{"id":421,"date":"2022-01-05T16:15:26","date_gmt":"2022-01-05T15:15:26","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/?p=421"},"modified":"2022-10-19T18:03:17","modified_gmt":"2022-10-19T16:03:17","slug":"kastanienland-schweiz-wo-sind-die-baume-hin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/2022\/01\/05\/kastanienland-schweiz-wo-sind-die-baume-hin\/","title":{"rendered":"Kastanienland Schweiz \u2013 Wo sind die B\u00e4ume hin?"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Ein Beitrag von Carmen Burri<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"943\" height=\"445\" src=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/files\/2022\/10\/image-10.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-546\" srcset=\"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/files\/2022\/10\/image-10.png 943w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/files\/2022\/10\/image-10-300x142.png 300w, https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/files\/2022\/10\/image-10-768x362.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 943px) 100vw, 943px\" \/><figcaption> Abbildung 1: Settimana della Castagna in Valposchiavo im Oktober 2021 (Quelle: Carmen Burri) <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong><strong><em>Heute werden in der Schweiz j\u00e4hrlich rund 100 Tonnen Kastanien geerntet. Weitere 2&#8217;500 Tonnen werden aus der ganzen Welt importiert (Balzarini, 2018). Der Bedarf nach Kastanien ist vorhanden, jedoch fehlt das inl\u00e4ndische Angebot. Dies, obwohl seit mehreren Jahrzehnten alte Kastanienselve insbesondere im s\u00fcdlichen Alpenraum renaturiert werden. Wieso kam es also \u00fcberhaupt dazu, dass die f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t bedeutenden hochst\u00e4mmigen B\u00e4ume aus dem Schweizer Landschaftsbild verschwanden?<\/em><\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Es riecht nach Herbst<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es war ein warmer Herbsttag im Oktober, als ich mir meinen Weg durch die engen G\u00e4sschen von Poschiavo bahnte, um zum Dorfplatz zu gelangen. Bereits auf halber Strecke sah ich mehrere Plakate, welche mich auf das j\u00e4hrlich stattfindende Kastanienfest aufmerksam machten. Angekommen fand ich eine Handvoll kleiner Markt-St\u00e4nde mit lokalen Spezialit\u00e4ten und Handwerkskunst. Nachdem ich mir einen \u00dcberblick verschafft hatte, schloss ich mich der Schlange vor dem Marroni-Stand am anderen Ende vom Platz an. Ich begann dem Verk\u00e4ufer zuzuh\u00f6ren, welcher gerade dabei war, einer Gruppe Interessierter etwas mehr \u00fcber die Herkunft der Marroni zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine kurze Geschichte der Kastanie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ungef\u00e4hr im Mittelalter gelangte die Kastanienkultur in die oberen S\u00fcdalpent\u00e4ler, genauer gesagt ins Tessin, Misox, Bergell und Puschlav. Danach etablierte sich die Kastanie auch auf der n\u00f6rdlichen Seite der Alpen (Rudow &amp; Borter, 2006). Die Edelkastanie galt zu dieser Zeit aufgrund ihres hohen N\u00e4hrstoffgehalts als Hauptern\u00e4hrungsquelle und pr\u00e4gte das Landschaftsbild der Schweiz (Netzhammer, 2021). Die Phase des Aufschwungs endete im 20. Jahrhundert zur Zeit der Industrialisierung. Auf der Alpennordseite verschwanden die professionell bewirtschafteten Kastanienselve komplett und nur noch vereinzelte Selvenrelikte und Einzelb\u00e4ume blieben im S\u00fcden bestehen (Rudow &amp; Borter, 2006).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>T\u00fccken der Industrialisierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Industrialisierung f\u00fchrte im 19. Jahrhundert zu einer intensiveren und mechanisierten Bearbeitung der landwirtschaftlich genutzten Fl\u00e4chen. Mit dem Ziel, die Fl\u00e4chen effizienter bearbeiten zu k\u00f6nnen, wurden unter anderem Kastanienb\u00e4ume wegrationalisiert (Nerlich et al., 2013). Gleichzeitig wurde mit dem Bau der Eisenbahnverbindungen vermehrt Reis und andere Getreidearten importiert. Dies f\u00fchrte inl\u00e4ndisch zu einem Preisdruck und die Kastanie verlor an wirtschaftlichter Bedeutung (Netzhammer, 2021). Martina Menghini-Cortesi, Landschaftsarchitektin in Poschiavo, sieht in den damaligen Direktzahlungen einen weiteren Grund f\u00fcr das Verschwinden der Kastanienkultur in der Schweiz&nbsp;(M. Menghini-Cortesi, pers\u00f6nliche Kommunikation, 14. Oktober 2021). Insbesondere in den Bergregionen wurde damals die Haltung von Vieh spezifisch honoriert. Leider wurden \u00d6kosystemleistungen wie der Erhalt von Biodiversit\u00e4t durch hochst\u00e4mmige B\u00e4ume noch nicht ber\u00fccksichtigt (M. Menghini-Cortesi, pers\u00f6nliche Kommunikation, 14. Oktober 2021).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Von der Ernte bis zur \u00abheissen\u00bb Marroni<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zur Erntezeit muss unter einem Kastanienbaum vier- bis f\u00fcnfmal gelesen werden. Schliesslich sollen Wurm und F\u00e4ule keinen Schaden hinterlassen oder gar Rehe oder Dachse der Ernte zuvorkommen (Netzhammer, 2021). Nach der Ernte werden die Fr\u00fcchte sechs bis sieben Wochen ged\u00f6rrt und konserviert (Netzhammer, 2021). Dazu muss das Feuer w\u00e4hrend dem D\u00f6rrvorgang Tag und Nacht brennen. Hinter der \u00abheissen\u00bb Marroni, wie sie vermutlich viele Leute am besten kennen, steckt also zeitintensive, manuelle Arbeit und ein anspruchsvolles Traditions-Handwerk.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und was ist mit der Hasel- und Walnuss?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Neben der Kastanie ist die Geschichte anderer N\u00fcsse in der Schweiz \u00e4hnlich verlaufen. Seit den 1950-er Jahren ist der Bestand an Nussb\u00e4umen um gut 75% auf 130&#8217;000 Einzelb\u00e4ume gesunken (Gubler, 2013). Die Produktion von Schweizer Waln\u00fcssen betrug 2019 10 Tonnen, importiert wurden 2018 rund 3&#8217;800 Tonnen, davon rund 1&#8217;000 Tonnen ohne Schale (G\u00f6tz, 2020). Auch bei der Haselnuss sieht das Bild \u00e4hnlich aus: 2019 wurden rund 9&#8217;000 Tonnen ohne Schale importiert, mit Schale sind es zus\u00e4tzlich nochmals rund 18 Tonnen mehr (Koch, 2020). Ein Grossteil dieser Menge geht in die B\u00e4ckerei- und insbesondere S\u00fcsswarenproduktion (Frommelt, 2021). Die Produktion von Haseln\u00fcssen hat in der Schweiz erst vor wenigen Jahren richtig gestartet. Andreas Gauch, einer der wenigen Schweizer Haselnuss Pioniere, produzierte mit rund 700 Haselnussb\u00e4umen im 6. Standjahr gerade mal 1.5 Tonnen (Frommelt, 2021).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kastanien Revival<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten Jahrzehnten wurden alte Kastanienselve, auch n\u00f6rdlich der Alpen, mithilfe von staatlicher Unterst\u00fctzung teilweise revitalisiert (Rudow &amp; Borter, 2006). Dennoch bleibt eine marktorientierte Fruchtproduktion aufgrund der hohen Personalkosten in der Schweiz wohl nur bedingt m\u00f6glich. Die Konkurrenz aus Italien und China haben hier einen klaren Vorteil. Die Revitalisierung von Kastanienhainen in der Schweiz muss deshalb neben dem Fruchtgenuss, weitere Wertsch\u00f6pfung erbringen. So richten sich viele der Projekte an Touristen und die Ernte wird mit einem Kastanienfest samt Unterhaltungsm\u00f6glichkeiten gefeiert. Weiter k\u00f6nnte der Anbau mit einer extensiven Weidewirtschaft oder einer Durchmischung mit Kirsch- und Birnb\u00e4umen realisiert werden und so f\u00fcr mehr Wertsch\u00f6pfung sorgen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p><em><em>Dieser Blog-Beitrag entstand im Rahmen des Mastermoduls \u00abAgroecology and Food Systems\u00bb des Studiengang <a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/de\/lsfm\/studium\/master\/umwelt-und-natuerliche-ressourcen\/\">Umwelt und Nat\u00fcrliche Ressourcen<\/a> am Institut f\u00fcr Umwelt und Nat\u00fcrliche Ressourcen der ZHAW im Herbstsemester 2021.<\/em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Balzarini, R. (2018, Oktober 2). \u00abHeissi Marroni\u00bb sind fein aber teuer \u2013 trotz guter Kastanienernte. <em>Luzerner Zeitung<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Frommelt, M. (2021, Januar 5). <em>Wo Haseln\u00fcsse auf B\u00e4umen wachsen<\/em>. Bio Suisse. https:\/\/www.bio-suisse.ch\/de\/biosuisse-erleben\/blog\/posts\/2021\/01\/wo-haselnuesse-auf-baeumen-wachsen.html<\/p>\n\n\n\n<p>G\u00f6tz, M. (2020, April 25). <em>Herausforderungen der Schweizer Walnuss-Produktion: Klima und Wasserversorgung<\/em>. Schweizer Agrarmedien. https:\/\/www.diegruene.ch\/artikel\/pflanzenbau\/interview-katja-luethi-nussproduktion-nimmt-zu-355862<\/p>\n\n\n\n<p>Gubler, H. (2013). Wiederentdeckung des Nussbaumes und seiner Fr\u00fcchte. <em>Z\u00fcrcher Wald<\/em>, <em>45<\/em>(2), 23\u201325.<\/p>\n\n\n\n<p>Koch, M. (2020, September 22). <em>Darum kommen die meisten Haseln\u00fcsse aus der T\u00fcrkei<\/em>. SRF Schweizer Radio und Fernsehen. https:\/\/www.srf.ch\/news\/schweiz\/nischenprodukt-darum-kommen-die-meisten-haselnuesse-aus-der-tuerkei<\/p>\n\n\n\n<p>Menghini-Cortesi, M. (2021, Oktober 14). <em>Verschwinden von hochst\u00e4mmigen B\u00e4umen wie der Kastanie in den Schweizer Bergen<\/em> [Pers\u00f6nliche Kommunikation].<\/p>\n\n\n\n<p>Nerlich, K., Graeff-H\u00f6nninger, S., &amp; Claupein, W. (2013). Agroforestry in Europe: A review of the disappearance of traditional systems and development of modern agroforestry practices, with emphasis on experiences in Germany. <em>Agroforestry Systems<\/em>, <em>87<\/em>(2), 475\u2013492. https:\/\/doi.org\/10.1007\/s10457-012-9560-2<\/p>\n\n\n\n<p>Netzhammer, M. (2021). <em>Bauer Edos stachliges Gl\u00fcck<\/em>. netzhammer &amp; breiholz. https:\/\/www.netzhammerbreiholz.de\/kastanien-schweiz-109.html<\/p>\n\n\n\n<p>Rudow, A., &amp; Borter, P. (2006). Erhaltung der Kastanienkultur in der Schweiz \u2013 Erfahrungen aus 46 Selvenrestaurationsprojekten. <em>Schweizerische Zeitschrift f\u00fcr Forstwesen<\/em>, <em>157<\/em>(9), 413\u2013418.<\/p>\n<div class=\"pt-sm\">Schlagw\u00f6rter: <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/tag\/bergprodukt\/\">Bergprodukt<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/tag\/biodiversitat\/\">Biodiversit\u00e4t<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/tag\/kastanie\/\">Kastanie<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/tag\/marroni\/\">Marroni<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/tag\/renaturierung\/\">Renaturierung<\/a>, <a href=\"http:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/tag\/selve\/\">Selve<\/a><br><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute werden in der Schweiz j\u00e4hrlich rund 100 Tonnen Kastanien geerntet. Weitere 2&#8217;500 Tonnen werden aus der ganzen Welt importiert (Balzarini, 2018). 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Wieso kam es also \u00fcberhaupt dazu, dass die f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t bedeutenden hochst\u00e4mmigen B\u00e4ume aus dem Schweizer Landschaftsbild verschwanden?","og_url":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/2022\/01\/05\/kastanienland-schweiz-wo-sind-die-baume-hin\/","og_site_name":"Eat Grow Change","article_published_time":"2022-01-05T15:15:26+00:00","article_modified_time":"2022-10-19T16:03:17+00:00","og_image":[{"width":943,"height":445,"url":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/files\/2022\/10\/image-10.png","type":"image\/png"}],"author":"gess","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Written by":"gess","Estimated reading time":"5 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/2022\/01\/05\/kastanienland-schweiz-wo-sind-die-baume-hin\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/2022\/01\/05\/kastanienland-schweiz-wo-sind-die-baume-hin\/"},"author":{"name":"gess","@id":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/#\/schema\/person\/57da19a3a16662e8ec0e8f087a19702c"},"headline":"Kastanienland Schweiz \u2013 Wo sind die B\u00e4ume hin?","datePublished":"2022-01-05T15:15:26+00:00","dateModified":"2022-10-19T16:03:17+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/2022\/01\/05\/kastanienland-schweiz-wo-sind-die-baume-hin\/"},"wordCount":986,"commentCount":1,"image":{"@id":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/2022\/01\/05\/kastanienland-schweiz-wo-sind-die-baume-hin\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/files\/2022\/10\/image-10.png","keywords":["Bergprodukt","Biodiversit\u00e4t","Kastanie","Marroni","Renaturierung","Selve"],"articleSection":["Agroecology and Food Systems 2021"],"inLanguage":"en-GB","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/2022\/01\/05\/kastanienland-schweiz-wo-sind-die-baume-hin\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/2022\/01\/05\/kastanienland-schweiz-wo-sind-die-baume-hin\/","url":"https:\/\/blog.zhaw.ch\/eat-grow-change\/2022\/01\/05\/kastanienland-schweiz-wo-sind-die-baume-hin\/","name":"Kastanienland Schweiz \u2013 Wo sind die B\u00e4ume hin? 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