{"id":423,"date":"2022-01-12T12:00:00","date_gmt":"2022-01-12T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/?p=423"},"modified":"2022-10-19T18:02:18","modified_gmt":"2022-10-19T16:02:18","slug":"die-rolle-alpiner-landwirtschaft-und-was-wir-aus-den-anden-daruber-lernen-konnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/2022\/01\/12\/die-rolle-alpiner-landwirtschaft-und-was-wir-aus-den-anden-daruber-lernen-konnen\/","title":{"rendered":"Die Rolle alpiner Landwirtschaft &#8211; und was wir aus den Anden dar\u00fcber lernen k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Ein Beitrag von Johannes Quente<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"942\" height=\"552\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/files\/2022\/10\/image-5.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-536\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/files\/2022\/10\/image-5.png 942w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/files\/2022\/10\/image-5-300x176.png 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/files\/2022\/10\/image-5-768x450.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 942px) 100vw, 942px\" \/><figcaption> Abbildung 1: Valposchiavo, Graub\u00fcnden (S\u00fcdschweiz) &#8211; Quelle: Johannes Quente <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong><strong><em>Die Landwirtschaft in den H\u00f6henlandschaften der Erde ist der historische Ursprung heutzutage wichtiger Nahrungsmittel, wie Kartoffel und Quinoa (Jancurov\u00e1 et al., 2009). Produkte aus der Berg-Landwirtschaft zeichnen sich durch eine vornehmlich extensive Bewirtschaftung aus und sind daher besonders nachhaltig. Beispielsweise werden landwirtschaftliche Fl\u00e4chen in <em>Valposchiavo<\/em> (siehe Bild) \u00fcber 90 % biologisch bewirtschaftet. Die Landwirtschaft in den H\u00f6henregionen, wie den Alpen oder den Anden, nimmt daher eine besondere Rolle beim Thema Ern\u00e4hrungssicherheit ein.<\/em><\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Alpine Landwirtschaft w\u00e4hrend der Globalisierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit jeher leben Menschen in den H\u00f6henregionen dieser Erde und betreiben traditionell nachhaltige Landwirtschaft (Koohafkan &amp; Cruz, 2011). W\u00e4hrend der Globalisierung hat dieses Erbe jedoch immer mehr an Bedeutung verloren. Globale Lieferketten, synthetischer D\u00fcnger und Pflanzenschutz, sowie der hohe Einsatz von Maschinen haben, die im Verh\u00e4ltnis weniger produktive alpine Landwirtschaft verdr\u00e4ngt. Dabei tragen auch alpine Nahrungsmittelsysteme gro\u00dfes Potential zur Sicherung der Nahrungsmittelsicherheit bei.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Landwirtschaftliches Erbe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber zehn Jahrtausenden waren die Menschen auf die Bewirtschaftung der Bergregionen, durch Handarbeit und der Unterst\u00fctzung domestizierter Tiere angewiesen. Die Notwendigkeit nachhaltiger Landwirtschaft, also Ertr\u00e4ge \u00fcber Jahre hinweg auf einem angemessenen Niveau zu halten, war die Lebensgrundlagen der dort lebenden Menschen (Jacobsen, 2006). So prognostizierte <em>Fran\u00e7ois<\/em> <em>Pythoud (Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft in Frankreich<\/em>) 2021 auf dem Forum <em>Origin, Diversity and Territories in <\/em><em>Valposchiavo<\/em>: \u201eEs ist realistisch, dass wir durch die steigende Nachfrage nach Lebensmitteln die Bergregionen wieder st\u00e4rker nutzen werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quinoa \u2013 Ein Beitrag zur Ern\u00e4hrungssicherheit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Krisen, wie die globale Erderw\u00e4rmung und Lieferketten-Einbr\u00fcche durch beispielsweise Pandemien erinnern uns daran, wie anf\u00e4llig komplexe Systeme f\u00fcr \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fcsse sein k\u00f6nnen. Doch genau hier k\u00f6nnen wir viel aus der Landwirtschaft der Anden lernen und uns wieder alter Traditionen bewusst werden. So ist Beispielsweise die Kulturfrucht <em>Quinoa<\/em>, eine fr\u00fcher eher unpopul\u00e4re Frucht, heute ein wahres Trendnahrungsmittel. Sie l\u00e4sst sich auf bis zu 4000 Metern anbauen, gedeiht ohne hohen D\u00fcngeaufwand und ist reich an Protein, sowie Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium und Phosphor. Quinoa \u00fcbertrifft damit den N\u00e4hrwert g\u00e4ngiger Getreidearten und ist zudem besonders k\u00e4lte-, salz- und trockenheitsresistent im Anbau und eignet sich demnach hervorragend f\u00fcr den Anbau in H\u00f6henregionen (Al-Naggar et al., 2017). <em>Federico Andreotti<\/em> von der Wageningen-Universit\u00e4t in den Niederlanden nannte in einem Interview folgende Vorteile in einem Synergiekreis zum Anbau von Quinoa:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"669\" height=\"648\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/files\/2022\/10\/image-6.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-538\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/files\/2022\/10\/image-6.png 669w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/files\/2022\/10\/image-6-300x291.png 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/files\/2022\/10\/image-6-24x24.png 24w\" sizes=\"auto, (max-width: 669px) 100vw, 669px\" \/><figcaption> Abbildung 2: Vorteile in einem Synergiekreis zum Anbau von Quinoa &#8211; Quelle: Johannes Quente <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Ein Blick in die Anden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch der peruanische Agrarsektor befindet sich in einem technologischen Transformationsprozess, welcher auf hohe Ernteertr\u00e4ge und einer gro\u00dfen Nachfrage st\u00e4dtischer und internationaler M\u00e4rkte beruht. So f\u00f6rdert der gesetzliche Rahmen nur die Verwendung von zertifiziertem Saatgut, welcher zum Abbau traditioneller Produktionssysteme f\u00fchrt. Die Studie (Sabourin E., 2014) untersuchte die historischen Ver\u00e4nderungen (2000 &#8211; 2020) der Ertr\u00e4ge von teilweise weitverbreiteten einheimischen Nutzpflanzen (<em>Peruanischer K\u00fcrbis und Pfeffer<\/em>), f\u00fcr welche ausschlie\u00dflich Saatgut aus traditionellen Produktionssystemen verwendet wurde. Analysen zeigten, dass lokales Saatgut in traditionellen Systemen ausreichend Ertr\u00e4ge liefern kann, welche es erm\u00f6glichen die Ern\u00e4hrungssicherheit und Widerstandsf\u00e4higkeit (Resilienz) sicherzustellen. Daher wollen auch 75% der Landwirte in Peru weiterhin Subsistenz mit eigenem Saatgut betreiben (Escobal, 2011).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schlussfolgerung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Laut <em>Fran\u00e7ois Pythoud<\/em> gibt es auch in den Schweizer Alpen kein lokales Saatgut oder heimische Tierrassen mehr. Die Einbeziehung traditioneller Systeme und einheimischer Pflanzen, wie Tierrassen sollte demnach zuk\u00fcnftig in der gesamt-globalen Agrarpolitik besser ber\u00fccksichtigt werden. Das bedeutet politische H\u00fcrden zu reduzieren, um damit die lokale Biodiversit\u00e4t zu f\u00f6rdern. So f\u00f6rdert man die Resilienz der Produktionssysteme und auch die Ern\u00e4hrungssicherheit.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p><em><em>Dieser Blog-Beitrag entstand im Rahmen des Mastermoduls \u00abAgroecology and Food Systems\u00bb des Studiengang <a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/lsfm\/studium\/master\/umwelt-und-natuerliche-ressourcen\/\">Umwelt und Nat\u00fcrliche Ressourcen<\/a> am Institut f\u00fcr Umwelt und Nat\u00fcrliche Ressourcen der ZHAW im Herbstsemester 2021.<\/em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Al-Naggar, A., El-Salam, R., Badran, A., &amp; El-Moghazi, M. (2017). Genotype and Drought Effects on Morphological, Physiological and Yield Traits of Quinoa (Chenopodium quinoa Willd.). <em>Asian Journal of Advances in Agricultural Research<\/em>, <em>3<\/em>(1), 1\u201315. https:\/\/doi.org\/10.9734\/ajaar\/2017\/36655<\/p>\n\n\n\n<p>Escobal, J. (2011). Una mirada de largo plazo a la econom\u00eda campesina de los Andes. <em>Econom\u00eda y Sociedad<\/em>, <em>78<\/em>, 57\u201361.<\/p>\n\n\n\n<p>Jacobsen, S.-E. (2006). The Worldwide Potential for Quinoa (Chenopodium quinoaWilld.). <em>Http:\/\/Dx.Doi.Org\/10.1081\/FRI-120018883<\/em>, <em>19<\/em>(1\u20132), 167\u2013177. https:\/\/doi.org\/10.1081\/FRI-120018883<\/p>\n\n\n\n<p>Jancurov\u00e1, M., Minarovi\u010dov\u00e1, L., &amp; Dand\u00e1r, A. (2009). Quinoa-a Review. <em>Czech J. Food Sci<\/em>, <em>27<\/em>(2), 71\u201379.<\/p>\n\n\n\n<p>Koohafkan, P., &amp; Cruz, M. J. dela. (2011). <em>Conservation and Adaptive Management of Globally Important Agricultural Heritage Systems (GIAHS)<\/em>. <em>2<\/em>(1), 22\u201328. https:\/\/doi.org\/10.3969\/J.ISSN.1674-764X.2011.01.004<\/p>\n\n\n\n<p>Sabourin E., S. (2014). El surgimiento de politicas publicas para la agricultura familiar en America Latina: trayectorias, tendencias y perspectivas. <em>Cadernos de Ci\u00eancia e Tecnologia<\/em>, <em>31<\/em>(2), 189\u2013225.<\/p>\n<div class=\"pt-sm\">Schlagw\u00f6rter: <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/tag\/agricultural-heritage\/\">Agricultural Heritage<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/tag\/food-security\/\">Food Security<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/tag\/high-altitude-farming\/\">High altitude farming<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/tag\/quinoa\/\">Quinoa<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/tag\/sustainability\/\">Sustainability<\/a><br><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Landwirtschaft in den H\u00f6henlandschaften der Erde ist der historische Ursprung heutzutage wichtiger Nahrungsmittel, wie Kartoffel und Quinoa (Jancurov\u00e1 et al., 2009). 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