\u201c widerspricht dem Realismus eines Journalismusforschers, dessen Herz f\u00fcr einen zwar f\u00fcr die Gesellschaft unverzichtbaren jedoch immer weniger erwartbaren Journalismus schl\u00e4gt. Gerade am Montag davor habe ich zusammen mit meinem Forscherkollegen Guido Keel auf Einladung der <a href=\"http:\/\/www.emek.admin.ch\/de\/aktuelles\/uebersicht\/\">Eidgen\u00f6ssischen Medienkommission EMEK<\/a>&nbsp;eine Expertise pr\u00e4sentiert, in welcher wir die Herausforderungen f\u00fcr den Journalismus im digitalen Zeitalter analysieren. In unserer 40-seitigen <a href=\"http:\/\/www.emek.admin.ch\/fileadmin\/dateien\/pdf\/EMEK_Expertise_Wyss_Keel.pdf\">Studie<\/a>&nbsp;f\u00fchren wir aus, dass die Digitalisierung der \u00f6ffentlichen Kommunikation zu einem unaufhaltsamen Wandel der gesellschaftlichen Medien- und Kommunikationsordnung f\u00fchrt. Der massenmediale Journalismus verliert zusehends seine Monopolstellung als so genannter Gatekeeper und die traditionellen Finanzierungsmodelle der Medien brechen ein. Dies f\u00fchrt wohl dazu, dass \u00f6konomisch getriebene Medienunternehmen ihr Interesse an der ressourcenintensiven Produktion eines gesellschaftsrelevanten Journalismus verlieren. Gleichzeitig erm\u00f6glicht die Digitalisierung einer Vielzahl unterschiedlichster Akteure, in den Vermittlungsmarkt einzutreten. Diese erbringen zum Beispiel als strategische Akteure, Kuratoren oder Social Media Plattformen oder als B\u00fcrgermedien ebenfalls quasi-journalistische Selektionsleistungen \u2013 allerdings kaum im Einklang mit etablierten professionellen journalistischen Regeln und Normen, wie unsere und weitere bei der EMEK pr\u00e4sentierte <a href=\"http:\/\/www.emek.admin.ch\/de\/aktuelles\/uebersicht\/\">Analysen<\/a>&nbsp;festhalten.<\/p>\n<p><strong>Silberstreifen oder letztes Aufflackern<em><br \/>\n<\/em><\/strong>Angesichts dieser Entwicklung scheint uns Journalismusforschern das Projekt \u201eRepublik\u201c wie ein Silberstreifen am Horizont. Oder vielleicht doch nur als ein Tropfen auf den heissen Stein, ein letztens Aufflackern von Idealisten, die sich noch als Angeh\u00f6rige einer Profession verstehen? Gequ\u00e4lt von solch herzzerreissenden Gedanken erreichte ich dann kurz nach sieben Uhr das Hotel Rathaus mit einer gewissen Erleichterung. Tats\u00e4chlich hat sich vor dem Eingang eine wider Erwarten l\u00e4ngere Schlange von gesch\u00e4tzt 200 Menschen in meist grauer Bekleidung unter farbigen Regenschirmen gebildet. Sie alle hatten sich ebenfalls in aller Herrgottsfr\u00fch aufgemacht, um mit ihrer Spende von 240 Franken am Ort des Geschehens ihr Interesse an einem Journalismus zum Ausdruck zu bringen, der von einer journalistischen Organisation hervorgebracht werden soll, die sich prim\u00e4r journalistischen Qualit\u00e4tszielen verpflichtet.<\/p>\n<p>Genau das verspricht die Genossenschaft \u201eRepublik\u201c n\u00e4mlich zu sein: eine journalistische (!) Organisation und nicht ein Medienunternehmen, das prim\u00e4r \u00f6konomische Ziele verfolgt und zugleich von der sich verabschiedenden Werbewirtschaft abh\u00e4ngt. Aber reicht das? Reicht es, demokratierelevanten Journalismus zu produzieren angesichts der Tatsache, dass dieser k\u00fcnftig auch im digitalen Netz gefunden werden muss? In einem Netz, in dem so genannte \u00ab<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/medien\/die-news-abstinenzler-mehren-sich-1.18635939\">News-Deprivierte<\/a>\u00bb die Spreu vom Weizen trennen k\u00f6nnen m\u00fcssten. In einem Netz, das immer mehr von parasit\u00e4ren Social Media Plattformen und ihren Algorithmen beherrscht wird?<\/p>\n<p>Ausgehend von der Frage, wie das Journalistische k\u00fcnftig sein Publikum erreichen kann, haben wir in unserer <a href=\"http:\/\/www.emek.admin.ch\/fileadmin\/dateien\/pdf\/EMEK_Expertise_Wyss_Keel.pdf\">Studie<\/a>&nbsp;drei k\u00fcnftige Szenarien entwickelt:<\/p>\n<ul>\n<li>Im ersten Szenario sehen wir einen individuellen Kurator. Findig und \u00fcber eine hohe Medienkompetenz verf\u00fcgend, ist er in der Lage, seine eigene Auswahl an Informationen zusammenzustellen.<\/li>\n<li>Das zweite Szenario geht davon aus, dass sich m\u00e4chtige Social Media Plattformen durchsetzen werden. Als \u201eHubs\u201c werden sie die erste Anlaufstelle von unz\u00e4hligen \u2013 auch pseudojournalistischen \u2013 Informations- und Deutungsanbietern wie beispielsweise wirtschaftliche oder politische Akteure, die nicht-journalistische Ziele verfolgen, sein.<\/li>\n<li>Im dritten Szenario betonen wir, dass der f\u00fcr die Gesellschaft relevante Journalismus weiterhin organisationale Strukturen ben\u00f6tigt, um seinen Institutionenstatus erhalten zu k\u00f6nnen. Wir vertreten die Auffassung, dass nur innovative journalistische Organisationen in der Lage sind, solche Leistungen zu erbringen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Anforderungen an eine innovative journalistische Organisation<em><br \/>\n<\/em><\/strong>W\u00fcrde \u201eRepublik\u201c den Anforderungen an eine solche innovative Organisation gewachsen sein? Wir haben in unserer Studie Kriterien entwickelt, die dabei herangezogen werden k\u00f6nnen, dies einzusch\u00e4tzen. Darunter fallen zum Beispiel etablierte Strukturen des Qualit\u00e4tsmanagements, geeignete redaktionelle Arbeitsbedingungen, ein intensiver Umgang mit Social Media zur verst\u00e4rkten Publikumsinklusion, aber auch ein neues journalistisches Selbstverst\u00e4ndnis, das nicht einfach die klassischen Rollen des neutralen Berichterstatters oder des Kritikers betont, sondern dem Wissensvermittler, der Moderator und dem Probleml\u00f6sers viel mehr Gewicht gibt. Vor allem aber m\u00fcssten solche unabh\u00e4ngigen journalistischen Organisationen auch in der Lage sein, teure Spezialisten in der Suchmaschinenoptimierung, der Daten- und Algorithmen- optimierten Bespielung vieler relevanter Plattformen einzusetzen. Sie d\u00fcrften wohl auch nicht davor zur\u00fcckschrecken, Advertsing-Angebote von Google und Facebook f\u00fcr den Aufbau von gekaufter Reichweite zu nutzen.<\/p>\n<p>Solche Gedanken hatten freilich an dem besonderen Morgen des 26. April keinen Platz in dem \u00fcberf\u00fcllten Hotel Rothaus. Auch die mahnenden Worte in der <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=v3UEVHQunQI\">Youtube-Botschaft des Inspirators Hansi Voigt<\/a>, dass der Journalismus ganz viele solche Projekte auch ausserhalb des Grussraums Z\u00fcrich brauche, vermochten die euphorische Stimmung nicht zu tr\u00fcben. Nach meiner feierlichen Einzahlung des Mitgliederbeitrags, einigen angeregten Gespr\u00e4chen mit \u00fcberdurchschnittlich interessierten Journalisten etwa \u00fcber die Nachhaltigkeit des unerwarteten Engagements, einem starken H\u00e4ndedruck von Constantin Seibt und einem Kaffee, serviert von Christof Moser, waren bereits die ersten \u201eWows\u201c zu h\u00f6ren. Nach knapp einer Stunde waren 170\u2018000 Franken zusammengekommen. Kaum einer traute sich dann schon zu glauben, dass es am Mittag bereits eine halbe und am Abend mehr als eine Million sein werden.<\/p>\n<p>M\u00f6ge die \u201eRepublik\u201c den Glauben an den Journalismus befl\u00fcgeln und weiteren Journalismus-Enterpreneuren Mut machen! M\u00f6gen solche Projekte auch den Journalismusforscher Frank Lobigs vor den Kopf stossen, der vor der EMEK mit seiner <a href=\"http:\/\/www.emek.admin.ch\/fileadmin\/dateien\/pdf\/Expertise_EMEK_Frank_Lobigs.pdf\">medien\u00f6konomischen Analyse<\/a>&nbsp;\u2013 durchaus \u00fcberzeugend \u2013 den Teufel an die Wand malte und prognostizierte, dass der Journalismus von Social Media Plattformen wie Facebook an die Wand gespielt werde. Aber selbst wenn dies nicht gelingen sollte: Die \u201eRepublik\u201c hat bereits jetzt gezeigt, wie man sich eine journalistische Organisation vorzustellen hat und dass es sich m\u00f6glicherweise lohnen w\u00fcrde, solchen Vorhaben auch mit Mitteln der Medienf\u00f6rderung auf die Spr\u00fcnge zu helfen.<\/p>\n<div class=\"pt-sm\">Schlagw\u00f6rter: <a href=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/iam\/tag\/journalistik\/\">Journalistik<\/a><br><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Prof. Dr. Vinzenz Wyss, Professor f\u00fcr Journalistik am IAM Was f\u00fcr ein warmes Morgenrot leuchtete da an diesem verregneten Mittwochmorgen des 26. April, der in die Deutschschweizer Journalismusgeschichte eingehen wird. Euphorisiert strahlende Gesichter erleuchteten die d\u00fcsteren Redaktionsstuben des Hotels Rothaus im Z\u00fcrcher Langstrassenquartier. 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