Förderung der personellen Vielfalt und Potenzialentwicklung durch Mentoring Pro Diversity

Wer sich beruflich weiterentwickeln möchte, findet beim Mentoring Pro Diversity viele Anregungen, Tipps und Unterstützung, um den eigenen Veränderungsprozess anzupacken. Mit dem neuen einjährigen Mentoring-Programm bietet die Stabsstelle Diversity der ZHAW seit Oktober 2017 eine Weiterbildungsmöglichkeit an, die den Mitarbeitenden der Zürcher Fachhochschule (HWZ, PHZH, ZHAW und ZHdK) offensteht. Die Stabsstelle möchte damit den Mentees generationenübergreifend Instrumente in die Hand geben, um berufliche Übergänge besser meistern zu können und somit ihre Potenzialentwicklung fördern, einen Beitrag zur personellen Vielfalt leisten sowie zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben beitragen.

Zum Programm gehört ein umfassendes Paket, um den Veränderungsprozess in Gang zu bringen. Dazu gehören drei Standbeine: das Basisprogramm mit einer Standortbestimmung, zwei Gruppencoachings und vier Workshops (thematisch passend zum gewählten Schwerpunkt), das Mentorat sowie das fakultative Zusatzprogramm mit weiteren Workshops, die zur Auswahl stehen sowie drei Netzwerktreffen.

Beantwortung der zentralen Fragestellungen
Die erste Durchführung ist im vergangenen Jahr mit 14 Mentees erfolgreich gestartet. Dabei können die Ziele und zentralen Fragestellungen der einzelnen Mentees ganz unterschiedlich sein. Sie reichen von dem Wunsch nach einer vertieften Auseinandersetzung mit den eigenen Kompetenzen und Entwicklungsmöglichkeiten, der Stärkung der Selbstkompetenzen, der Suche nach einer neuen beruflichen Ausrichtung bis zum Ausloten der vorhandenen Entwicklungsmöglichkeiten im aktuellen Arbeitsumfeld. Um die Mentees zu unterstützen und ihnen einen Resonanzraum sowie Platz zum Austausch untereinander zu geben, können sie zwischen drei Schwerpunkten wählen.

Mit Mentoring lässt sich die Suche nach neuen Wegen beschleunigen

Wer vor allem die Selbstkompetenzen steigern will, wählt den ersten Schwerpunkt «Professionalisierung». Der zweite Schwerpunkt «Karriereentwicklung und Vereinbarkeit» ist auf die Fragestellungen vieler Mitarbeitender zugeschnitten, die sich in der Lebensmitte befinden. Die bessere Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben sowie die eigene Potenzialentwicklung ist für viele ein wichtiges Anliegen. Der dritte Schwerpunkt «Neue Perspektiven» ist auf die Fragestellungen langjähriger Mitarbeitender zugeschnitten, die sich beruflich neu orientieren möchten. Pro Schwerpunkt werden acht Mentees aufgenommen.

Veränderungsprozesse lassen sich durch Mentoring beschleunigen
In der Rückschau auf die ersten sechs Monate zeichnet sich ab, dass die Mentees von der zielgerichteten Betreuung innerhalb der Gruppencoachings sowie dem persönlichen Austausch mit der für sie ausgewählten Mentor/-in profitieren. Wo am Anfang immer wieder von Widerständen und eingeschränkten Entwicklungsmöglichkeiten die Rede war, machen sich auf einmal neue Handlungsräume auf. Neue Ideen und Entfaltungsmöglichkeiten rücken in den Fokus. Es ist eindeutig zu sehen, dass ein innerer Wachstumsprozess begonnen und der Veränderungsprozess sich beschleunigt hat. Durch die Impulse, die während der verschiedenen Workshops ausgelöst werden, fängt sich langsam an ein neuer Weg abzuzeichnen. Es gilt diesen zu gehen und im Idealfall auch lange nach Abschluss des Mentoring-Jahres weiter voranzuschreiten.

Wie geht es weiter für Interessierte?
Die zweite Durchführung des Mentoring Pro Diversity startet im Herbst. Der Informationsabend findet am 20. September 2018 um 18.00 Uhr an der PHZH in Zürich statt. Weitere Informationen folgen später per E-Mail-Rundschreiben. Wer Interesse an der zweiten Durchführung hat, meldet sich bitte direkt bei der Projektleiterin, Leonie Renouil (renu@zhaw.ch)

Geschrieben von: Leonie Renouil, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stabsstelle Diversity ZHAW