Montag, 19. Dezember 2011
Nun ist es soweit, nach diesem farbenfrohen, milden Herbst ....... alles weiss verhüllt vom Schnee.
In jedem Winter
steckt ein zitternder Frühling,
und hinter dem Schleier jeder Nacht
verbirgt sich ein lächelnder Morgen.
Gibran, Khalil (1883-1931)
Wir wünschen allen Bloglesern und -leserinnen eine geruhsame, gesunde Weihnachstzeit und einen guten Rutsch in ein frohes neues Jahr ............ wir erwarten Sie mit zahlreichen Veranstaltungen und freuen uns auf ihren Besuch, hier online oder direkt bei uns im Grüental in Wädenswil.
Montag, 12. Dezember 2011
Diese Pflanze aus der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) ist eine ausdauernde, Sukkulente. Ich war heute so angetan, als ich im Gewächshaus diese strahlend weissen Blüten entdeckte, an diesem grauen Dezembertag.
Die Heimat dieser Pflanze ist das zentrale Afrika, dort gedeiht sie in ehr trockenen Gebieten. Das Temperaturminimum zur Kultur sollte nicht unter 10 Grad betragen.
Mittwoch, 7. Dezember 2011
Diese Pflanze, man sah sie früher öfter auf Grossmutters Fensterbank, ist ein wenig in Vergessenheit geraten, jedoch nach wie vor ein blühendes Highlight um diese Jahreszeit - der Weihnachtskaktus.
Benannt ist diese Gattung nach dem Gärtner F.M. Schlumberger (Mitte des 19. Jahrhundert).
Es gibt 6 Arten, dieser epiphytischen Kakteen, deren natürliches Vorkommen in den tropischen Regenwäldern SO Brasiliens ist. Dort gedeihen sie auf einer Höhe zwischen 400 und 2800m. Kultiviert werden sie wegen ihrer Blüten.
Mittwoch, 30. November 2011
Strukturen und Texturen im Staudenbeet
Noch immer blühen Kapuzinerkresse, unechte Kamille, Rosen, einige Clematis und die Herbstfärbung der Blätter von einigen Stauden leuchtet farbenprächtig.
„Die ideale Pflanze löst das ganze Jahr über besondere Reize aus – mit Blüten im Frühjahr, Belaubung im Sommer, Farbe und Beeren im Herbst und mit Zweigen und Rinde und immergrünen Laub im Winter “ P. Jacobsen
Vielfach wir die Darstellung der Pflanzen in Zeitschriften auf den Blüheffekt reduziert. Im Verhältnis zur Blütezeit sind der Habitus und die Belaubung langanhaltender in ihrer Wirkung.
Die Kunst der Staudenverwendung besteht also darin, all die Kurzblüher so zusammen zu kombinieren, dass schliesslich eine dauerblühende Gemeinschaft heraus kommt.
Für die Kontraste in einer Staudenpflanzung ist die Struktur und Textur der Pflanzen entscheidend.
Textur stellt die Oberflächenqualität der Belaubung dar. d.h. es ist die Blattgrösse, Blattbeschaffenheit, Blattform u.a.
Strukturen werden durch das Zweiggerüst und die entstandene Wuchsform geprägt.
Mit vermehrter Belaubungsdichte wird die Struktur von der Textur überlagert. Man kann auch sagen das Textur die Struktur überwächst! Oder ergänzend: Textur ist die Erscheinung des Sommers, Struktur die Erscheinung vom Winter.
Montag, 21. November 2011
Der Zimt-Ahorn bildet eine schlanke und hohe Baumkrone mit gebogen ansteigenden Ästen. Oft wächst er mehrstämmig und ähnelt dann mehr einem großen Strauch als einem Baum. Er erreicht eine Wuchshöhe von 20 Meter, in Mitteleuropa allerdings selten über zehn Meter. Die jungen Zweige sind dunkel rötlich und behaart. Die Behaarung bleibt zwei oder drei Jahre erhalten, an älteren Zweigen wird die Rinde zimtbraun und färbt bei Berührung ab. Die Rinde ist anfangs glatt; später löst sie sich in seitlich abrollenden papierartigen Streifen ab; die darunterliegende junge Rinde ist glatt. Wegen diesem Rolleffekt der Rinde, die an Zimtstangen erinnert, bekam der Zimt - Ahorn seinen Namen.
Die Herbstfärbung ist leuchtend orange bis zu einem auffallenden karminrot und setzt etwa Anfang Oktober ein.
Bei uns können Sie diesen Baum bestaunen ! Mit dieser markanten Rinde werden Sie ihn sicher finden, den Zimt- Ahorn.
Dienstag, 15. November 2011
So weit gediehen ist die Baustelle der neuen Felssteppe im Grüental. Die Bepflanzung erfogt dann im Frühling 2012. Sind wir gespannt, was dann dort Neues grünen und blühen wird.
Gelb - die Farbe der Sonne, der geistigen Vitalität und Wärme. Die hellste und heiterste unter den Farben gilt auch als „gute Laune“ – und kommunikative Farbe. Gelb ist die Farbe des Ideenreichtums, des Savoir-vivre, der Gedankenkraft, des Sprachtalents und des Erinnerungsvermögens. Sie steht für Gelassenheit und Heiterkeit.
Mit der Sonnenfarbe ist alles im Fluss. Gut für Menschen, denen nichts Kreatives mehr einfällt, die phantasielos, gedankenverloren und vergesslich sind. Mit Gelb wird das Denken leichter und Lösungen lassen sich schneller finden. Es stimuliert das Gehirn, macht wachsam, einen klaren Kopf und stärkt das Nervensystem.
Die Farbe Gelb, als Farbe des Lichts und der Wärme wirkt auf das Gemüt anregend, aufheiternd und erwärmend. In seiner Farbenlehre schreibt Goethe:
"Sie führt in ihrer höchsten Reinheit immer die Natur des Hellen mit sich und besitzt eine heitere, muntere, sanft reizende Eigenschaft (...) So ist es der Erfahrung gemäß, dass das Gelbe einen durchaus warmen und behaglichen Eindruck mache. Daher es auch in der Malerei der beleuchteten und wirksamen Seite zukommt. Diesen wärmende Effekt kann man am lebhaftesten bemerken, wenn man durch ein gelbes Glas, besonders in grauen Wintertagen, eine Landschaft ansieht. Das Auge wird erfreut, das Herz ausgedehnt, das Gemüt erheitert; eine unmittelbare Wärme scheint uns anzuwehen." (Goethe, Farbenlehre)
So freuen wir uns doch alle, auch in den grauen Novembertagen über die leuchtend gelben Blätter verschiedener Bäume. Ganz besonders finde ich jeweils die Ginkgo Bäume, oder die Tulpenbäume (Liriodendron), mit ihren leuchtend gelben Blättern.
Und wir freuen uns schon iweder auf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen des Frühlings.
Mittwoch, 2. November 2011
Die Gattung Ampelopsis umfasst 50 sommergrünen Klettersträucher, die aus Nordamerika und Asien stammen. Sie haben große, drei- oder fünflappige Blätter, dunkelgrün, mit weißer Behaarung auf der Blattunterseite; die Stängel sind holzig und bilden lange Ranken, mit deren Hilfe sich die Pflanze an Mauern oder Kletterhilfen hält; ab der zweiten Frühlingshälfte erscheinen traubige Blütenstände mit kleinen, cremefarbenen Blüten. Sie hat Beeren, die in einem Arrangement zwischen türkisfarben, lila und rosa - je nach Reifegrad - ausgefärbt sind.
Standort: diese Kletterpflanze liebt sonnige Lagen, sie entwickelt sich aber auch problemlos im Halbschatten, hier entstehen weniger Blüten, und daher auch wenige Früchte. Sie ist winterfest, die gesprenkelten Arten sind empfindlicher und müssen windgeschützt eingesetzt werden. Auch im Sommer hat die Scheinrebe keine Probleme, sehr heißes Klima bringt mehr Früchte.
Boden: hat keine besonderen Ansprüche an den Boden, sie passt sich auch an sandige und felsige Substrate an.
Vermehrung: Im Frühling kann man die Samen aus dem Vorjahr säen, man sät im Februar in Saatboxen oder im April direkt in die Erde. Im Frühling kann man halbholzige Stecklinge praktizieren.
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Schön, dass Sie an unserem Wettbewerb teilgenommen haben.
Es sind Schätzungen von 78 cm bis 277 cm abgegeben wurden. Die Gartenführung hat Frau Henney aus Herzogenbuchsee gewonnen, ihr Tipp war 277 cm. Das liegt der gemessenen Höhe von 302 cm am nächsten. Wir freuen uns Frau Henney in der Gartensaison 2012 bei uns zu einer Führung willkommen zu heissen.
Vielen Dank allen TeilnehmerInnen. Besuchen Sie weiterhin auch unseren Blog oder am Besten gleich die Realität in Wädenswil.
Einstweilen eine gute Zeit wünscht Ihnen, das KUNA Team.
Montag, 24. Oktober 2011
Die Pinie (Pinus pinea), auch Italienische Steinkiefer, Mittelmeer-Kiefer oder Schirm-Kiefer genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Gattung der Kiefern (Pinus) aus der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) gehört. Sie kommt im nördlichen Mittelmeerraum vor und wird zwischen 200 und 250 Jahre alt. Die Samen, welche auch Pinienkerne genannt werden, sind essbar.
Als Baum kann die Pinie eine Wuchshöhen von 25 bis 30 Metern erreichen kann. Sowohl bei freistehenden Bäumen als auch im Bestand herrscht eine konsequente Astreinigung des Stammes vor. Die Krone ist bis zum 25. oder 30. Lebensjahr eher rundlich. Die typische pyramidale Schirmform wird erst mit einem Alter von rund 50 Jahren angenommen. Mit zunehmendem Alter flacht sie immer mehr ab.
Die Pinie ist einhäusig-getrenntgeschlechtig (monözisch) und beginnt in einem Alter von 15 bis 20 Jahren mit der Samenproduktion. Auf jeder der relativ großen Zapfenschuppen befinden sich zwei Samen, welche erst, anders als bei den meisten Kiefernarten, im Herbst des dritten Jahres reifen. Grund für diese späte Reifung der Samen ist die späte Befruchtung, die erst rund 24 Monate nach der Bestäubung stattfindet. Die Entlassung der Samen erfolgt im darauf folgenden Frühjahr. Die hartschaligen Samen sind essbar und werden 15 bis 20 Millimeter lang und 7 bis 11 Millimeter breit. Man sagt, das 7-8 kg Zapfengewicht 1kg Pinienkerne ergibt.
Verbreitung und Standort
Verbreitung der Pinus pinea (Schirm-Kiefer)Das natürliche Verbreitungsgebiet der Pinie befindet sich im nördlichen Mittelmeerraum und erstreckt sich von der Iberischen Halbinsel bis nach Anatolien. Vermutlich sind auch einige Bestände an der Küste des Schwarzen Meeres natürlichen Ursprungs. Vor allem in Anatolien, Italien und Spanien wurde die Art so häufig angepflanzt, dass es schwierig zu sagen ist, welche Bestände künstlich und welche natürlich entstanden sind.
Die Pinie ist eine Wärme liebende Lichtbaumart die vor allem ozeanisch geprägte Regionen besiedelt und als sehr dürreresistent gilt. Die Jahresniederschläge betragen je nach Region 400 bis 800 mm und sind nicht gleichmäßig über das Jahr verteilt, es können Sommertrockenheiten von 2 bis 6 Monaten auftreten. Die Höchsttemperaturen liegen über 30° C und die Tiefsttemperaturen unterschreiten nur selten 0° C. Man findet die Pinie von der Küste bis in Höhen von 1.000 Metern vor. An die Qualität des Bodens werden nur geringe Ansprüche gestellt. Es werden frische, schwach saure oder saure Sande als Standort bevorzugt.
Nutzung
Die größte wirtschaftliche Bedeutung spielen die Samen, die so genannten Pinienkerne. Ein Baum liefert je nach Standort zwischen 10 und über 60 Kilogramm Samen. Diese werden geschält und finden Verwendung in der Nahrungsmittel- und Süßwarenindustrie. Die leeren Zapfen und Samenschalen stellen ein begehrtes Brennmaterial dar. Aufgrund der Samen wurde die Art bereits in der Antike kultiviert. Das wenig dauerhafte Pinienholz wird häufig von Insekten und Pilzen befallen. Anders als das Holz anderer Koniferenarten nimmt die Qualität und Dichte des Pinienholzes mit steigender Jahresringbreite zu. Es wird vor allem als Bau- und Möbelholz und zur Herstellung von Masten verwendet. Für Schnitzereiarbeiten ist es aufgrund des hohen Harzgehaltes nur bedingt geeignet. Sie wird auch gerne zur Beschattung und Begrünung von Zelt- und Rastplätzen angebaut.
Symbolik
Im Christentum gilt die Pinie als Lebensbaum und ihre Zapfen gelten als Symbole der Auferstehung und der Unsterblichkeit.
Ich hatte die Gelegenheit in Kozak (Provinz Bergama - Izmir TR), zu sehen, wie die Pinien nach der Zapfenernte aufbereitet werden.
 die Bäume im Hintergrund sind Oliven
Montag, 17. Oktober 2011
Die im östlichen Mittelmeergebiet heimische und im Herbst blühende Sternbergia lutea soll im 16 Jahrhundert erstmals in einem venezianischen Garten gezogen worden sein. Der Name geht auf einen Bömischen Botaniker Graf von Sternberg zurück, der gleichermassen Begründer des Bömischen Nationalmuseums in Prag war.
Die goldgelben sehr schön leuchtenden Blüten, der zu den Amaryllisgewächsen gehörenden Pflanze ähneln etwas die eines Krokus. Daher wird die Sternbergie auch oft als Goldkrokus bezeichnet.
Donnerstag, 29. September 2011
Durch ihre ernorme Formen- und Farbenvielfalt, die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Zubereitungsmöglichkeiten und nicht zuletzt durch die unproblematische Anbauweise sind dieses Fruchtgemüse hervorragend für die Gartenkultur geeignet. Dies ist übrigens keine neue Erkenntnis. Bereits vor etwa 8000 Jahren kultivierten die Ureinwohner Perus Kürbisse. Als Kolumbus Amerika entdeckte, fand er bereits vollkommen züchterisch bearbeitete und fertige Kulturpflanzen vor. Aus dieser Tatsache ersieht man, wie wichtig die Nahrungspflanze Kürbis – neben Mais und Bohnen - schon damals war. Bei uns werden Kürbisse heute häufig wegen ihres Zierwertes angebaut. Neben den glattfrüchtigen Sorten, gibt es auch solche die gerieft sind, oder deren Oberfläche mit warzenähnlichen Ausbuchtungen bestückt sind. Neben roten und orangen Kürbissen findet man auch grüne, bläuliche und schwarze Früchte und
solche mit Streifen, Flecken oder netzartigen Mustern. Neben wahren Riesen mit mehreren hundert kg Gewicht, existieren Arten und Sorten, die klein wie Apfelsinen sind.
Was konnten wir dieser Tage im Tagi lesen.......... kaum zu Glauben, aber eine gewisse Carla, auch als Frankreichs First Lady bekannt, ist begeistert von den Botanischkenntnissen ihres Mannes Nicolas.
Der kann die namen des botanischen namen der Pflanzen im Élysse Park benennen und er weiss alle Details über Tulpen und Rosen.
Sicher kennt er auch den Spruch:" Rosen , Tulpen, Nelken, alle Blumen welken............ "
Nun, wir wünschen dem Paar, alles Gute und das der Papa Zeit hat, seinem Nachwuchs die botanischen Namen bei zu bringen.....
Dienstag, 27. September 2011
Die großen, leuchtend blau strahlenden Blüten mit Pfefferaroma erscheinen an langen, straff aufrechten, hohen Trieben. Er liebt eher feuchte Standorte in voller Sonne. In milden Klimaten (beispielsweise in Zürich) ist Salvia uliginosa ausreichend winterhart, ansonsten sollten Sie die Pflanze mit Winterschutz oder als frostfrei zu überwinternde Kübelpflanze ziehen. Er macht seinem Namen "Hummelschaukel" alle Ehre, denn Bienen, Hummeln und andere Insekten fliegen nur so auf ihn.
Versuchsanlage für eine Bachelorarbeit über Mismatch- Verluste durch unterschiedliche Ausrichtung
Im Berggebiet gelten für Photovoltaik-Anlagen andere Voraussetzungen als im Flachland. Die Einstrahlungsbedingungen sind, bedingt durch die fehlenden Nebellagen und die grösseren Reflexionswerte der Umgebung aufgrund der Schneeschicht im Winter, besser als im Flachland. Damit verbunden sind auch die niedrigeren Temperaturen, die dazu führen, dass die Produktion der PV-Module zunimmt.
Die extremen Bedingungen im Winter können dazu führen, dass der Schnee besser und beständiger liegenbleibt als im Flachland.
Insgesamt kann mit einer deutlich höheren Produktion gerechnet werden.
Bei einer Lawinenverbauungen können Solarmodule nicht, wie gewohnt, mit der immer gleichen Ausrichtung wie auf Dächern angebracht werden. Die Lawinenverbauungen sind nach dem Gelände ausgerichtet. Das bedeutet, einmal schaut an einem Südhang die Lawinenverbauung eher gegen Süd-Süd-Ost einmal gegen Süd und einmal gegen Süd-Süd-West.
Dies ist für den Ertrag des Solarkraftwerks sehr entscheidend, da man grundsätzlich davon ausgeht, dass alle Module eines Strings genau gleich besonnt werden.
In dieser Bachelorarbeit soll untersucht werden, wie gross der Einfluss einer abweichenden Ausrichtung innerhalb eines seriell verschalteten Strings ist und mit welchen Massnahmen allenfalls den Verlusten entgegengewirkt werden kann.
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