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Das WOFÜR und die entsprechende Organisationskultur sind entscheidend

Schon Friedrich Nietzsche sagte: „Wer ein Warum zum Leben hat, der erträgt auch jedes wie.“

Das WARUM in Organisationen lenkt jedoch den Fokus auf das, was gestern war und heute ist. Denn Antworten auf das WARUM bringen höchstens Antworten wie „Weil wir es immer so gemacht haben“. So formuliert es auch Simon Sagmeister treffend in seinem Beitrag. Da sich Wandel jedoch mit den zukünftigen Entwicklungen einer Organisation beschäftigt muss es vielmehr heissen WOFÜR. So beschreibt es auch Simon Sinek in seinem vielbeachteten TED-Talk.

Wie kann man aber nun als Organisation die Frage nach dem WOFÜR am besten beantworten. Dies ist vor allem dann möglich, wenn man als Organisation die entsprechende Unternehmenskultur hat, welche die Grundlage für die erfolgreiche Auseinandersetzung mit Wandel und der Frage nach dem WOFÜR schafft. Eine richtige Unternehmenskultur ist entsprechend ein strategisches Asset, denn die Unternehmenskultur kann im Gegensatz zu den Produkten oder Dienstleistungen, nicht von der Konkurrenz kopiert werden. Huawei spricht deshalb auch von seiner „Corporate culture as the nuclear bomb“ und unterscheidet sich diesbzgl. massgeblich von Unternehmen wie United Airlines oder Uber, die in der jüngeren Vergangenheit gezeigt haben, dass ihre Unternehmenskultur, die Werte und Normen, welche in diesen Organisationen gelebt werden, wohl kaum ein strategisches Asset sind.

Die Unternehmensführung sollte deshalb sicherstellen, dass ein grundlegendes Verständnis der Unternehmenskultur besteht und vor allem der Prozesse wie diese geschaffen und gemanagt werden kann.

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