{"id":2579,"date":"2021-05-31T11:30:30","date_gmt":"2021-05-31T09:30:30","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/gesundheitsoekonomie\/?p=2579"},"modified":"2021-05-31T12:10:23","modified_gmt":"2021-05-31T10:10:23","slug":"werden-privatversicherte-ueberbehandelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/gesundheitsoekonomie\/2021\/05\/31\/werden-privatversicherte-ueberbehandelt\/","title":{"rendered":"Werden Privatversicherte \u00fcberbehandelt?"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/gesundheitsoekonomie\/files\/2021\/05\/20210531_GoeF-Bild-1024x681.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2584\" width=\"708\" height=\"470\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/gesundheitsoekonomie\/files\/2021\/05\/20210531_GoeF-Bild-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/gesundheitsoekonomie\/files\/2021\/05\/20210531_GoeF-Bild-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/gesundheitsoekonomie\/files\/2021\/05\/20210531_GoeF-Bild-768x511.jpg 768w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/gesundheitsoekonomie\/files\/2021\/05\/20210531_GoeF-Bild-860x572.jpg 860w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/gesundheitsoekonomie\/files\/2021\/05\/20210531_GoeF-Bild-1200x798.jpg 1200w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/gesundheitsoekonomie\/files\/2021\/05\/20210531_GoeF-Bild.jpg 1275w\" sizes=\"auto, (max-width: 708px) 100vw, 708px\" \/><figcaption>Quelle: Colourbox<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Von <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/ueber-uns\/person\/stcc\/\" target=\"_blank\">Michael Stucki<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/ueber-uns\/person\/kohd\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dr. Andreas Kohler<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr station\u00e4re Behandlungen von privat oder halbprivat Versicherten erhalten Spit\u00e4ler h\u00f6here Verg\u00fctungen als f\u00fcr dieselbe Behandlung von Allgemeinversicherten. Diese finanziellen Anreize k\u00f6nnen dazu f\u00fchren, dass \u00c4rzte (halb-)privat Versicherte h\u00e4ufiger operieren \u2013 ein typisches Beispiel f\u00fcr \u00dcberbehandlung. Eine neue Studie des schweizerischen Gesundheitsobservatoriums Obsan relativiert diese Hypothese: die Autoren finden keine Anzeichen f\u00fcr h\u00e4ufigere station\u00e4re Behandlungen bei (halb-)privat Versicherten. Dies steht im Widerspruch zu fr\u00fcheren Forschungsergebnissen. Wie m\u00fcssen die Resultate des Obsan interpretiert werden?<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>\u00dcber die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz bei Krankheit versichert. Die OKP deckt unter anderem die Kosten von station\u00e4ren Leistungen in der allgemeinen Abteilung von Spit\u00e4lern. Personen, die bei station\u00e4ren Behandlungen zus\u00e4tzlich einen h\u00f6heren Beherbergungsstandard im Einzel- oder Doppelzimmer und die freie Arztwahl w\u00fcnschen, k\u00f6nnen eine private oder halbprivate Spitalzusatzversicherung abschliessen. Da Spit\u00e4ler f\u00fcr Personen mit Spitalzusatzversicherung eine h\u00f6here Verg\u00fctung erhalten, bestehen finanzielle Anreize bei diesen Personen h\u00e4ufiger zu operieren als bei vergleichbaren Personen ohne Spitalzusatzversicherung. Solche F\u00e4lle bezeichnen wir als \u00dcberbehandlung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-pale-cyan-blue-background-color has-background\"><strong>Spitalzusatzversicherungen<\/strong><br>Im Jahr 2019 wurden <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/gesundheit\/kosten-finanzierung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">13.8 % der Kosten f\u00fcr die station\u00e4re Kurativbehandlung durch die Privatversicherung finanziert<\/a>. Knapp 30 % aller Schweizer hatten 2017 eine halbprivate oder private Spitalzusatzversicherung \u2013 Tendenz sinkend.<br>Spitalzusatzversicherungen geh\u00f6ren zu den Privatversicherungen und sind somit im Versicherungsvertragsgesetz (VVG) geregelt. Seit 1996 ist die Bedeutung der Privatversicherungen insgesamt, im Vergleich zur OKP, stetig zur\u00fcckgegangen. Wurden 1996 noch 12.8 % aller Gesundheitskosten durch Privatversicherungen finanziert, waren es 2019 noch 8.7 %.<br>Im Gegensatz zur OKP d\u00fcrfen die Versicherer bei Privatversicherungen nach VVG erstens einen Gewinn erzielen und zweitens Personen sowie Leistungserbringer aus gesundheitlichen, respektive wirtschaftlichen, Gr\u00fcnden ablehnen. Zudem d\u00fcrfen die Versicherer risikogerechte Pr\u00e4mien festlegen. In der OKP werden die Versicherer durch das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) und im VVG-Gesch\u00e4ft durch die Eidgen\u00f6ssische Finanzmarktaufsicht (FINMA) beaufsichtigt. Im Gegensatz zur OKP sind f\u00fcr die Zusatzversicherungen kaum Daten zu Inanspruchnahme und Kosten verf\u00fcgbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Obsan hat anhand der Daten der repr\u00e4sentativen schweizerischen Gesundheitsbefragung <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.obsan.admin.ch\/sites\/default\/files\/publications\/2021\/obsan_bulletin_2021-02_d.pdf\" target=\"_blank\">untersucht<\/a>, ob (halb-)privat Versicherte h\u00e4ufiger station\u00e4r behandelt werden als Allgemeinversicherte. Das \u00fcberraschende Ergebnis: bei Erwachsenen \u00fcber 25 Jahren ist kein statistisch signifikanter Unterschied in der H\u00e4ufigkeit einer station\u00e4ren Behandlung festzustellen. W\u00e4hrend bei den (halb-)privat Versicherten in den zw\u00f6lf Monaten vor der Befragung 12.6 % einen Spitalaufenthalt verzeichneten, waren es bei den Allgemeinversicherten 12.9 %. Auch nach Korrektur f\u00fcr Alter, Geschlecht und sozio\u00f6konomischen Status fand sich kein statistisch signifikanter Unterschied. Wie ist dieses Resultat zu interpretieren?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ausgelassene Variablen verzerren die Analyse<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aus unserer Sicht widerlegt die Studie des Obsan die Hypothese, dass (halb-)privat Versicherte h\u00e4ufiger station\u00e4r behandelt werden, nicht abschliessend.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir argumentieren, dass die multivariate Analyse in der Studie unter einer klassischen Verzerrung aufgrund von ausgelassenen Variablen (engl. Omitted Variable Bias) leidet. Abbildung 1 zeigt den Einfluss der Hauptvariable Spitalzusatzversicherung auf eine Hospitalisierung (d. h. station\u00e4re Behandlung). Die Abbildung zeigt zudem den potenziellen Einfluss des Faktors Gesundheitszustand auf eine Hospitalisierung sowie auf die Spitalzusatzversicherung. Es ist anzunehmen, dass der Gesundheitszustand und eine Hospitalisierung negativ korreliert sind, <em>ceteris paribus<\/em>. D. h. Personen mit einem guten Gesundheitszustand haben eine tiefere Wahrscheinlichkeit einer Hospitalisierung.\u00a0 Aus der Studie erfahren wir, dass der Gesundheitszustand und eine Spitalzusatzversicherung positiv korreliert sind, <em>ceteris paribus<\/em>. D. h. der Gesundheitszustand von Personen mit einer Spitalzusatzversicherung ist besser oder gleich gut wie jener von Personen ohne Spitalzusatzversicherung. Daf\u00fcr gibt es zwei m\u00f6gliche Gr\u00fcnde: erstens, Versicherer k\u00f6nnen Personen mit einem schlechten Gesundheitszustand ablehnen (Risikoselektion durch Versicherer). Zweitens kaufen eher Personen mit hohem Einkommen und Bildung Spitalzusatzversicherungen (Selbstselektion der Versicherten). Da der soziodemografische Hintergrund positiv mit dem Gesundheitszustand korreliert, f\u00fchren beide Gr\u00fcnde dazu, dass der Gesundheitszustand von Personen mit Spitalzusatzversicherung relativ besser ist.<\/p>\n\n\n\n<p><a>Abbildung <\/a>1: Beziehung zwischen Spitalzusatzversicherung, Gesundheit und Hospitalisierung<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"592\" height=\"391\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/gesundheitsoekonomie\/files\/2021\/05\/grafik-2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2580\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/gesundheitsoekonomie\/files\/2021\/05\/grafik-2.png 592w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/gesundheitsoekonomie\/files\/2021\/05\/grafik-2-300x198.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>In der Studie wird nun ein logistisches Regressionsmodell spezifiziert, welches die Wahrscheinlichkeit einer Hospitalisierung (auch abh\u00e4ngige oder Outcome-Variable genannt) mit der Hauptvariable Spitalzusatzversicherung und den Kontrollvariablen Alter, Geschlecht, Bildungsniveau und dem Nettohaushaltseinkommen erkl\u00e4rt. Die Modellspezifikation l\u00e4sst die Variable Gesundheitszustand aus. Die Folge ist eine Verzerrung aufgrund der ausgelassenen Variable (Omitted Variable Bias). Aufgrund der Beziehungen in Abbildung 1 f\u00fchrt dies dazu, dass der Einfluss der Hauptvariable tendenziell untersch\u00e4tzt wird. Mit anderen Worten, der Einfluss der Spitalzusatzversicherung auf die Wahrscheinlichkeit einer Hospitalisierung wird zu tief gesch\u00e4tzt. Die Autoren schreiben denn auch: \u00abUm zu untersuchen, inwiefern (halb)privat Versicherte f\u00fcr bestimmte Behandlungen \u00fcberm\u00e4ssig oft hospitalisiert werden, sollten weiterf\u00fchrende Analysen durchgef\u00fchrt werden, die Unterschiede nach Gesundheitszustand oder Schweregrad des Hospitalisierungsgrunds ber\u00fccksichtigen.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Der Schluss der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/schweiz\/die-maer-von-den-ueberoperierten-privatversicherten-ld.1625862\" target=\"_blank\">NZZ<\/a>, welche die Hypothese von \u00ab\u00fcberoperierten Privatpatienten\u00bb bereits widerlegt sieht, ist also aus unserer Sicht verfr\u00fcht. Dies auch deshalb, weil fr\u00fchere Studien Evidenz daf\u00fcr gefunden haben, dass (halb-)privat Versicherte h\u00e4ufiger station\u00e4r behandelt werden (z. B. Busato et. 2011). Die NZZ merkt denn auch an, dass in der Studie nicht zwischen Notfall- und Wahleingriffen unterschieden wird, wobei bei einem Notfall das Vorhandensein einer Spitalzusatzversicherung keinen Einfluss auf die Hospitalisierung haben sollte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Formen der \u00dcberbehandlung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schliesslich stellt sich die Frage, ob mit der Wahrscheinlichkeit der Hospitalisierung das richtige Outcome betrachtet wird. Das Ph\u00e4nomen \u00dcberbehandlung kann in unterschiedlichen Formen auftreten. Erstens in der hier beschriebenen Form, bei der Personen mit Spitalzusatzversicherung h\u00e4ufiger hospitalisiert werden (d. h. \u00dcberbehandlung an der sogenannten extensiven Marge). Dies ist aus Sicht der Pr\u00e4mienzahler problematisch, da auch bei Privatversicherten die Grundleistung von der OKP finanziert wird. Zweitens k\u00f6nnen aber auch diejenigen, die in Behandlung sind, intensiver bzw. teurer behandelt werden (d. h. \u00dcberbehandlung an der sogenannten intensiven Marge). Zwar gehen diese Kosten vollst\u00e4ndig zu Lasten der Spitalzusatzversicherung und werden nicht von der Allgemeinheit getragen. Aber die <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/intransparenz-und-zu-hohe-kosten-bei-krankenzusatzversicherungen-ld.1591351\" target=\"_blank\">intransparenten und teilweise hohen Kosten f\u00fcr erbrachte Zusatzleistungen<\/a> im Rahmen von Spitalzusatzversicherungen<a href=\"#_msocom_1\"> <\/a>haben in letzter Zeit die <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.finma.ch\/de\/news\/2020\/12\/20201217-mm-leistungsabrechnung-krankenzusatzversicherer\/\" target=\"_blank\">Aufmerksamkeit des Regulators (FINMA) geweckt<\/a>. Die hohen Verg\u00fctungen f\u00fcr Chef\u00e4rzte oder doppelt verrechnete Leistungen f\u00fchrten zu einem Anstieg der Privatversicherungspr\u00e4mien \u2013 sehr zum \u00c4rger von vielen Versicherten. Die Kontrolle der FINMA hat nun dazu gef\u00fchrt, dass die Stiftung f\u00fcr Konsumentenschutz deswegen <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/schweiz\/konsumentenschuetzer-reichen-strafanzeige-wegen-zusatzversicherungen-ein-ld.1626836\" target=\"_blank\">Strafanzeige gegen Spit\u00e4ler und Versicherer eingereicht<\/a> hat. Das d\u00fcrfte dazu f\u00fchren, dass die Versicherer ihre Leistungskontrollen und Wirtschaftlichkeitspr\u00fcfungen im Privatversicherungsgesch\u00e4ft in Zukunft weiter intensivieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Eins ist klar: das Gesch\u00e4ft mit den Privatversicherungen, insbesondere Spitalzusatzversicherungen, und ihre Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung und -kosten werden auch in Zukunft noch zu reden geben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Michael Stucki<\/em><\/strong> und <strong><em>Andreas Kohler<\/em><\/strong> sind wissenschaftliche Mitarbeitende im Team Gesundheits\u00f6konomische Forschung am WIG.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Studium und Weiterbildung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Studium und in der Weiterbildung am WIG ZHAW erwerben Sie die notwendigen Kompetenzen und Werkzeuge um Studien wie die hier diskutierte Studie des Obsan korrekt zu interpretieren und kritisch zu w\u00fcrdigen. Weitere Informationen zu den Weiterbildungsangeboten finden Sie <a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/sml\/institute-zentren\/wig\/weiterbildung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a>:<\/p>\n\n\n\n<p>Zitierte Literatur:<\/p>\n\n\n\n<p>Busato, A., Widmer, M. &amp; Matter, P. (2011). Variation in in\u00adcidence of orthopaedic surgery between populations with basic or basic plus supplementary health insurance in Swit\u00adzerland. <em>Swiss Medical Weekly<\/em>. 141:w13152.<\/p>\n\n\n\n<p>Roth, S., Zufferey, J. &amp; Pellegrini, S. (2021). Personen mit und ohne Spitalzusatzversicherung. Vergleich der soziodemografischen Merkmale, des Gesundheitszustands und der Inanspruchnahme von Versorgungsleistungen. <em>Obsan Bulletin 2\/2021<\/em>. Neuch\u00e2tel: Schweizerisches Gesundheitsobservatorium.<\/p>\n\n\n\n<p>Anmeldung f\u00fcr Informationen zu Veranstaltungen des WIG. <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/sml\/institute-zentren\/wig\/wig-bloggesundheitsoekonomie-zhaw\/\" target=\"_blank\">Hier<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<div class=\"pt-sm\">Schlagw\u00f6rter: <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/gesundheitsoekonomie\/tag\/andreas-kohler\/\">Andreas Kohler<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/gesundheitsoekonomie\/tag\/gesundheitsobservatoriums-obsan\/\">Gesundheitsobservatoriums Obsan<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/gesundheitsoekonomie\/tag\/michael-stucki\/\">Michael Stucki<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/gesundheitsoekonomie\/tag\/obligatorische-krankenpflegeversicherung\/\">obligatorische Krankenpflegeversicherung<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/gesundheitsoekonomie\/tag\/spitalzusatzversicherung\/\">Spitalzusatzversicherung<\/a><br><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Michael Stucki und Dr. Andreas Kohler F\u00fcr station\u00e4re Behandlungen von privat oder halbprivat Versicherten erhalten Spit\u00e4ler h\u00f6here Verg\u00fctungen als f\u00fcr dieselbe Behandlung von Allgemeinversicherten. 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