{"id":432,"date":"2022-02-09T12:00:00","date_gmt":"2022-02-09T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/?p=432"},"modified":"2022-02-22T09:52:03","modified_gmt":"2022-02-22T08:52:03","slug":"gehort-die-landwirtschaft-in-schweizer-bergregionen-bald-zum-alten-eisen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/2022\/02\/09\/gehort-die-landwirtschaft-in-schweizer-bergregionen-bald-zum-alten-eisen\/","title":{"rendered":"Geh\u00f6rt die Landwirtschaft in Schweizer Bergregionen bald zum alten Eisen?"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Ein Beitrag von Marco Lupi<\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"624\" height=\"570\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/files\/2022\/01\/image-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-433\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/files\/2022\/01\/image-1.png 624w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/files\/2022\/01\/image-1-300x274.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 624px) 100vw, 624px\" \/><figcaption>Abbildung 1: Kulturlandverlust von 1985 \u2013 2009 (BFS, 2013)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong><strong><em><strong><strong><strong>Die Landwirtschaft in Berggebieten und dessen Einfluss und Folgen werden kontrovers diskutiert. Hierbei stellt sich die zentrale Frage: Soll in Berggebieten weiterhin Landwirtschaft betrieben werden, oder sollen diese Gebiete der Natur \u00fcberlassen werden?<\/strong><\/strong><\/strong><\/em><\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Durch den Strukturwandel ist die Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe in Bergregionen gesunken, wohingegen die Betriebsgr\u00f6sse zugenommen hat. Dieser Trend hin zu immer gr\u00f6sseren Betrieben mit intensiverer Nutzung l\u00f6st Nutzungskonflikte in der Raumplanung topografisch schwieriger Berggebiete aus (siehe Abbildung 1). Am Beispiel von Graub\u00fcnden sank die Anzahl an Betrieben in 30 Jahren (1990-2020) von 4\u2019597 auf 2&#8217;215 (-51.8 %). Gesamtschweizerisch sank die Anzahl an Betrieben im gleichen Zeitraum um 46.8 % von 92\u2019815 auf 49&#8217;363 Betriebe (BFS, 2021; Herzog &amp; Seidl, 2018; Horch et al., 2006).<\/p>\n\n\n\n<p>Einerseits ist ein R\u00fcckgang in unrentablere und abgelegenere Regionen und somit eine <strong>Extensivierung <\/strong>oder<strong> Nutzungsaufgabe <\/strong>(I) zu beobachten, andererseits wird die Bewirtschaftung an ertragsreicheren Standorten <strong>intensiviert <\/strong>(II) (Horch et al., 2006; SAB, 2018).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beides wirkt sich negativ auf die Biodiversit\u00e4t aus!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Extensivierung <\/strong>oder<strong> Nutzungsaufgabe <\/strong>(I) hat zur Folge, dass die weniger oder nicht mehr genutzten Fl\u00e4chen Verganden (Verbuschung von Kulturlandschaften) und somit die Biodiversit\u00e4t gesenkt wird. Dieser Verbuschung kann mittels Herdenmanagement und maschineller Bewirtschaftung entgegengewirkt werden, beides jedoch ist Kosten- und Zeitintensiv und wird nicht aktiv vorgenommen (Herzog &amp; Seidl, 2018; Horch et al., 2006).<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Intensivierung<\/strong> (II) mittels D\u00fcngung, Bew\u00e4sserung und dem teilweisen Einsatz von Pestiziden f\u00fchrt zu einer Verfettung der Wiesen und zu Stickstoffeintr\u00e4gen auf den Weiden. Dies wiederum f\u00fchrt zu einer Verdr\u00e4ngung charakteristischer Pflanzen und f\u00fchrt neben der direkten Zerst\u00f6rung von Lebensr\u00e4umen zu einer der gr\u00f6ssten Gefahren f\u00fcr das \u00d6kosystem und die Biodiversit\u00e4t (BAFU, 2017; SAB, 2018).<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz \u00f6kologischer Ausrichtung der Agrarpolitik wird sich erst noch zeigen, ob den beiden problematischen Entwicklungen entgegengewirkt werden kann, vor allem in Anbetracht der fortschreitenden Vergandung in Berggebieten (Herzog et al., 2013).<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die \u00d6kobilanz sieht nicht besser aus: Die B\u00f6den in Bergregionen k\u00f6nnen wegen den klimatischen, topografischen und strukturellen Bedingungen weniger effizient bewirtschaftet werden als jene im Flachland, weshalb die daraus entstehenden Produkte weniger nachhaltig sind (BAFU, 2017; Flury et al., 2013).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wieso also noch Landwirtschaft betreiben in Berggebieten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00fcnde f\u00fcr eine Landwirtschaft in Bergregionen bestehen vor allem aus multilateralen Faktoren, u.a. historische, kulturelle, touristische und \u00f6konomische. Im \u00f6konomischen Sinn werden vor allem Labels angesprochen, welche das Pr\u00e4dikat als Produkt von Alpin- und Bergregionen besitzen und somit eine Nachfrage entsprechend ebendieses Labels haben. (Flury et al., 2013; P\u00f6tsch et al., 2011).<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnliche multilaterale Faktoren wurden mir auch beim Interview mit Martina Menghini-Cortesi genannt, welche im Herbst 2021 eine Entdeckungstour durch die Terrassenlandschaft im Puschlav (GR) leitete.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie meinte, dass die Landwirtschaft in Berggebieten die Basis f\u00fcr einen Ort hoher Lebensqualit\u00e4t sei. Durch die Lokalit\u00e4t der kompletten Wertsch\u00f6pfungskette und der Integration der Akteure (Rohstoffherstellung, Produktion und Konsum) k\u00f6nne die Bev\u00f6lkerung mit dem Ort verankert werden. Dies f\u00fchre zu einer Gesunden und auf Wohlbefinden basierten Gesellschaft. Es w\u00fcrden weniger Pestizide verwendet und durch die Regionalit\u00e4t komme es zu weniger Emissionen durch Transporte, was wiederum zu nachhaltigeren Produkten f\u00fchre (m\u00fcndliches Interview mit Martina Menghini-Cortesi, Poschiavo, 14.10.2021).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Aussagen von Martina Menghini-Cortesi sind pers\u00f6nlicher Natur und decken sich nicht g\u00e4nzlich mit meiner Literaturrecherche, vor allem jene der Nachhaltigkeit der im Puschlav hergestellten Produkte. Sie zeigen aber, wie wichtig die lokale Landwirtschaft und somit F\u00f6rderung der lokalen Betriebe aus einer sozio-kulturellen Sicht ist. Unabh\u00e4ngig der \u00d6kobilanz wird hierbei der Mensch in den Vordergrund gestellt und dessen Integrit\u00e4t im Ort selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Werden alle Faktoren ber\u00fccksichtig, gibt es f\u00fcr mich keine Eindeutige Antwort auf die Titelfrage, wobei mehrere Faktoren und Akteure eine Rolle spielen. Idealerweise wird gar nicht erst mit einer landwirtschaftlichen Bewirtschaftung in Berggebieten begonnen. Wurde jedoch bereits Landwirtschaft betrieben, so soll diese entweder extensiv erfolgen oder bei einer Nutzungsaufgabe sollen die Fl\u00e4chen dennoch bearbeitet werden, um einer Vergandung entgegenwirken zu k\u00f6nnen. Eine sehr extensive Bewirtschaftung, wie in S\u00f6mmerungszonen, was laut dem BAFU (2017) einen hohen Anteil von Biodiversit\u00e4tsfl\u00e4chen ausmacht, ist aus meiner Sicht zur F\u00f6rderung oder Erhaltung von Biodiversit\u00e4tsfl\u00e4chen gut vertretbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Beispiel des Puschlav zeigt sich der Grund f\u00fcr eine Landwirtschaft in Berggebieten in sozialen, kulturellen und somit gesamtgesellschaftlichen Bereichen \u2013 also jene Bereiche, welche f\u00fcr eine Gemeinschaft und dessen Erhalt wichtig sind. Aus \u00f6kologischer Sicht macht es aber keinen Sinn, jegliche Waren nach und vom Puschlav zu transportieren, um dann dort ineffiziente Landwirtschaft zu betreiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir alle leben in Gemeinschaften und sind von diesen unterschiedlich stark abh\u00e4ngig, so dass wir diese explizit erhalten m\u00f6chten, wie dies auch im Puschlav der Fall ist.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p><em><em>Dieser Blog-Beitrag entstand im Rahmen des Mastermoduls \u00abAgroecology and Food Systems\u00bb des Studiengang <a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/lsfm\/studium\/master\/umwelt-und-natuerliche-ressourcen\/\">Umwelt und Nat\u00fcrliche Ressourcen<\/a> am Institut f\u00fcr Umwelt und Nat\u00fcrliche Ressourcen der ZHAW im Herbstsemester 2021.<\/em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>BAFU, Bundesamt f\u00fcr Umwelt. (2017). <em>Biodiversit\u00e4t in der Schweiz: Zustand und Entwicklung. Ergebnisse des \u00dcberwachungssystems im Bereich Biodiversit\u00e4t.<\/em> Bern: Bundesamt f\u00fcr Umwelt.<\/p>\n\n\n\n<p>BFS, Bundesamt f\u00fcr Statistik. (2013). <em>Die Bodennutzung in der Schweiz. Resultate der Arealstatistik<\/em>. Neuch\u00e2tel: Bundesamt f\u00fcr Statistik BFS.<\/p>\n\n\n\n<p>BFS, Bundesamt f\u00fcr Statistik. (2021). <em>Landwirtschaftliche Betriebe und Besch\u00e4ftigte nach Kanton.<\/em> Bundesamt f\u00fcr Statistik BFS.<\/p>\n\n\n\n<p>Flury, C., Huber, R., Tasser, E. (2013). Future of Mountain Agriculture in the Alps. Berlin: Springer-Verlag.<\/p>\n\n\n\n<p>Gresch, P., Haefner, H., Walther, P. (1982). <em>Die Brachlandentwicklung im Obergoms 1970-1980<\/em>. Z\u00fcrich: Geografisches Institut der Universit\u00e4t Z\u00fcrich.<\/p>\n\n\n\n<p>Herzog, F., Hofer, G., Sch\u00fcpbach, B., Walter, T. (2013). Modellierte Wiederbewaldung im Jahr 2021 und Artenvielfalt im S\u00f6mmerungsgebiet. <em>Agrarforschung Schweiz 4<\/em> (6): 280\u2013287.<\/p>\n\n\n\n<p>Herzog, F., Seidl, I. (2018). Swiss alpine summer farming: current status and future development under climate change. <em>The Rangerland Journal<\/em>, 40, S. 501-511.<\/p>\n\n\n\n<p>Horch, P., Jenny, M., M\u00fcller, M., Spaar, R., Weibel, U. (2006). <em>Nachhaltige Berglandwirtschaft f\u00fcr das stark gef\u00e4hrdete Braunkelchen<\/em>. Schweiz: Schweizerische Vogelwarte Sempach, Schweizer Vogelschutz SVS\/BirdLife.<\/p>\n\n\n\n<p>P\u00f6tsch, E.M., Schneider, M.K., Starz, W., Steinwidder, A., Wachendorf, M. (2011) The future of organic grassland farming in mountainous regions of Central Europe. <em>Grassland Science in Europe<\/em>, 16, S.286-296.<\/p>\n\n\n\n<p>SAB, Schweizerische Arbeitsgemeinschaft f\u00fcr die Berggebiete. (2018). <em>Das Schweizer Berggebiet 2018. Fakten und Zahlen \u2013 mit Sonderteil zum Jubil\u00e4um.<\/em> Bern: Schweizerische Arbeitsgemeinschaft f\u00fcr die Berggebiete (SAB).<\/p>\n<div class=\"pt-sm\">Schlagw\u00f6rter: <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/tag\/bergregionen\/\">Bergregionen<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/tag\/biodiversitat\/\">Biodiversit\u00e4t<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/tag\/extensivierung\/\">Extensivierung<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/tag\/intensivierung\/\">Intensivierung<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/tag\/landwirtschaft\/\">Landwirtschaft<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/tag\/nutzungsaufgabe\/\">Nutzungsaufgabe<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/tag\/strukturwandel\/\">Strukturwandel<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/tag\/zukunft\/\">Zukunft<\/a><br><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Landwirtschaft in Berggebieten und dessen Einfluss und Folgen werden kontrovers diskutiert. 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