Mittwoch, 16. Mai 2012
Am Kalkweiher entsteht eine Biber-Schaustelle. Engagierte Mitarbeiter bauten in den vergangenen Tagen einen Biberdamm. Die feierliche Eröffnung dieser Schaustelle, findet am 02.Juli 2012 ab 18.30 Uhr nach der Montagsführung 'Vielfältige Tier-und Pflanzenwelt im Grüental- ein Postenlauf für Jung und Alt' statt.
Diese Paeonie, mit den kleinen, zierlichen, weißen, einfachen, leicht nickenden Blüten, ist eine Emodii-Hybride (Paeonia anomala subsp. veitchii X Paeonia emodi).
Bei dieser früh blühenden Pfingstrosensorte mit einer Höhe von 70-80 cm, handelt es sich um eine amerikanische Züchtung (Saunders 1939).
Freitag, 4. Mai 2012
Der Frühlingsmarkt, ein Treffpunkt für Gartenfreunde aus der ganzen Schweiz für spezielle Pflanzen, findet am Samstag den 12. Mai 2012 von 9:00 bis 16:00 Uhr statt.
Es erwartet Sie eine einzigartige Auswahl von alten und erhaltenswerten Kulturpflanzen und Pflanzenspezialitäten aus allen gärtnerischen Bereichen. Sichern Sie sich Ihr persönliches Garten-Highlight für dieses Jahr.
Entdecken Sie Neues
Bei verschiedenen Führungen können Sie die Gärten und Pflanzensammlungen der ZHAW in Wädenswil erkunden und in Vorträgen erhalten Sie Informationen zu aktuellen Gartenthemen.
Geniessen Sie die Vielfalt
Die Kulinarische Bühne verwöhnt Sie mit lokalen und regionalen Spezialitäten.
Entdecken und erleben Sie überraschende Geschmacksmomente.
Das Restaurant sorgt für Erholung und das leibliche Wohl, die Betreuung Ihrer Jüngsten übernimmt der Kinderhort.
Mittwoch, 2. Mai 2012
Die Sommer-Knotenblume (Leucojum aestivum) ist eine mehrjährige krautige Pflanze und erreicht eine Wuchshöhe von etwa 60 cm. Dieser Geophyt bildet Zwiebeln als unterirdisches Überdauerungsorgane.
In den Blütenständen stehen meist drei bis sieben Blüten an ungleich langen Stielen zusammen, was ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zur relativ ähnlichen Frühlings-Knotenblume (Leucojum vernum) darstellt. Die glockenförmigen Blüten sind dreizählig und sind mit 1 bis 1,5 cm Größe wesentlich kleiner als die der Frühlings-Knotenblume. Die Blüte enthält sechs gleichgestaltete, weiße Blütenhüllblätter, die an ihrer Spitze jeweils einen charakteristischen grünlichen Fleck aufweisen und sechs freie Staubblätter.
Ihr natürliches Vorkommen erstreckt sich von ganz Europa bis zu Krim und der östlichen Küste des Schwarzen Meeres sowie über das südwestliche Asien bis in den nördlichen Iran. Sie wachsen in feuchteren Gebieten als die Frühlings-Knotenblumen, beispielsweise auf feuchten Wiesen. Die Blütezeit ist April - Mai.
An unserem Kalkweiher steht ein (1) Exemplar der Sommer-Knotenblume. Mal sehen, wie lange es braucht, das so ein Bestand (oder annähernd) wie an der Schwarzmeerküste entstehen wird.
Montag, 23. April 2012
Die grosse Welt der kleinen Bienen
Wildbienen sind nicht etwa wild gewordene Bienen, sondern man nennt sie so, da sie wild in unserer Natur vorkommen, im Gegensatz zu Honigbienen, die als Haustiere gehalten werden.
Diese Nützlinge sind für uns unverzichtbar, da sie viel gründlicher und effektiver bestäuben als unsere Honigbienen. In unserem stark besiedeltem Siedlungsraum sind die 585 verschiedenen Arten an Wildbienen bedroht, da Nistgelegenheiten und Futterpflanzen fehlen.
In unserem Campus, am Hühnerhaus hängt seit einiger Zeit eine Nisthilfe. Überzeugen sie sich vom regen Flug der Wildbienen !
Freitag, 20. April 2012
Auf der Fläche der ehemaligen Steppenheide, erfolgte seit dem Herbst 2011 bis April 2012 eine Umgestaltung.
Vor 14 Tagen wurde das XEROBROMION ausgepflanzt.
Da in unserem Studiengang (Umweltingenieurwesen) die Wissensvermittlung der Lebensräume der Schweiz sehr an Bedeutung gewonnen hat, enschloss man sich auf dieser, sehr sonnigen und trocken exponierten Fläche exemplarisch ein Xerobromion auszupflanzen.
In dieser, nur noch reliktartig in der Schweiz zu findenden Pflanzengesselschaft mit lückigem Pflanzenbewuchs, sind lichtliebende, niederwüchsige Arten bestandsbildend. Ein zusätzliches Merkmal sind wintergrüne Halbsträucher, von denen viele Arztnei-und Gewürzpflanzen (Ruta graveolens, Salvia sclarea)sind. Orchideen sind in dieser Pflanzengesellschaft nicht zu finden.
Das Xerobromion kommt nur auf flachgründigen Stelle vor, meist in der Nähe grösserer Felsplatten.
Bodenerosion, Trittbelastung und Viehbeweidung haben diese Standorte und deren Ausbreitung auf trockenwarmen Hanglagen begünstigend beeinflusst.
Dienstag, 17. April 2012
ODER ?
In wenigen Tagen wird es sich zeigen, welche Paeoienblüte bei uns die diesjährige Saison eröffnet?
Das Grönland-Veilchen, Viola labradorica, ist ein sich sehr willig versamend und anspruchloses Veilchen (nur wenig Duft). Durch das purpur-violett gefärbte Laub entsteht zu den zart violetten Blüten ein sehr schöner Kontrast. Von seinen Standortansprüchen ist das Grönland-Veilchen, das im IV-V blüht, sehr genügsam. Das Grönland-Veilchen kommt wild von Grönland über Labrador bis Alaska vor. Südlich erstreckt sich seine Ausdehnung bis New York, North Dakota, Colorado und Kalifornien. Es besiedelt sowohl Wälder und Sümpfe als auch sandige Plätze zwischen Felsen.
Sehr duftend dagegen ist das heimische Duft-Veilchen, Viola odorata, mit seinen grünen Blättern und der typisch veilchenblauen Blüte, das auch im IV -V zur Blüte kommt.
Das Duft-Veilchen verlangt jedoch ehr einen frischen, Standort, der auch sonnig sein kann, jedoch ausgeglichen feucht sein sollte. Auch Viola odorata versamt sich reichlich. Die Blüten, die in vergangener Zeit beliebte Schnittblumen waren, sind essbar und eine schöne Verzierung zu allerlei Süssspeisen.
Dienstag, 3. April 2012
Das Lilienhähnchen ist ein leuchendroter Käfer (6-7mm lang), der bereits im Frühjahr auf Kaiserkronen (Fritillaria imperialis) und Madonnenlilien erscheint. Wie im gezeigten Foto frisst er nicht nur an Fritillaria imperialis sondern auch an der Schachbrettblume (Fritillaria meleagris).
Die Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz lanciert zusammen mit Bund, Kantonen und Partnern der Privatwirtschaft die nationale Kampagne «Stopp den Giftzwerg». Ihr Ziel ist die Sensibilisierung der Bevölkerung für einen sorgfältigen Umgang mit Chemikalien in Haus und Garten. Zum Auftakt der Kampagne zeigten Garten-Experten am Zentrum Hortikultur in Wädenswil der umweltbewussten Schönheitskönigin Miss Earth Schweiz an praktischen Beispielen, wie man «giftlos glücklich»gärtnert.
Sonntag, 1. April 2012
In unserer Pfingstrosensammlung konnte ich an zwei Pflanzen dicke Blütenknospen beobachten.
Des Weiteren, wunderschön im Blattaustrieb ist Paeonia mlokosewitschii, mit ihrem bläulich, roten Laubaustrieb.
Der allgemein gebräuchliche Name ist Frühlingsplatterbse oder Frühlingswaldwicke. Lathyrus vernus ist eine in den hiesigen Laubwäldern häufig an zu treffende Staude. Von ihrem natürlichen Vorkommen her, ist sie auch in gärtnerischen Verwendung ein serh guter Frühblüher für schattige und halbschattige, humose Gartensituationen. Da sich die wildwachsende Art sehr stark versamt, ist in ihrer Verwendung Vorsicht geboten. Lathyrus vernus wird ca 30 cm hoch und hat blauviolette Blüten. Kombinierbar ist diese Pflanze sehr gut zu verschiedenen Primeln, Anemone nemorosa oder A. blanda, Pulmonaria, Viola etc., da sie sich in der Blütezeit überschneiden. Die Blütezeit ist von Mitte III und reicht bis Mitte IV.
Die schönere und n i c h t versamende Sorte Lathyrus vernus ' Alboroseus' mit rosa - weissen Blüten.
Lathrus vernus gehört zu den Fabaceaen (Schmetterlingsblütengewächsen), somit hat sie an den Wurzeln Stickstoffsammelnde Knöllchenbakterien.
Sonntag, 25. März 2012
Botanisch heißt der Meerkohl Crambe maritima. Er gehört wie die bekannten Kohlarten zu der Familie der Kreuzblütengewächse. Sein natürliches Verbreitungsgebiet sind die Küsten von Nord- und Ostsee. Er wächst dort meist als Einzelpflanze, da auf dem stark salzhaltigen Küstenboden sonst kaum Vegetation zu finden ist. In der Natur steht er allerdings unter Schutz und darf nicht wild gesammelt werden.
Im Garten bevorzugt er einen vollsonnigen Standort und tiefgründige Böden. Zu dicht mit anderen Pflanzen sollte er nicht gesetzt werden, etwas Freiraum lässt ihn üppiger Wachsen. Einmal eingewachsen kann man ihn bis zu 20 Jahre ernten und genießen.
weiterempfehlen.
Schon manch einer hat voller Vorfreude auf die erste Ernte der Saison die Treibtöpfe gelichtet und dann festgestellt, dass sein Edelgemüse als Festschmaus für die Schnecken geendet ist. Nach dem Abernten im Frühjahr sollte man den Meerkohl mit etwas Kompost düngen, damit sich der Wurzelstock wieder mit Reservestoffen versorgen kann.
Der Meerkohl ist allerdings nicht nur ein schmackhaftes Gemüse, man kann ihn auch durchaus als Staude in der Rabatte pflegen. Sein Austrieb im Frühjahr ist leicht lila bis violett und sehr apart. Schnell entwickeln sich dann die großen Blätter mit dem leicht gewellten Rand, auch hier bleibt eine leichte Färbung der Blätter erhalten. Im Sommer schmückt sich das bis zu einem Meter hohe Gewächs dann mit zahllosen zarten Blüten. Wie ein Schleier scheinen sich die Blüten über dem recht dunklen Laub zu erheben. Die großen, schirmartigen Blütendolden duften aromatisch.
Schließlich entwickeln sich die attraktiven Samenstände, die bis weit in den Winter hinein im Garten für Struktur sorgen. Erntet man rechtzeitig einige Samen, kann man die Pflanze bald als Geschenk an Freunde und Bekannte weiterempfehlen. Erntet man die Samen in grünem Zustand kann man daraus temporäre Schmuckstücke gestalten.
Geschmacklich erinnert Meerkohl etwas an Spargel mit einer dezenten Kohlnote. Sein Vorteil: man muss ihn nicht schälen. Geschmacklich ist der Meerkohl am besten, wenn man ihn direkt nach der Ernte zubereitet. Dann ist zudem der Gehalt an Vitamin C, Senfölglykosiden und Mineralstoffen besonders hoch. Verarbeiten kann man den Meerkohl wie Spargel, er eignet sich als Beilage zu Fleischgerichten und pur als Gemüse. Die Zubereitung ist einfach, die Mengen hängen von der Menge des Meerkohls ab. Häufig kann man in den ersten Jahren nur wenige hundert Gramm ernten. Das allerdings steigert die Vorfreude auf die kommenden Jahre.
Die Stiele waschen und in etwa fünf Zentimeter lange Stücke schneiden. Anschließend in leicht gesalzenem Wasser für wenige Minuten kochen. Nach zwei bis drei Minuten ist das Gemüse schon fertig, denn es soll auf jeden Fall noch etwas Biss haben. Butter in einer Pfanne schmelzen und den Meerkohl mit in die Pfanne geben, einmal durchschwenken und mit fein geschnittenen Kräutern bestreuen.
|